Das Blog von Benni und Jonas
  • Neuinstallation aller Systeme

    Geschrieben am 24. Juli 2009 benni 8 Kommentare

      Logos: sidux, ubuntu, fedoraNach einigem hin und her habe ich mich dazu entschlossen, meinen gesamten PC neu zu belegen und sowohl auf der internen, als auch auf der externen Festplatte nach einer Formatierung die Betriebssysteme neu zu installieren. Anlass hierzu war die neue Alpha von Ubuntu „Karmic Koala“, die ich mir so oder so geholt (und komplett neu installiert) hätte.

      Mein Plan sieht vor, dass ich zwei Systeme (naja, sagen wir eines, denn 0,5 + 0,5 = 1 ) auf der internen Festplatte installiere, und drei auf der externen. Die Verteilung wird dabei wie folgt aussehen:

      interne Festplatte (250 GB)

      Windows Vista (weiß der Geier welche Ausführung)

      Ubuntu „Karmic Koala“ (beginnend mit der dritten Alpha)

      externe Festplatte (320 GB)

      Debianbasierend

      Ubuntu „Jaunty Jackalope“

      Sidux 2009-02

      Red Hat basierend

      Fedora 11

      Laptop, SD-Karte, externe Festplatte

      Laptop, SD-Karte, externe Festplatte

      Erläuterung

      Auf der internen Festplatte brauche ich ein Betriebssystem, das ich täglich benutzen kann. Es sollte so stabil sein, dass ich ohne permanente Neustarts auskomme, die Grundbedürfnisse befriedigen kann (v.a. surfen und Bildbearbeitung) und das in absehbarer Zeit als Release erscheint. Da ich seit der ersten Alpha von Karmic trotz täglicher (!!) Benutzung nur einen Absturz hatte, fiel die Entscheidung dahingehend, dass es fest auf der internen Festplatte installiert werden kann.


      Außerdem wird für mein künftiges Studium ein Windows von Nöten sein. Da ich es mir ziemlich schwierig vorstelle, Windows auf einer schon „belegten“ Festplatte zu installieren, ohne dass Daten verloren gehen, nutze ich diese Gelegenheit, es nebenbei zu halten. Es wird ca. 180 GB von mir bekommen, da ich meine Daten, die alle Betriebssysteme nutzen sollen (etwa Musik), dort speichern muss. Beim Kauf meines Laptops war es leider eh schon dabei.

      Für die externe Festplatte habe ich mir ein stabiles Ubuntu gewünscht, da ich unter Karmic leider noch keinen Grafiktreiber installieren kann und ich diverse grafische Schmankerl auch unter Ubuntu testen möchte.

      Außerdem wollte ich schon immer ein rolling Release Betriebsstem haben, darum nahm ich mir vor, Sidux in der KDE Version zu installieren. Das ist dann auch gleich das zweite große Experiment, da ich mit KDE nur Virtual-Box-Erfahrungen hatte. Und diese dauerten kaum länger als 10 Minuten.


      Und um auch einmal zu sehen, was die „Konkurrenz“ (wenn ich sie so bezeichnen darf) zu bieten hat, möchte ich das große Betriebssystem Fedora 11 holen, das mit Plymouth bootet. Da es in Ubuntu leider nie kommen wird, muss Red Hat mir diesen Spaß ermöglichen. Außerdem hörte ich von einem intelligenterem Updateverhalten, dass nur die tatsächlichen Änderungen bezieht und nicht die ganzen Pakete.

      Daten sichern?

      Ja, das werde ich noch tun. Die Hauptdaten (Musik, Dokumente etc.) werde ich für die Installation auf der internen Festplatte auf der externen speichern und später zurückschieben. Wichtige Konfigurationsordner (etwa ~/.mozilla ) werden zusätzlich auf einer SD-Karte gesichert.

      Wann gehts los?

      Geplant ist es für den heutigen Tag. Allerdings erst nach dem Schlafen :-D Mal sehen ob sich noch etwas an diesem Projekt ändert…

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      Kommentare:

      • Wie wärs mit LVM? Damit hast du nicht jedes mal wenn du was an der Partitionierung ändern willst so viele Probleme: LVM kannst du auch zur Laufzeit komfortabel und sicher ohne Datenverlust ändern.

      • Hi,

        wäre an deinem Bericht zur Installation der BS interessiert.

        Wie bindest du alle BS in einem Bootmanager ein, kann das Grub2 denn schon (Plymouth booten)?

        Wünsche dir viel Erfolg.

        Gruß DeKa

      • hey, also ein windows auf einen schon laufenden fertigen pc zu installieren funktioniert fast genauso problemlos wie es bei einem ubuntu funktioniert. nur dass du nachher grub neu installieren musst.

        eine ganz andere sache: warum möchtest du vista installieren? sind doch ein jahr lang unnötige kosten. zz gibt es den windows7rc noch für 1 jahr kostenlos zum runterladen und testen. wäre das keine option für dich? vielleicht bist du dann in einem jahr soweit, dass du die unisoftware alle auf ubuntu portiert hast und kannst windows ganz verbannen (=

        ich bin mit dem win7rc als 2. os sehr zufrieden, kann es nur empfehlen. kostet nix und ist trotzdem alles ganz legal.

      • 180GB für Vista und dort alle Daten speichern, die alle Betriebssyteme benötigen?

        Ich würde mir dafür noch eine Partition anlegen, auf welche alle Betriebssysteme zugreifen können, und dort meine Daten speichern! So sind die Daten unabhängig von einem Betriebssystem! Als Filesystem würde dann NTFS, wie auch nun bei Vista, zum Zug kommmen und falls du auf Windows 7 wechseln willst, musst du nicht erst die Daten von der Vista-Installation umsiedeln.
        Wäre das keine Alternative?

      • Wieso kommst du darauf, dass es Plymouth nie in Ubuntu geben wird? Bin ich nicht auf dem aktuellen Stand? Ist doch geplant für 9.10!

      • @DeKa: Über manche habe ich bereits im alten Blog berichtet: Sidux habe ich beispielsweise schon vor einem halben Jahr ausprobiert und habe die Installation dokumentiert. Und Karmic habe ich auch schon ausführlich getestet. Aber über die GRUB-„Problematik“ kann ich gerne noch etwas schreiben.

        @diego: Ich habe zusammen mit meinem PC eine Vista Lizenz erworben und bisher nicht genutzt, darum kann ich es einfach so installieren. Windows 7 habe ich schon vor längerem mal ausprobiert, hat mir aber gar nicht gefallen (Teil 1, 2, 3, 4, 5). Klar wäre es toll, wenn ich meinen PC „sauber“ halten könnte, aber leider funktionieren die verwendeten CAD-Programme nicht richtig unter Linux (nach meinen Recherchen).

        @Niko: das ist eine gute Idee, so werde ich es machen!

        @querdenker: Nein, Plymouth wird wohl nie in Ubuntu einziehen. Zwar war es geplant, aber Shuttleworth hat sein Ziel geändert: Er möchte einen Bootvorgang unter 10 Sekunden. Und da stört es…


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