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Der Ausweg aus der Misere
Geschrieben am 18. Januar 2010 Keine KommentareNeulich habe ich meinen Computer funktionsunfähig gemacht. Ich habe mit apt-get ein dist-upgrade ausgeführt, was zu folge hatte, dass ich aufgrund weiterer ungünstiger Umstände meinen PC nicht mehr booten konnte – zumindest kein Linux mehr. Ich möchte die Schuld aber nicht nur auf diesen Befehl legen, denn wie ich schon sagte, auch andere Umstände haben dazu geführt.
Nun, wie dem auch sei, ich brauche den PC. Also habe ich erstmal das Problem diagnostiziert, um Hilfe gebeten und einige Späße ausprobiert. Da die Kernelimages verschwunden waren, wollte ich über chroot erst einmal den Kernel neu installieren. Da in der chroot-Umgebung aber leider kein Internet zur Verfügung stand, konnte ich nicht über apt-get installieren. Also habe ich mir mit dem Live-System die notwendigen Pakete aus dem Internet besorgt, in die entsprechende Partition verschoben (extra einen Ordner angelegt) und über
dpkg -i *
versucht, den Kernel zu installieren.
Nachdem ich aber auch mit ca. 20 Abhängigkeiten immer noch nicht erfolgreich war, installierte ich schlichtweg den neusten Mainlinekernel. Und um sicher zu gehen, auch die letzten 3 Releases gleich mit. Zunächst sogar recht erfolgreich! update-grub wurde ausgeführt und hat endlich wieder Ubuntu auf der entsprechenden Partition gefunden! Leider war das aber auch schon der größte Erfolg, denn beim Booten trat ein Fehler mit mountall auf. Auch die Installation des entsprechenden Paketes half nicht.
Mehr aus Frust habe ich meinen Stolz gebrochen und Ubuntu mit der Live-CD auf der (zerstörten) Partition installiert. Beim Punkt, an dem ich die Partitionierung auswählen konnte, legte ich Ubuntu auf die Partiotion, auf der es ja eigentlich schon längst laufen sollte: sda3. Allerdings ohne zu formatieren! Und das war der Schlüssel: Nach Abschluss der Installation war ich nämlich wieder in meinem System, mit meinen Programmen und deren Konfigurationen. Und auch mit ihren Fehlern
Schlussendlich: Jetzt weiß ich wie man es wieder richtet, jetzt kann ich es neu installieren. Und zwar mit Formatierung
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Game Over nach Update
Geschrieben am 9. Januar 2010 10 KommentareSoetwas ist mir bisher auch noch nicht passiert:
Ich gab in mein Terminal den
eigentlich harmlosenBefehlsudo apt-get dist-upgrade
ein und plötzlich war alles anders: Es wurden unzählige Pakete entfernt, dementsprechend verschwanden einige Starter, die ich ins obere Panel gelegt hatte. Die Reaktionszeit meines Laptops nahm beträchtlich ab. Ich sah mir nachträglich die Ausgabe des Befehls an und sah neben der endlos scheinenden Liste an entfernten Programmen auch, dass
update-grub
durchgeführt wurde. Fataler weise sicherte ich nur die Liste der deinstallierten Programme, nicht aber die gesamte Ausgabe. So zwang ich meinen Laptop, neuzustarten (ich erkannte die Zeichen nicht und klickte folgliche mehrfach auf den Button oben rechts im Panel, um den PC zu zwingen). Doch kurz darauf bereute ich diesen Schritt:
Nach dem Neustart waren aus GRUB 2 alle Einträge, die meine Linuxinstallationen betrafen, verschwunden. Restlos alle, auch die verschiedenen Kernel, die noch installiert und funktionstüchtig auf meiner Platte lagen. Nur die Windows Vista Installation, bisher unbenutzt, war noch eingetragen.
In meiner Not versuchte ich über eine Jaunty-Live-CD mein GRUB 2 wiederherzustellen, was aber leider nicht gelang. Und zwar nicht im Geringsten. Nebenbei stellte ich fest, dass alle meine Kernelimages verschwunden sind. Komplett weg! Über das Live-System habe ich dann versucht, die Kerne wieder nachzuinstallieren, aber auch das wollte einfach nicht gelingen.
Ich habe wirklich keinen blassen Schimmer, was hier passiert ist.Folglich bleibt mir nurnoch eine Möglichkeit: Daten sichern und Karmic neu installieren. Schade, das hätte nicht sein müssen. Diesen Schritt werde ich aber durchführen müssen, denn ich brauche den PC und kann nicht ewig über das Live-System leben.
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GRUB 2: Hintergrundbild ändern
Geschrieben am 25. August 2009 4 KommentareNachdem Jonas schon erklärte, wie man mit grub2-gfxmenu den Bootvorgang mit einem ganz neuen Programm verschönert, möchte ich jetzt einmal erklären, wie man auf einfachen Weg das Hintergrundbild festlegen kann. GRUB 2 ist die neue Version des klassischen Bootloaders GRUB, der in vielen Distributionen innerhalb der nächsten Releases Einzug erhält. Dazu gehört beispielsweise Ubuntu 9.10, Karmic Koala. Es folgt nun eine sehr rootbefehllastige Anleitung
.Vorbereitung
Zunächst benötigt man natürlich ein Bild. Das kann man sich mit GIMP selber zaubern, oder man sucht sich ein passendes Bild im Internet. Voraussetzung ist nur, dass imagemagick damit auskommt, und das ist bei nahezu allen Bildformaten der Fall. Ich habe mir etwa ein Bild gebastelt*, passend zu meiner Betriebssystemversion. Weiterlesen »
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Schöner booten mit Grub2-gfxmenu
Geschrieben am 1. August 2009 14 KommentareSchon seit langem stört mich das hässliche Grub beim Systemstart. Auch wenn man es zwar mit ein paar Grub-splashes verschönerern kann, wird es dennoch nicht wirklich ansehnlich. Bei der Suche nach etwas ansprecherenden bin ich auf grub2-gfxmenu gestoßen.
Grub2-gfxmenu ist ein Grub2, also die neue Grub-Version, mit der Gfx-menu Erweiterung, die es auch schon für Grub1 gibt. Man hat dort ein Hintergrundbild, eine grafische Zeitanzeige in Form eines Kreises, wann das Standard-Betriebssystem gestartet wird und man kann vor jedem Grub-Eintrag das Logo des Betriebssystems setzen. Insgesamt sieht es also weitaus schöner aus als Grub-legacy.
Installation
Hier fing das Problem schon an, wo kriegt man dieses Programm denn her?
Aus dem Quellcode zu kompilieren ist mit einem 64-bit-Betriebssystem schon etwas anspruchsvoller (Stichwort 32-bit-ChRoot-Umgebung), also schied es für mich aus. Nach längeren Suchen bin ich dann auf ein Zusatzrepository für Arch-Linux gestoßen. Da ich Arch ja auch installiert habe, machte mir dies nix aus, dann ist Grub halt nicht mehr auf Jaunty sondern auf Arch. Weiterlesen »

