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Serverumzug
Posted on February 10th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Seit heute Nacht läuft unser Blog bejonet nicht mehr auf dem von Strato gehosteten Webspace, sondern auf unserem gemieteten vServer bei der Firma server4you. Als Betriebssystem haben wir Debian Lenny, als CMS weiterhin WordPress.
Alle WordPresslinks der seit Juni erstellten Artikel sollten funktionieren, ausschließlich unsere ersten Artikel, die noch mit Lifetype erstellt wurden, werden sich merkwürdig verhalten. Hintergrund ist der: Auf dem alten Webspace hatten wir Lifetype und WordPress parallel laufen, wobei wir Ersteres auf die Subdomain alt.be-jo.net umleiteten. Folglich indizierten etliche Suchmaschinen die Einträge über diese URL und speicherten die Permalinks.Nach dem Umzug verzichten wir jedoch auf die Installation von Lifetype, haben stattdessen die Artikel in WordPress importiert. Um die alten Links zumindest provisorisch weiter betreiben zu können, haben wir eine Umleitung eingefügt, die die Links sozusagen auf die WordPress-Entsprechung weiterleiten soll. Da wir dafür die wordpressinterne Suche verwenden, sind die „Suchergebnisse“ leider nicht direkt die gesuchten Artikel. Wir arbeiten daran.
Letztendlich wurde heute, dem 10. Februar 2010 um 3.08 Uhr die Domain auf unseren vServer umgeleitet, so dass es für ca. 4 Stunden zu einer Downtime kam, zumindest für Besucher über www.be-jo.net. Um 7 Uhr habe ich diese Lücke in meiner Apachekonfiguration entdeckt, konnte sie beheben und WordPress auch noch richtig einstellen, so dass jetzt alles soweit funktioniert. Hoffe ich zumindest
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LoG: Festplattenspeicher
Posted on February 5th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
In unsrer fast schon in Vergessenheit geratener Reihe „Linux ohne Grafik“ stelle ich heute einige Tools vor, mit denen man schnell und übersichtlich den Speicherplatz auf der Festplatte erkennen kann.
Zunächst gibt es da das Ubuntu-onboard-Tool names df. Der Name steht treffender Weise für disk free und zeigt dementsprechend den freien Speicher auf der Festplatte an. Mit dem Schalter h wird das ganze sogar als „menschlich lesbar“ ausgegeben. Der entsprechende Befehl und die darauf folgende Ausgabe sieht etwa so aus:
$ df -h Dateisystem Größe Benut Verf Ben% Eingehängt auf /dev/sda3 23G 12G 11G 53% / udev 1,5G 336K 1,5G 1% /dev /dev/sda5 142G 89G 53G 63% /media/daten
Das Äquivalent für den belegten Festplattenplatz heißt übrigens du (disk usage) und benötigt mehr Optionen für eine ordentliche Ausgabe:
$ du -hs 7,6G .
Die folgende Linuxprogramme sind in den Repositorys zu finden und müssen evtl. nachträglich installiert werden. Read the rest of this entry »
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Subdomains und Apache
Posted on February 4th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Subdomains sind eine tolle Sache. Damit kann man z.B. verschiedene Webseiten parallel mit einer Domain betreiben, oder spezielle Installationen über Subdomains organisieren. Wir haben etwa eine Subdomain für das Besucherstatistikprogramm Piwik eingerichtet.
Man kann Apache so konfigurieren, dass es selbstständig den Subdomains Ordner zuweist, sie sozusagen als Wurzelverzeichnis verwendet werden sollen. Stichwort hierzu ist “Virtual Host”, Diese Dateien müssen unter beliebigen Namen im Ordner /etc/apache2/sites-available/ gespeichert werden. Standardmäßig befindet sich bereits eine Datei namens default in diesem Ordner, die als Vorbild für neue Dateien genutzt werden kann.
Eine neue Subdomain richtet man nun ein, indem man eine weitere Datei in diesem Ordner ablegt, der Name ist dabei egal. Der Inhalt hingegen ist nicht egal. Ich werde nun den minimalen Inhalt zeigen, den eine Konfigurationsdatei beeinhalten muss:
<VirtualHost *>
ServerName sub.beispiel.de
DocumentRoot /var/www/ordnername/
</VirtualHost>
Dabei gibt ServerName an, welche Domain hier beschrieben wird, im Beispiel beschreibt es die Seite sub.beispiel.de. Mit DocumentRoot wird angegeben, welcher Ordner als Wurzelverzeichnis genommen werden soll.
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Von Etch zu Lenny auf dem Server
Posted on January 28th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Da Etch ja nicht mehr lange mit Sicherheitsupdates unterstützt wird, mein vServer aber noch mit ebendieser alten Version des Betriebssystems lief, stand gleich zu Beginn meiner vServer-Karriere ein hartes und nicht ungefährliches Unterfangen an: Das Upgrade.
Der Support meines Anbieters (server4you) sandte mir lediglich eine Schritt für Schritt Anleitung, wie ich dieses Upgrade vollführen kann. Zusammen mit professioneller Hilfe (stellvertretend für einige andere aus dem IRC) habe ich mich dann auch an dieses Projekt gewagt. Wie, das werde ich nun erzählen.
