-
Ein eigenes Persona erstellen
Posted on February 24th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Spätestens seit Firefox 3.6 sind Personas in aller Munde. Mozilla setzt dieses Verfahren ein, um Skins für das Browserfenster zu ändern. Mozilla wirbt regelrecht für Personas, weil darüber die Skins ohne Neustart des Browsers gewechselt werden können.Doch das ist noch nicht alles! Man kann sogar relativ unkompliziert eigene Persona erstellen. Und ich zeige nun, wie:
Bilder vorbereiten
Mit dem freien Bildbearbeitungsprogramm GIMP kann man sehr einfach solche Bilder erstellen. Öffnet GIMP, klickt auf Datei → Neu… und erstellt ein neues Bild der Größe 3000×200 Pixel für die Kopfgrafik, 3000×100 Pixel für die Fußgrafik. Diese Grafiken könnt ihr nun mit eurem Design füllen. Das sollte der Schwerpunkt dieser Arbeit sein, denn der Rest geht wie von alleine. Auf folgende Dinge solltet ihr aber beim designen unbedingt achten:
- Die Bildgröße sollte stimmen. Bilder mit größeren Abmaßen als oben genannt werden nicht akzeptiert. Also haltet euch am besten an diese Maße
- Der Bildaufbau muss passen. Das klingt vielleicht merkwürdig, ist aber sehr wichtig. Entgegen der ersten Annahme werden die Personas-Grafiken für den Kopf nicht linksbündig oder zentriert, sondern rechtsbündig und am oberen Rand fixiert angezeigt. Das Zentrum der Kreativität sollte also für die Kopfgrafik am rechten, oberen Bildrand liegen.
Der Anker für die Fußgrafik liegt in der unteren linken Ecke, also genau gegenüber der Kopfgrafik. Das unten stehende Bild verdeutlicht die Situation. Read the rest of this entry »
-
Die Olympischen Winterspiele, live in Linux II
Posted on February 15th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Erst vorgestern habe ich eine Anleitung verbreitet, wie man mit Hilfe von Prism, einem Produkt aus Mozillas Werkstatt, die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver live verfolgen kann. Dabei wird auf das Streaming der öffentlich rechtlichen Sender ARD und ZDF zurückgegriffen. Der Nachteil der beschriebenen Methode ist ganz klar: beide Mediatheken setzten hauptsächlich auf Flash um das Videomaterial zu streamen, und das verursacht bei uns Linuxbenutzern eine enorme CPU Last, was das verfolgen der Wettkämpfe nicht gerade spaßig macht, immerhin übertönt die PC-Lüftung beinahe das Geräusch der Athleten
Doch zum Glück setzen ARD und ZDF nicht rein auf dieses proprietäre Format, nein, noch auf ein zweites (und drittes) proprietäres Format steht zur Verfügung: der Windows Media Video Stream.
Mit dem quelloffenen Programm VLC (VideoLan Client) kann man diese Streams abrufen, ganz ohne die CPU zur Weißglut zu bringen (im wahrsten Sinne des Wortes). Die eigentliche Herausforderung bei der Sache ist eigentlich nur das Herausfinden der Streams. Die ARD gibt diesen ganz freundlich unter dem Flashvideo an, beim ZDF muss man erst in den HTML-Modus wechseln, um ihn zu finden.
Man kann diese Streams ganz einfach über die Befehle vlc STREAM öffnen. Doch da auch das auf Dauer (es gibt ja Leute, die täglich Sport sehen möchten
) ein bisschen viel Aufwand ist, sollten wir uns für das ZDF und die ARD jeweils einen Starteintrag im Startmenü anlegen.Ich beschreibe nun einmal gleich zwei Möglichkeiten, das zu tun. Beide Methoden vereint, dass man das Logo der Winterspiele benötigt, um den Startmenüeintrag damit zu schmücken:
sudo wget http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/5c/Olympische_Winterspiele_2010_logo.svg -O /usr/share/pixmaps/olympia.svg
-
Die Olympischen Winterspiele, live in Linux
Posted on February 13th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Gestern Nacht haben die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver begonnen. Zahlreiche Fernsehsender übertragen die Wettkämpfe im Fernsehen, oft live, aber auch in der Zusammenfassung. In Deutschland haben sich die öffentlich rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF die Rechte gekrallt und zwar nicht nur für die Ausstrahlung im Fernsehen, sondern auch über das Internet.Das ZDF und die ARD bieten in ihren Mediatheken z.B. die Möglichkeit, die Wettkämpfe online in Bild und Ton zu verfolgen. Nun kommt es ja oft vor, dass zwar ein Internetanschluss, jedoch kein Fernseher zur Verfügung steht. Um dem Olympiafan trotzdem die Möglichkeit zu geben, die Spiele zu verfolgen, gibt es eine saubere Lösung: Prism aus den Mozilla Labs.
