Das Blog von Benni und Jonas
  • Zwei Schitte vor, doch kein Fortschritt

    Posted on May 31st, 2009 benni No comments

    Translate original post with Google Translate

    Wie heise berichtet, sind erste Details der neuen Version der PSP bekannt geworden. Sie trägt den Namen „PSP Go“ und knüpft damit namentlich an die Zubehörreihe an (z.B. go! explore). Weiteres wird auf der E3-Messe in Los Angeles bekanntgegeben.

    Fortschritte:

    Das Gewicht wurde verringert. Mit gerade einmal 108g wiegt es nur unwesentlich mehr als eine Tafel Schokolade und ist damit ein Federgewicht. Das laute und unpraktische UMD-Laufwerk wurde abgeschafft. Das hat zum einen den Vorteil, dass man mehr Technik in die PSP stecken konnte und dadurch z.B. Platz für eine Bluetooth-Schnittstelle vorhanden war.

    Außerdem soll das PSP-Network ausgebaut werden. Der Handel mit neuen Spielen soll überwiegend auf das Internet fallen, so dass Spiele gleich über die WLAN-Schnittstelle geladen werden können. Eine Video-Streamingfunktion soll kommen, Minispiele sollen vermehrt eingesetzt werden. Diese können auf dem großen internen Speicher (16GB Flash), der über Karten erweiterbar ist, gespeichert werden.

    Rückschritte:

    Das Äußere der PSP ist ein großer Schritt zurück. Nicht nur, dass das Display bei gleichbleibender Pixelzahl um 0,5″ zurückgeht, auch der klassische Aufbau der PSP – Display in der Mitte der Spielsteuerung – wird aufgegeben. Zwar wird durch die neue Anordnung der Tragekomfort verbessert, aber das Erkennungsmerkmal der PSP geht verloren. Über einen Schiebemechanismus können die Bedienelemente des Handhelds erreicht werden.

    Gleichzeitig soll die aktuelle PSP 3000 aber nicht vom Markt verschwinden, da es auch noch Bereiche auf der Welt gibt, in der schnelles Internet nicht lückenlos verhanden ist. Ein ähnliches Eingeständnis kenne ich von Microsoft, die auch nicht von ihrem XP loskommen wollen.

    Fazit: Warum wird das coole Design der PSP über den Haufen geworfen? Das erinnert mehr an Nintendo als an Sony! (Finde ich). Manche beklagen sich, dass kein Touch-Screen angekündigt wurde. Mich stört das nicht so, gibt nur Schmierer in der Optik ;-)

    Media zur PSP go:

    Bildquelle: heise-online

  • Teeworlds

    Posted on April 16th, 2009 jonas No comments

    Translate original post with Google Translate

    Nach World of Padman und World of Goo stellen wir euch heute eine Mischung aus den beiden Spielen vor: einen 2D-Egoshooter mit kreisformigen Figuren. Teeworlds ist ein buntes Spiel für zwischendurch, es ist kinderleicht zu bedienen und macht viel Spaß. Es funktioniert nur im Mehrspielermodus, was aber durch eine ausreichend hohe Zahl an verfügbaren Servern und der leichten Konfiguration eigener Server keinen Nachteil darstellt.

    Installation

    Man kann Teeworlds und den Server aus den Quellen installieren.

     sudo apt-get install teeworlds teeworlds-server
    

    Diese Versionen sind aber leider sowohl in Intrepid als auch in Jaunty hoffnungslos veraltet.
    Alternativ kann man die aktuellen Pakete von der Teeworlds-Homepage herunterladen.
    Dazu muss man entweder die x86 oder x86_64 Version herunterladen.
    Nach dem entpacken kann man entweder mit den in den Archiven enthaltenen Binaries das Spiel (teeworlds) oder den Server (teeworlds_srv) starten.

    Karten nachinstallieren

    Wem die vorinstallierten Karten nicht reichen, der kann sich viele neue Karten herunterladen.
    Die Karten müssen nach

    /usr/share/games/teeworlds/data/maps
    

    verschoben werden (root-Rechte benötigt). Von dort können sie in der Konfigurationsdatei direkt mit Dateinamen angesprochen werden.
    Es reicht, wenn der Hoster die Karten hat, fehlende Karten werden von den Mitspielern bei Spielbeginn heruntergeladen und automatisch installiert.

