Das Blog von Benni und Jonas
  • LoG: Festplattenspeicher

    Posted on February 5th, 2010 benni No comments

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    In unsrer fast schon in Vergessenheit geratener Reihe „Linux ohne Grafik“ stelle ich heute einige Tools vor, mit denen man schnell und übersichtlich den Speicherplatz auf der Festplatte erkennen kann.

    Zunächst gibt es da das Ubuntu-onboard-Tool names df. Der Name steht treffender Weise für disk free und zeigt dementsprechend den freien Speicher auf der Festplatte an.  Mit dem Schalter h wird das ganze sogar als „menschlich lesbar“ ausgegeben. Der entsprechende Befehl und die darauf folgende Ausgabe sieht etwa so aus:

    $ df -h
    Dateisystem            Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf
    /dev/sda3              23G   12G   11G  53% /
    udev                  1,5G  336K  1,5G   1% /dev
    /dev/sda5             142G   89G   53G  63% /media/daten

    Das Äquivalent für den belegten Festplattenplatz heißt übrigens du (disk usage) und benötigt mehr Optionen für eine ordentliche Ausgabe:

    $ du -hs
    7,6G	.

    Die folgende Linuxprogramme sind in den Repositorys zu finden und müssen evtl. nachträglich installiert werden. Read the rest of this entry »

  • LoG: Von Ausrufezeichen und Akzenten

    Posted on November 17th, 2009 benni 10 comments

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    Passend zu unserer Linux ohne Grafikreihe gebe ich nun ein paar Kurztipps zur Minikorrektur bei fehlerhaft eingegebenen Befehlen in der Konsole.
    Einigen wird sicherlich schon einmal aufgefallen sein, dass ein Druck auf die Taste im Terminal den zuletzt aufgerufenen Befehl wieder aufnimmt. Das ist ja ganz praktisch, für mache Zwecke allerdings etwas umständlich. Führt man z.B. einen Befehl aus, ohne Superuser Rechte zu besitzen, obwohl diese notwendig wären, handeln viele so: sie tippen den gesamten Befehl erneut ein, diesmal z.B. mit einem sudo davor, oder sie drücken besagt -Taste, bis der Cursor vor dem Befehl ist und ergänzen ihn dann mit sudo. Aber es geht auch einfacher!

    Ein simples sudo !! erfüllt den gleichen Zweck, nur um einiges schneller! Die beiden Ausrufezeichen stehen in diesem Fall für den zuletzt ausgeführten Befehl. Es gibt noch weitere von diesen Ereignisbezeichnern: Read the rest of this entry »

  • LoG: E-Mail

    Posted on October 10th, 2009 jonas 1 comment

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    Natürlich kann man auch ohne eine Grafische Oberfläche Emails schreiben und empfangen. Allerdings ist vor allem die Einrichtung nicht so ganz trivial wie man das gerne hätte. Aber naja, man wächst mit seinen Aufgaben.
    Als E-Mail-Client wird Mutt dienen, ein sehr mächtiges Programm für die Konsole.
    Um Mutt nutzen zu können, braucht man allerdings noch einige andere Programme, zum Beispiel eines, das die E-Mail abholt und eines, das sie versendet.

    Emails vom Server abholen

    Um Emails vom Server abzuholen, braucht man ein Programm wie fetchmail, mpop oder getmail.
    Ich gehe hier nur auf die Konfiguration von Fetchmail ein, weil es in den Quellen ist und im Gegensatz zu mpop auch IMAP kann und nicht nur POP3.

    Konfiguration Fetchmail

    Die Konfiguration ist recht einfach und geht über eine einzige Datei, der

    .fetchmailrc

    Man erstellt diese Datei und fügt ihr folgende Zeile hinzu:

    poll ADRESSE DES SERVERS  protocol pop3/imap user "benutzername" password "passwort"

    Achtung, hier steht das Passwort im Klartext, man sollte also gegebenenfalls die Zugriffsrechte beschränken
    Natürlich kann man auf diese Weise auch mehrere Mailkonten gleichzeitig abrufen, einfach eine zweite Zeile hinzufügen.
    Damit ist Fetchmail auch schon eingerichtet und man kann sich auf auf den nächsten Schritt vorbereiten:

    Emails verteilen

    Die Emails auf verschiedene Ordner zu verteilen übernimmt procmail.
    Auch dieses Programm wird über eine einzige Konfigurationsdatei, der

    .procmailrc

    gesteuert.
    Auch diese Datei muss wieder erstellt werden und mit Inhalt gefüllt werden.
    Um zu funktionieren reicht es, wenn die Datei folgenden Inhalt hat:

    MAILDIR=$HOME/Mail
    LOGFILE=$HOME/.procmaillog
    LOGABSTRACT=no
    VERBOSE=off
    

    Dazu muss der Ordner ~/Mail existieren.
    Dieser kann mit mit

    mkdir ~/Mail

    erstellt werden.
    Procmail hat einige Funktionen, wie etwa einen rudimentären Spamfilter oder die Möglichkeit, Emails je nach Empfänger in verschiedene Ordner zu verteilen.
    Wie das geht steht in der man-page von procmail oder auch ganz gut im Ubuntuusers-Wiki

    Emails verschicken

    Emails verschicken geht mit nbsmtp.
    Die Konfiguration geschieht mit mutt in der muttrc

    Konfiguration von Mutt

    Hier mal eine kleine Beispielkonfigurationsdatei:

    set folder="$HOME/Mail"
    set record="$HOME/Mail/sent"
    set editor="nano"
    my_hdr From: PERSON@DOMAIN.DE
    my_hdr Reply-To: PERSON@DOMAIN.DE
    set delete=no
    set pager_index_lines=8
    set sendmail="/usr/bin/nbsmtp -U BENUTZERNAME -P PASSWORT -d DOMAIN -h AUSGANGSSERVER -f ABSENDERADRESSE"
    macro index G "!fetchmail -k -m 'procmail -d %T'\r"
    macro pager G "!fetchmail -k -m 'procmail -d %T'\r"

    Auch hier ist wieder ein Passwort im Klartext gespeichert, also Zugriffsrechte beschränken!
    Mutt lässt sich nahezu beliebig konfigurieren, Hilfe hierbei bietet hier die Manpage oder zahlreiche im Internet zu findende Beispielkonfigurationen. Als Editor muss man nicht unbedingt nano nehmen, man kann auch jeden beliebigen anderen nehmen, sogar grafische.

    Hier gibt es einmal meine Beispielkonfiguration, mit ein bisschen mehr Farbe und einigen Hervorhebungen (Internetadressen/E-Mail-Adressen) in der E-Mail.

    Gestartet wird mutt dann über das Terminal mit mutt, alle anderen Programme verrichten ihre Dienste im Hintergrund.

    Bedienung

    Die Bedienung ist eigentlich relativ einfach, mit shift+gholt man seine Emails ab, mit den Pfeiltasten navigiert man zwischen den Emails herum, mit der Leertaste blättert man weiter, mit der Enter-Taste wählt man eine E-Mail aus und mit shift+f leitet man eine E-Mail weiter.
    Weitere Hilfen bei der Bedienung gibt es wie immer in der man-page. Die Standardbefehle wie senden, antworten oder antworten an alle stehen auch nochmal oben in der ersten Zeile von mutt.

  • Dopewars

    Posted on October 7th, 2009 benni 6 comments

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    Eine Perle der Textspiele befindet sich in den meisten Repositoriys diverser Linuxdistributionen. Sie nennt sich “Dopewars” – zu deutsch “Drogenkrieg“, eine Anspielung auf den Namen des zugrunde liegenden Spiels von John E. Dell Drugwars. Mit dem Befehl

    sudo apt-get install dopewars

    (oder über andere Paketmanager) kann man dieses Spiel installieren. Das Spiel basiert auf Ncurses, weswegen man es sowohl inner-, als auch außerhalb der Konsole spielen kann (dort dann über GTK+).

    Dopewars ist total frei von “Grafik”, also das ganze Spiel basiert auf Text. Ziel des Spiels ist es, so viel Geld wie möglich zu verdienen, ohne dabei umgebracht zu werden

    Spiel starten

    Dopewars im Terminal

    Dopewars im Terminal

    Möchte man das Spiel normal starten, benutzt man wahlweise den Starter im GNOME-Menü unter Anwendungen → Spiele → Drogenkrieg oder startet es über den Befehl

    dopewars

    Wer es in der Shell spielen möchte benötigt noch den dazugehörenden Schalter:

    dopewars -t

    Anschließend hat man die Wahl: möchte man im Einzelspielermodus spielen, oder lieber in einem lokalen oder globalen Netzwerk. Im Gegensatz zum Einzelspielermodus kann es vorkommen, dass man bei mehreren Spielern gleichzeitig mit anderen Dealern an einen Ort kommt und evtl. angegriffen wird. Verbindungen zu nicht öffentlichen Servern nimmt man über deren globale IP auf, in lokalen Netzwerken nutzt man “localhost”. Möchte man selbst einen privaten Server hosten, tut man dies über

    dopewars -S

    einen öffentlichen Server startet man mit einem kleinen s. Details dazu kann man der Manpage entnehmen. Read the rest of this entry »

  • LoG: Spiele

    Posted on October 4th, 2009 gobby 7 comments

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    Natürlich muss man auch ohne eine grafische Umgebung nicht auf kleinere Spiele für zwischendurch verzichten. Ein paar Spiele für die Konsole möchten wir euch hier vorstellen.