Wie schon in meinen Ubiquity Artikel erwähnt, gibt es in den Mozilla Labs einige tolle und praxisnahe Projekte. Dazu gehört auch zweifelsfrei Prism, ein Programm, dass einen Browser ohne den störenden „Schnickschnack“ öffnet. Das kann man z.B. nutzen, um Googles Clouddienste wie die Textverarbeitung ohne einen richtigen Browser in der Arbeitsumgebung zu betreiben, aber auch um die Olympischen Winterspiele zu verfolgen. Folgende Schritte sind dazu notwendig: Read the rest of this entry »
-
Bildschirmfotos aufbereiten
Posted on February 12th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Tipps und Tricks für den PC, egal ob in Wikis oder in Blogs, kommen oft nicht ohne Bildschirmfotos aus. Wie denn auch, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und bebilderte Anleitungen sind leichter verständlich als reine Textbeschreibungen.
Allerdings sind die wenigsten Screenshots ohne Nachbearbeitung schon zum publizieren geeignet und meistens auch nicht wirklich aussagekräftig. Viele Veränderungen am Bild sind aber im Handumdrehen mit dem freien Bildbearbeitungsprogramm GIMP relativ unkompliziert erledigt.
Bildschirmfoto aufnehmen
Es gibt eine Menge Tools in den Quellen der Linuxdistributionen, die Bildschirmfotos aufnehmen können. Ich wüsste allerdings nicht, warum man auf die GNOME-Funktion verzichten sollte, denn GNOME bringt mit gnome-screenshot eigentlich alles mit, was man im Schnitt für ein Bildschirmfoto benötigt. Sowohl in Ubuntu als auch in Fedora und vielen anderen Distributionen mit GNOME als Oberfläche kann man mit einem Druck auf die Taste „Druck“ (vereinzelt: print) ein Bildschirmfoto aufnehmen. Mit der Kombination Alt+Druck wird nur das aktive Fenster fotografiert. Standardmäßig wird das Bild auf dem Desktop gespeichert.
Nachteil diese Methode: das Fotografieren von Kontextmenüs ist schwierig. Allerdings kann man mit dem grafischen Frontend des Programms, aufrufbar entweder mit
gnome-screenshot --interactive
oder über Anwendungen → Zubehör → Bildschirmfoto aufnehmen, eine Zeitverzögerung einführen, die das Fotografieren von Kontextmenüs deutlich vereinfacht.
Freunden der Konsole sei folgender Tipp gegeben: Tipp.
edit: Compiz bieten ebenfalls eine komfortable Möglichkeit, Bildschirmfotos zu machen. Damit kann man sogar Bildschirmbereiche umranden und fotografieren lassen. Für nähere Infos siehe Kommentar von seaman. Read the rest of this entry »
-
Serverumzug
Posted on February 10th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Seit heute Nacht läuft unser Blog bejonet nicht mehr auf dem von Strato gehosteten Webspace, sondern auf unserem gemieteten vServer bei der Firma server4you. Als Betriebssystem haben wir Debian Lenny, als CMS weiterhin WordPress.
Alle WordPresslinks der seit Juni erstellten Artikel sollten funktionieren, ausschließlich unsere ersten Artikel, die noch mit Lifetype erstellt wurden, werden sich merkwürdig verhalten. Hintergrund ist der: Auf dem alten Webspace hatten wir Lifetype und WordPress parallel laufen, wobei wir Ersteres auf die Subdomain alt.be-jo.net umleiteten. Folglich indizierten etliche Suchmaschinen die Einträge über diese URL und speicherten die Permalinks.Nach dem Umzug verzichten wir jedoch auf die Installation von Lifetype, haben stattdessen die Artikel in WordPress importiert. Um die alten Links zumindest provisorisch weiter betreiben zu können, haben wir eine Umleitung eingefügt, die die Links sozusagen auf die WordPress-Entsprechung weiterleiten soll. Da wir dafür die wordpressinterne Suche verwenden, sind die „Suchergebnisse“ leider nicht direkt die gesuchten Artikel. Wir arbeiten daran.