    Server starten

    Den Server kann man nicht grafisch starten, was aber für den geübten Linuxer natürlich kein Problem darstellt ;)
    Als erstes muss man eine Konfigurationsdatei anlegen

     echo > tee.cfg
    

    Danach muss man sich die Parameter aussuchen, mit denen man den Server starten will. Zwingend notwendig ist keiner, aber einige davon sind schon ganz sinnvoll. Eine vollständige Liste gibt es hier.
    Wichte Optionen sind zum Beispiel:

    • sv_gametype dm
      gibt den Spielmodus an. Möglich sind: dm/tdm/ctf/mod
    • sv_map Kartenname1
      gibt die Startkarte an, sie wird als erstes gewählt.
    • sv_maprotation Kartenname2 Kartenname3 etc.
      Nach Ende einer Runde wird die nächste Karte geladen. Welche es sein wird wird hier festgelegt.
    • sv_max_clients 4
      maximale Teilnehmerzahl.
    • sv_scorelimit 20
      maximale Fragrate, danach wird das Spiel beendet.
    • sv_name Servername
      Name in der Liste der verfügbaren Server.
    • password geheim
      Passwort das zum Eintreten notwendig ist.

    Den Server selbst startet man mit

     teeworlds-server -f tee.cfg
    

    wenn der Server aus den Quellen installiert wurde, oder mit

     teeworlds_srv -f tee.cfg
    

    wenn er von der Teeworlds-Homepage geladen wurde.

    Spielen

    Das Spiel wird übers Menü oder mit

    teeworlds
    

    gestartet.
    Danach kann man sich seinen Server aussuchen, entweder man spielt über LAN oder übers Internet. Man muss allerdings darauf achten, dass jeder Server, der im LAN freigegeben ist, auch im Internet erscheint. Wenn man daher keine fremden Mitspieler haben will, sollte man seinen Server mit einen Passwort einrichten oder die Mitgliederzahl beschränken.
    Gespielt wird mit den Tasten A und D für die rechts-links Bewegung, sowie der Leertaste zum springen. Mit der Maus zielt und schießt man. Mit der linken Maustaste schießt man die gewählte Waffe ab, während man mit der rechten Maustaste einen Anker abschießt, mit dem man sich an Wänden und Decken festhalten kann. Mit dem Mausrad wechselt man die Waffen, die man besitzt.

  • World of Padman

    Posted on March 19th, 2009 gobby No comments

    Translate original post with Google Translate

    In dieser unregelmäßigen Reihe, berichten wir über Spiele, die zwar nicht in den Repositorys sind, aber es trotzdem wert sind, einmal gespielt zu werden. Wir fangen mit World of Padman an, einem Egoshooter, der ähnlich wie Warsow eine Comic-Grafik besitzt und auf der Quake-3-Engine basiert.

    Allgemeines

    Die wahrlich kunterbunte World of Padman ist ein Mod auf dem Quake 3 Engine, vergleichbar mit OpenArena. Dabei ist man eine der mausgroßen Comicfiguren des “Strip-Comic-Zeichners” Ente. Es liegen mehrere Maps auf der Homepage bereit, Standardmaps sind z.B. eine Küche, ein kleiner Garten oder andere Gebäudeteile, alle sehr detailreich.
    World of Padman
    Im Gegensatz zu anderen Shootern (z.B. OpenArena), gibt es neben üblichen DM-Spielen auch Spielmodi, bei denen man nicht allein durch Fraggs punktet, sondern durch Stehlen von Farbpatronen und Platzieren eines Logos an einer vorgegebenen Wand. Weiterhin gibt es im Spiel kleine Enten, die dem Spieler hinterherlaufen und permanent beisen.
    Im Vorspann des Spieles ist eine kurze Cartoonsequenz, bei der große Comichelden wie Batman oder Spiderman angerissen werden.

    Installation

    Für die Installation liegt leider kein fertiges Paket für Ubuntu in den Repositorys bereit. Auch Fremdquellen wie

    GetDeb sind nicht verfügbar. Aber die Installation des Spiels mittels Universalinstaller, den die Entwickler auf ihrer Homepage zum Download bereitstellen ist relativ einfach. Dazu läd man den Installer herunter

     wget -c http://thilo.kickchat.com/download/worldofpadman.run
    

    macht ihn ausführbar und startet ihn mit

     sudo ./worldofpadman.run
    

    Danach läd man noch den Patch herunter, mit dem das Spiel auf die aktuell verfügbare Version 1.2 upgegradet wird.

    wget -c ftp://ftp.kickchat.com/wop/wop_patch_1_2.run
    


    (edit: die Server sind nicht immer zuverlässig, also falls ein Download nicht klappt, schaut mal auf der Mirrorseite vorbei)

    Diesen startet man dann mit

    sudo ./wop_patch_1_2.run
    

    Das Spiel selbst startet man mit

    wop
    

    Spielen

    Das Spielen ist zur Zeit nur im Multiplayermodus möglich, da ein Singleplayer noch nicht implementiert wurde. Dies ist aber geplant.
    Die Spielweise gleicht der anderer Ego-Shooter, allen voran OpenArena, das wie World of Padman ja auch auf Quake-3 basiert.