    Pacman

    Von Pacman gibt es natürlich auch eine Version für die Konsole. Das Programm heißt pacman4console und kann aus den Ubuntu-Quellen mit

    sudo apt-get install pacman4console

    Gestartet wird pacman4console. Gespielt wird mit den Pfeiltasten.

    Spaceinvaders

    Um Spaceinvaders spielen zu können, gibt es das Programm ninvaders. Das Spiel wird mit

    sudo apt-get install ninvaders

    installiert und auch mit ninvaders gestartet. Das Raumschiff wird mit den Pfeiltasten bewegt und mit der Leertaste geschossen. Ich nehme mal an, das Prinzip von SpaceInvaders ist allen klar, wenn nicht, Ziel des Spiels ist es, alle feindlichen Raumschiffe abzuschießen, bevor sie dich abschießen. Read the rest of this entry »

  • LoG: Instant-Messenger

    Posted on September 12th, 2009 benni 4 comments

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    In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell chatten kann. Bei Notfällen ist es meist unverzichtbar, dass man selbst im Runlevel 3 mit einem Experten Kontakt aufnimmt oder in Hilfechats um Rat bittet.

    CenterIM

    Ein sehr verbreiteter Instant Messenger für die Konsole ist CenterIM. Dieses Programm unterstützt die meisten gängigen Chatprotokolle (etwa Jabber, ICQ, MSN, Yahoo!), wobei alle Protokolle über eigene Bibliotheken laufen. Die Entwickler wollen diese Unabhängigkeit mit Programmversion 5.0 allerdings loswerden und auf libpurple setzen, Pidgins Bibliothek (Alphatests laufen). Hintergrund ist die permanente Aktualität von libpurple, so dass sich die CIM-Entwickler nicht weiter um die Protokolle kümmern müssen. Das heißt so viel wie: Ab Version 5.0 wird CenterIM so zuverlässig laufen wie Pidgin. Read the rest of this entry »

  • LoG: BitTorrent-Clients

    Posted on August 30th, 2009 jonas 2 comments

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    In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell Dateien mittels BitTorrent herunterläd. Für dieses Filesharing-Protokoll gibt es natürlich auch verschiedene Programme für die Konsole. Zwei von diesen werden wir hier kurz vorstellen. (siehe auch LoG: Downloadmanager)
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  • LoG: Browser

    Posted on August 23rd, 2009 gobby 4 comments

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    In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell ein bisschen im Internet surfen kann.
    Natürlich nur sehr eingeschränkt, ohne Javaskript, Flash, Bilder, aber immerhin kann man sich die Texte anschauen, was manchmal schon sehr beruhigend sein kann ;) . Außerdem ist es sehr oft notwendig, dass man nach einem Systemabsturz weiterhin die Möglichkeit hat, auf Hilfeseiten zurückzugreifen. Dort kann man nach Hilfe suchen und den PC wieder flott zu machen. Und dafür braucht man ja diese Späßchen nicht ;) .
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  • LoG: Downloadmanager

    Posted on August 16th, 2009 jonas 7 comments

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    In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell Dateien mittels eines Downloadmanagers runterladen kann. Diese Downloadmanager sind vielen bestimmt ein Begriff weil sie einfach sehr praktisch sind (auch wenn man eine GUI zur Verfügung hat).
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  • LoG: Netzwerk

    Posted on August 9th, 2009 benni 9 comments

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    In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell eine Verbindung ins Internet aufbauen kann, kabellose Netzwerke verwaltet und eine Verbindung dazu herstellt.

    Während viele Distributionen mit GNOME als Desktopumgebung auf den gnome-network-manager zurückgreifen, gibt es ein anderes mächtiges Tool zur Netzwerkverwaltung, dass nicht nur distributionsübergreifend ist, sondern auch für KDE oder andere Desktopumgebungen geeignet ist: wicd.

    Was an Wicd jedoch viel interessanter ist, ist der shell-Modus, mit dem man sogar in der Shell eine Verbindung aufnehmen kann. Und genau das zeige ich euch nun.

    Installation

    Grundlegend ist zu sagen, dass Wicd automatisch gnome-network-manager ersetzt und diesen auch entfernt (zumindest unter Ubuntu). Dadurch wird verhindert, dass es mehrere Netzwerkmanager gleichzeitig gibt, was zu großen Daemonproblemen führen würde. Read the rest of this entry »