Letztendlich wurde heute, dem 10. Februar 2010 um 3.08 Uhr die Domain auf unseren vServer umgeleitet, so dass es für ca. 4 Stunden zu einer Downtime kam, zumindest für Besucher über www.be-jo.net. Um 7 Uhr habe ich diese Lücke in meiner Apachekonfiguration entdeckt, konnte sie beheben und WordPress auch noch richtig einstellen, so dass jetzt alles soweit funktioniert. Hoffe ich zumindest
-
Ubiquity – Konsole für Firefox
Posted on February 8th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Neben den üblichen Addons für den populären Browser Firefox gibt es auch Experimente mit Erweiterungen, die direkt von Mozilla stammen. In Mozillas „Labs“ werden verschiedene Projekte behandelt und einige lassen sich schon in frühen Entwicklungsstadien testen. Und was dort herauskommt, hat oft Hand und Fuß! Bestes Beispiel dafür ist Personas. Dieses Produkt aus stammt aus diesem Labor und hat es mit dem neuen Release 3.6 sogar in die native Unterstützung geschafft: Was vor kurzem noch ein Experiment war, ist jetzt fest in den Browser eingewandert. Ähnlich erging es dem Projekt „Prism“, welches es mittlerweile schon als eigenständiges Programm in den Repositorys gibt.Ein anderes Projekt aus diesem Bereich ist „Ubiquity“, eine Konsole für Firefox. Dieses Tool ist sehr vielseitig und verknüpft verschiedene Webanwendungen miteinander, so dass man verschiedene Services kombinieren kann. Besonders komfortabel ist es beim Schreiben von E-Mails, wenn man externe Services (etwa eine Karte von Google-Maps) einbinden will.
Dieses Addon lässt sich wie jedes andere Addon installieren: auf der Projektseite findet sich der Link zum XPI. Nach dem Neustart des Browsers lässt sich die „Konsole“ standardmäßig über ALT+Leertaste aktivieren (bei mir was diese Kombination schon belegt, weswegen ich sie unter about:ubiquity änderte). Das Programm beherrscht zwar seit geraumer Zeit fünf verschiedene Sprachen, deutsch gehört bislang aber noch nicht dazu. Read the rest of this entry »
-
LoG: Festplattenspeicher
Posted on February 5th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
In unsrer fast schon in Vergessenheit geratener Reihe „Linux ohne Grafik“ stelle ich heute einige Tools vor, mit denen man schnell und übersichtlich den Speicherplatz auf der Festplatte erkennen kann.
Zunächst gibt es da das Ubuntu-onboard-Tool names df. Der Name steht treffender Weise für disk free und zeigt dementsprechend den freien Speicher auf der Festplatte an. Mit dem Schalter h wird das ganze sogar als „menschlich lesbar“ ausgegeben. Der entsprechende Befehl und die darauf folgende Ausgabe sieht etwa so aus:
$ df -h Dateisystem Größe Benut Verf Ben% Eingehängt auf /dev/sda3 23G 12G 11G 53% / udev 1,5G 336K 1,5G 1% /dev /dev/sda5 142G 89G 53G 63% /media/daten
Das Äquivalent für den belegten Festplattenplatz heißt übrigens du (disk usage) und benötigt mehr Optionen für eine ordentliche Ausgabe:
$ du -hs 7,6G .
Die folgende Linuxprogramme sind in den Repositorys zu finden und müssen evtl. nachträglich installiert werden. Read the rest of this entry »
-
Subdomains und Apache
Posted on February 4th, 2010 No commentsTranslate original post with Google Translate
Subdomains sind eine tolle Sache. Damit kann man z.B. verschiedene Webseiten parallel mit einer Domain betreiben, oder spezielle Installationen über Subdomains organisieren. Wir haben etwa eine Subdomain für das Besucherstatistikprogramm Piwik eingerichtet.
Man kann Apache so konfigurieren, dass es selbstständig den Subdomains Ordner zuweist, sie sozusagen als Wurzelverzeichnis verwendet werden sollen. Stichwort hierzu ist “Virtual Host”, Diese Dateien müssen unter beliebigen Namen im Ordner /etc/apache2/sites-available/ gespeichert werden. Standardmäßig befindet sich bereits eine Datei namens default in diesem Ordner, die als Vorbild für neue Dateien genutzt werden kann.
Eine neue Subdomain richtet man nun ein, indem man eine weitere Datei in diesem Ordner ablegt, der Name ist dabei egal. Der Inhalt hingegen ist nicht egal. Ich werde nun den minimalen Inhalt zeigen, den eine Konfigurationsdatei beeinhalten muss:
<VirtualHost *>
ServerName sub.beispiel.de
DocumentRoot /var/www/ordnername/
</VirtualHost>
Dabei gibt ServerName an, welche Domain hier beschrieben wird, im Beispiel beschreibt es die Seite sub.beispiel.de. Mit DocumentRoot wird angegeben, welcher Ordner als Wurzelverzeichnis genommen werden soll.
Read the rest of this entry »
German