    World of Padman
    Beim ersten Mal sieht man sofort die Unterschiede zu “normalen” Egoshootern, wie OpenArena, AlienArena oder AssaultCube. Die Spielwelt ist ein Zimmer eines Hauses, allerdings ist man selbst ein kleiner Padman und sieht die Welt so aus einer ganz anderen Perspektive. Man selbst ist ein Däumling, während alles andere normal groß ist.
    Auch die Waffen unterscheiden sich von denen gewöhnlicher Shooter, so gibt es Wasserpistolen und Gewehre die Kaugummis schießen (Bubble-Gum-Shooter) anstatt den sonst üblichen Raketenwerfen und Maschinengewehren. Außerdem gibt es kein Blut zu sehen, und die eleminierten Spieler sterben auch nicht, sondern schweben einfach nur nach oben.

    Fazit

    Abschließend kann man sagen, dass World of Padman ein erfrischend anderer Ego-Shooter ist. Ob man ihn auf Grund seiner Komikgrafik aber als familienfreundlich bezeichnen kann, wage ich doch mal zu bestreiten. Ob es nun humaner ist, jemanden mit einer Art Spritzpistole zu ermorden, auch wenn dabei kein Blut spritzt? ;)
    Fakt ist, dass es auch mal Spaß macht in einer kunterbunten Welt zu spielen und nicht in Burgen oder Science Fiction Gebäuden. Da im Vergleich zu äquivalenten Spielen nicht nur der Name und die Maps geändert wurden, erkennt man schon allein daran, dass es nette Kleinigkeiten wie die Enten, die dem Spieler hinterherlaufen.
    Und nun viel Spaß beim Zocken

    Gruß Benni & Jonas

    Hier noch ein paar Screenshots vom Spiel:

  • [Update] Spielvorstellung: World of Goo

    Posted on March 6th, 2009 gobby No comments

    Translate original post with Google Translate

    Hallo zusammen!

    Das schon allein aus der Märzausgabe des freienMagazins bekannte Spiel “World of Goo” ist tatsächlich mal einen Blick wert. Dafür ist die offizielle Demo, die sogar als fertiges .deb bereitliegt, sehr gut geeignet. Die Installation erfolgt einfach und ist vollkommen problemlos abgelaufen.

    Das Spiel

    Das Spiel erinnert auf den ersten Blick stark an das PSP-Spiel LocoRoco, in welchem man ebenfalls mit einer Art Gummibällen spielen muss. In World of Goo besteht die Hauptaufgabe immer darin, die Bälle mit der Maus zu führen und zu Gebilden zusammenzuführen. Um welche “Gebilde” es sich handelt, ist je nach Welt unterschiedlich, begrenzt sich aber nicht nur auf Brücken und Türme! Dabei muss man stark auf die Statik achten und aufpassen, dass bei Erreichen des Einsaugrohres (das Ziel) noch genügend Bälle übrig sind, um die Vorgabe an freien Bällen zu erreichen. Dabei stehen verschiedene Bälle mit unterschiedlichen Eigenschaften zur Verfügung. Im Vordergrund rückt hier der Spaß und der Humor, der durch einen “Schildermaler” unterstrichen wird.

    Die Musik

    Sie passt sich den jeweiligen Kapiteln an: viel Bewegung → schnelle Musik und umgekehrt. Die Zusammenstellung hat dabei teilweise einen Touch von Herr der Ringe oder Indiana Jones. Netter Weise stellt der Entwickler den kompletten Soundtrack kostenlos zur Verfügung.

    Die Demo

    Sie umfasst das erste Kapitel des Spieles, “Sommer”. Diese ist für eine Demo vollkommen ausreichend und macht wirklich Spaß. Sie ist hier kostenlos zu erwerben.

    Konfigurartion

    mittels

     sudo gedit /opt/WorldOfGooDemo/properties/config.txt
    

    gelangt man zum Konfigurationsfile, in welchem Standardeinstellungen wie Auflösung und Vollbildmodus eingestellt werden können. Im Übrigen empfehle ich den Vollbildmodus zum spielen, da Welten wie die Waschtrommel doch schnelle Mausbewegungen erfordern, die im Fenstermodus schnell außerhalb des Spielfensters enden.

    Bewertung

    Ein echt tolles Spiel für zwischendurch. Dabei ist es sogar mehr als nur ein kleiner Zeitvertreib. Die Steuerung ist intuitiv und macht darum besonders Spaß. Ein schönes Spiel, das für dem Preis von 16 Euro auch noch angemessem ist. Für die Steuerung ist ein funktionierendes Zeigegerät ausreichend, darum gibt es auch eine Version für die Wii.