Achtung: Ein Upgrade ist wirklich kein Spaziergang – zumindest nicht immer. Dabei kann viel schief gehen, darum macht das nur, wenn ihr euch gut damit auskennt oder zumindest jemanden bei euch habt, der sich damit auskennt und weiß was da passiert. Solltet ihr dieses Upgrade auf einem echten Server machen, empfehle ich euch die offizielle Anleitung!
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Directory listing unter Apache verhindern
Posted on January 27th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Wie ich nicht ohne Stolz schon oft verkündet habe, sind wir gerade dabei, auf einen vServer umzuziehen. Bevor wir diesen aber für die Allgemeinheit über dieses Blog zugänglich machen, richten wir ihn natürlich erst ein.Unter anderem gibts bei Apache viel zu entdecken (und zu zerstören), weswegen ich Experimente nur langsam ausprobiere. Eines der Experimente war heute: Das Directory listing zu verhindern. Bei vielen Servern sieht man nämlich oft deren Inhalt, wenn man einen beliebigen Pfad zu einem vorhandenen Ordner eingibt. Das kann insofern gefährlich werden, als dass es Suchmaschinen so einfacher fällt, den Server mit allen Daten zu scannen, als auch dass andere über Befehle wie wget alle Dateien herunterladen und damit unnötigen Traffic erzeugen (ja, sowas kommt vor). Ganz abgesehen davon, dass es Kriminellen geradezu in die Hände spielt.
In Foren kursiert oft die „Holzhammermethode“, dass man einfach in jeden Ordner eine leere index.html legt. Dass dies kein sinnvoller Weg ist, ist wohl offensichtlich
Um diese „Lücke“ in der Sicherheit tatsächlich zu schließen, kann man unter Apache dieses Listing einfach deaktivieren. Notwendig sind dazu folgende Befehle:
sudo a2dismod autoindex sudo /etc/init.d/apache2 restart
Danach ist es nicht mehr möglich, über http den Ordnerinhalt auszulesen, selbst wenn in einer .htaccess für den Ordner ein +Indexes angegeben ist.
Wiederbeleben kann man den autoindex mit diesen Befehlen:
sudo a2enmod autoindex sudo /etc/init.d/apache2 restart
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HTTP-Server in weniger als 10 Sekunden anlegen
Posted on December 6th, 2009 7 commentsTranslate original post with Google Translate
Ein kleines aber feines Schmuckstück verbirgt sich von vielen unbemerkt im Paket python. Denn mit dem Befehl
$ python -m SimpleHTTPServer
erhält man das, was man eingibt: einen kleinen, einfachen HTTP-Server.
Um einen Port festzulegen (also nicht Port 8000) fügt man ihn einfach an den Befehl an:
$ python -m SimpleHTTPServer 1234
Man beachte, dass Ports unter 1024 Rootrechte benötigen.
Über
http://localhost:8000(8000 durch den entsprechenden Port ersetzen) kann man ihn erreichen.Bitte dabei nicht vergessen, dass es wirklich nur ein simpler Server ist, der nicht alle Funktionen erfüllt, die ein vollständig eingerichteter Server erfüllt.
(via)
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Medienserver für die PS3
Posted on November 8th, 2009 5 commentsTranslate original post with Google Translate
Nach dem unschlagbar klingenden Angebot legte ich mir selbst eine Sony PlayStation 3
zu. Dass dieses Gerät mehr als nur Spiele spielen kann ist ja vollkommen klar, unter anderem ist es möglich, Dateien von einem lokalen Rechner auf die Spielekonsole zu streamen, womit sich Bilder betrachten, Musik hören und Videos ansehen lassen. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn die PS3 zum Beispiel im Wohnzimmer steht und der PC in einem anderen Zimmer.
In der Playstation nennt sich dieser Service „Medienserver“, der auf einem PC zu finden sein sollte. Auch mit Ubuntu ist es möglich einen solchen Server zu hosten, und das sogar relativ komfortabel, wie ich finde.
Mediatomb einrichten
Zunächst benötigt man ein Programm namens MediaTomb, dass sich aus den Repositorys installieren lässt (sudo apt-get install mediatomb). Es startet einen UPnP-Server, auf den Sonys Konsole zugreifen kann. Am besten startet man das Programm kurz darauf einmalig, damit sich die Konfigurationsdatei und Datenbank anlegt. Dazu gibt man ins Terminal ein schlichtes mediatomb ein und beendet es kurz darauf wieder über Strg + C.
Nun wechselt man in den versteckten Ordner /.mediatomb unter Home und öffnet die Konfigurationsdatei config.xml mit einem beliebigen Editor. Darin sollte man den Parameter <protocolInfo extend=”no”/> mit yes erlauben und (bei Bedarf) die Dateitypen AVI und DIVX erlauben (es wird eine Vielzahl von Dateiformaten unterstützt). Dies tut man, indem man in die Liste unter extension-mimetype ignore-unknown=”no” folgendes anhängt:
<map from="avi" to="video/x-divx"/>
<map from="divx" to="video/x-divx"/> Read the rest of this entry »
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