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LoG: Downloadmanager
Geschrieben am 16. August 2009 7 KommentareIn unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell Dateien mittels eines Downloadmanagers runterladen kann. Diese Downloadmanager sind vielen bestimmt ein Begriff weil sie einfach sehr praktisch sind (auch wenn man eine GUI zur Verfügung hat).
wget
wget ist wohl der bekannteste Downloadmanager für die Konsole. Die Installation geht über
# apt-get install wget
Die Bedienung ist eigentlich relativ einfach. Es reicht ein
wget http://www.website.tld/bild.png
um eine Datei mit wget aus dem Internet herunterzuladen.
Natürlich kann man einen Haufen Optionen einstellen, wie dass nur Dateien bestimmten Typs heruntergeladen werden (hier am Beispiel von png).wget -r -A png http://www.website.tld
wget kann noch sehr viel mehr, wer mehr wissen will, sei auf die manpage von wget oder auch den sehr guten Ubuntuusers verwiesen.
aria2
aria2 ist eine Alternative zu wget. Die Installation geht wieder aus den Ubuntu-Quellen mit apt-get oder einem anderen Paketverwaltungsprogramm. Gestartet wird das Programm ähnlich wie wget mit
aria2c http://www.webseite.tld/bild.png
Natürlich hat aria2 auch noch verschiedene Optionen, die man wie immer in der manpage oder im Ubuntuusers-Wiki nachlesen kann. Eine Besonderheit von aria2 ist es, dass man damit auch Torrents herunterladen kann bzw. dass man für eine Datei mehrere Quellen angeben kann. Dies macht sich bei langsamen Servern und größeren Dateien bemerkbar, weil dadurch die Geschwindigkeit des Downloads erhöht wird. Andersherum kann man die Geschwindigkeit des Downloads auch begrenzen.
Beide Downloadmanager kann man nahezu beliebig konfigurieren, in Skripten benutzen und sind auch sehr interessant, wenn man eine grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung hat.curl
Ja, und dann gibt es da noch curl. Ein bekanntes englischsprachiges Blog bezeichnete curl im Vergleich zu wget und aria2 als „geeky“, da es den Download standardmäßig in der Konsole ausgibt und nicht in einer Datei speichert. Während aria2 und wget den Dateinamen per default beibehalten und und im geöffneten Ordner ablegen, muss man bei curl diesen separat angeben. Das ist im Vergleich zu den beiden vorherigen Downloadmanagern natürlich ein nerviger Nachteil, der durch keine nennenswerten Vorteile für den Normalgebrauch ausgeglichen werden kann. Ein subejktiver Vorteil könnte die etwas übersichtlichere Tabelle sein, die man beim Download sieht. Den Dateinamen gibt man mit einem -o an, was man optional auch bei den beiden vorherigen Programmen angeben kann. Ein Standarddownload sähe so aus:
curl http://www.webseite.tld/bild.png -o bild.png
Gruß Jonas
Kommentare:
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Naja,
curl ist sicherlich nicht die erste wahl um normale DL auszuführen. Aber wenn man eine HTML aus dem Internet parsen möchte um z.B. Statusinformationen durchzugreppen ist das Programm Ideal für Scripte denke ich.Gebraucht hab ich das auch noch nicht
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Als Besonderheit von aria2c würde ich nicht die Fähigkeit herausstellen, Torrents herunterzuladen, dazu gibt es als Alternative sehr viele Konsolen-Torrent-Clients. Nein, das für mich herausragende Feature von aria2c ist die Fähigkeit, eine Datei von mehreren verschiedenen Servern gleichzeitig herunterzuladen und die Geschwindigkeit der Server damit zu summieren! Das macht sich besonders bei großen Dateien wie ISOs sehr gut, man gibt 5 verschiedene Mirrors an und kann damit auch dicke Leitungen (ich hab 32Mbit) voll auslasten!
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Ich glaube auch nicht, dass Curl für Downloads gedacht ist. Aber damit gibts ganz schöne Skripte
Wenn man z.B. einen simplen Paste-Service haben will (ohne Zeilennummern und Syntaxhighlighting), geht einfach Folgendes:cat foobar | curl -F ‘sprunge=<-' http://sprunge.us
Am besten nen Alias anlegen und fertig
Grüße, Keba.
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Sannny 18. August 2009 um 13:27
Auch ein netter Downloadmanager ist “axel”. Er kann auch von mehreren Mirrors gleichzeitig saugen. An den Funktionsreichtum von aria2 kommt er allerdings nicht an.
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deadbabylon 20. August 2009 um 16:55
curl kann auch den ursprünglichen Dateinamen benutzen:
-O/–remote-name Write output to a file named as the remote file
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[...] Linux ohne Grafik: Downloadmanager. wget, aria2 und curl http://www.be-jo.net/de/2009/08/log-downloadmanager/ [...]
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Harper04 16. August 2009 um 08:32