  • Programmvorstellung: Pioneers

    Posted on February 27th, 2009 gobby No comments

    Translate original post with Google Translate

    Hallo zusammen!

    Sicherlich kennt ihr das Spiel “die Siedler von Catan“. Dieses Brettspiel gibt es auch für den PC, hier heißt es Pioneers.

    Ich möchte hier gar nicht so sehr auf die Regeln eingehen, die kann man beispielsweise bei Wikipedia nachlesen. Ich möchte hier viel lieber das Programm vorstellen und kurz zeigen, wie man ein Spiel hostet.

    Installation

    Die ist etwas komplizierter, weil man hier kein einzelnes Paket braucht, sondern gleich einen ganzen Haufen. Um die Sache ein wenig zu beschleunigen, gibt man am besten den Befehl

    sudo apt-get install pioneers-client pioneers-ai pioneers-help pioneers-meta-server pioneers-server-console pioneers-server-gtk
    

    ein, und schon hat man alle Pakete, die man braucht. Das Spiel startet man nun über

    pioneers
    

    oder Anwendungen → Spiele → Pioneers.

    Spielstart


    Man wird zunächst gefragt, ob man ein Spiel hosten möchte, oder einem Spiel beitreten möchte.

    Spiel hosten

    Hierzu klickt man zunächst auf “Spiel erstellen” und gelangt so ins Einstellungsmenü. Hier kann man sozusagen die Spielregeln konfigurieren, die nach Spielstart nicht mehr veränderbar sind.

    1. Die Karte: hier kann man aus viele Spielkarten wählen
    2. Anzahl der Spieler und Siegpunkte, ist selbsterklärend
    3. Regeln:
      • 7-Regel – was passiert bei Wurf der Augensumme 7?
      • Zufällige Geländeverteilung – Felder werden vermischt auf der Karte angeordnet
      • Pirat: Handelshäfen blockierbar?
      • Strenger Handel – Handel nur vor Baubeginn
      • Binnenhandel
      • Sieg am Ende des Zuges – sind mehr Punkte als Siegpunktzahl möglich?
    4. Servereinstellungen: Welcher Port ist offen?
    5. Server registrieren: soll der Server in eine öffentliche Liste eingetragen werden, oder nur gezielt angesprochen werden können?
    6. Metaserver: Standard pioneers.debian.net – sollte beibehalten werden
    7. Angezeigter Hostname: IP oder DynDNS des Hosters eingeben
    8. Start Server – Spielstart

    Mit Bestätigung der Einstellungen, wird der Server öffentlich eingetragen. In einer Übersicht sieht der Hoster, wer dem Spiel schon beigetreten ist und kann eventuell Bots hinzufügen. Mit Pioneers-Client starten tritt der Hoster selbst dem Spiel bei.

    Wichtig: das Serverfenster erst nach Spielende wieder schließen!

    Spiel beitreten

    Das ist ganz einfach. Hierzu wählt man im Startfenster den Eintrag An öffentlichen Spiel teilnehmen und sucht sich in der Liste einen Server aus, den man mag. Vorher kann man natürlich noch einen Namen wählen, den man tragen möchte.

    Um an einem Privatspiel teilzunehmen, muss man den entsprechenden Servernamen (siehe Punkt 7 bei “Spiel hosten”) eintippen. Der Hoster muss vorher die Registrierung des Servers deaktivieren (Punkt 5), sonst ist der Server auch öffentlich aufgelistet und jeder kann beitreten.

    Spiel spielen

    Gespielt wird nach den bekannten Regeln, allerdings sollte man einige Dinge beachten: Gewürfelt wird mit F1 bzw. dem Button oben im Feld. Straßen und Siedlungen werden mit Mausklick gebaut, dabei ist das nur an erlaubten Stellen möglich. Handeln kann man per Klick auf den Button oder mit F2, danach gelangt man ins Handelmenü. Dort können Waren gehandelt werden, auch wenn man einen Handelshafen besitzt, werden die Möglichkeiten aufgelistet. Für den Fall, dass ein Mitspieler handeln möchte, erscheint ein Menü. Das Angebot, das der Spieler unterbreitet, kann man annehmen, ablehen oder ein Gegenangebot machen.

    Spielzüge können rückgängig gemacht werden, wenn man fertig ist, muss man IMMER den Spielzug per Klick auf Fertig oder mit F4 bestätigen. Um Informationen über das Spiel, etwa Statistiken über geworfene Augenzahlen, der Karten im Spiel, Preise für verschiedene Dinge zu erhalten, muss man den jeweiligen Eintrag unter Spiel wählen.

    Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Pioneers spielen!