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Zwei Schitte vor, doch kein Fortschritt
Posted on May 31st, 2009 No commentsTranslate original post with Google Translate
Wie heise berichtet, sind erste Details der neuen Version der PSP bekannt geworden. Sie trägt den Namen „PSP Go“ und knüpft damit namentlich an die Zubehörreihe an (z.B. go! explore). Weiteres wird auf der E3-Messe in Los Angeles bekanntgegeben.
Fortschritte:
Das Gewicht wurde verringert. Mit gerade einmal 108g wiegt es nur unwesentlich mehr als eine Tafel Schokolade und ist damit ein Federgewicht. Das laute und unpraktische UMD-Laufwerk wurde abgeschafft. Das hat zum einen den Vorteil, dass man mehr Technik in die PSP stecken konnte und dadurch z.B. Platz für eine Bluetooth-Schnittstelle vorhanden war.
Außerdem soll das PSP-Network ausgebaut werden. Der Handel mit neuen Spielen soll überwiegend auf das Internet fallen, so dass Spiele gleich über die WLAN-Schnittstelle geladen werden können. Eine Video-Streamingfunktion soll kommen, Minispiele sollen vermehrt eingesetzt werden. Diese können auf dem großen internen Speicher (16GB Flash), der über Karten erweiterbar ist, gespeichert werden.
Rückschritte:
Das Äußere der PSP ist ein großer Schritt zurück. Nicht nur, dass das Display bei gleichbleibender Pixelzahl um 0,5″ zurückgeht, auch der klassische Aufbau der PSP – Display in der Mitte der Spielsteuerung – wird aufgegeben. Zwar wird durch die neue Anordnung der Tragekomfort verbessert, aber das Erkennungsmerkmal der PSP geht verloren. Über einen Schiebemechanismus können die Bedienelemente des Handhelds erreicht werden.
Gleichzeitig soll die aktuelle PSP 3000 aber nicht vom Markt verschwinden, da es auch noch Bereiche auf der Welt gibt, in der schnelles Internet nicht lückenlos verhanden ist. Ein ähnliches Eingeständnis kenne ich von Microsoft, die auch nicht von ihrem XP loskommen wollen.
Fazit: Warum wird das coole Design der PSP über den Haufen geworfen? Das erinnert mehr an Nintendo als an Sony! (Finde ich). Manche beklagen sich, dass kein Touch-Screen angekündigt wurde. Mich stört das nicht so, gibt nur Schmierer in der Optik
Media zur PSP go:
Bildquelle: heise-online
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Dailymotion ohne Flash
Posted on May 29th, 2009 No commentsTranslate original post with Google Translate
Hi
Bei meinen alltäglichen durchschauen der Heise-News habe ich heute, neben den ganze vielen Zensursula-Nachrichten auch mal wieder etwas positives gesehen: Dailymotion hat eine Pre-Beta veröffentlicht, die ganz ohne das proprietäre Flash-Plugin auskommt: openvideo.dailymotion.com.Stattdessen kommt das neue HTML5 mit dem
-Tag, sowie der Freie ogg-Theora-Video-Codec und der dazugehörige Audiocodec ogg-Vorbis zum Einsatz. Zum Abspielen braucht man den neuen Firefox 3.5, da dieser den Video-Tag unterstützt und die notwendigen Codecs mitbringt. Außerdem ist die Seite (noch) auf den Firefox optimiert. Wenn man die Seite mit einem anderen Browser aufruft, wird man gebeten, sich einen verbesserten Browser zu installieren und es ist auf die Firefox-Download-Seite verlinkt.
Leider gibt es noch nicht wirklich viele Videos, aber der Dienst steht ja noch ganz am Anfang. Ein schönes Beispielvideo ist dieses hier.Die Videoqualität ist im Vergleich zu den Flashvideos sehr gut, und auch die CPU-Last ist ein bisschen geringer.
-Tag durchsetzt, und Flash endlich aus dem Internet verdrängt. Was ich persönlich auch sehr toll finde, ist, dass der Firefox als “verbesserter Browser” dargestellt wird
Bleibt zu hoffen, dass sich der
Viel Spaß mit dem neuen -Tag
Gruß Jonas -
Linux und Community
Posted on May 25th, 2009 No commentsTranslate original post with Google Translate
Anlässlich des 5000. registrierten Benutzers auf der neuen Linux-Plattform linux.com möchte ich ein kurzes Statement dazu abgeben. Auf der Plattform, die erst vor kurzen von der Linux Foundation übernommen wurde, gibt es von anderen Communtiys bekannte Einrichtungen wie Foren, Blogs und Gruppen. Erstere werden gar nicht so stark angenommen, wie man es von einer Internetseite wie dieser Größenordnung erwartet. Das „Getting startet with Linux“ ist das einzige Forum, das dreistelligen Antwortzahlen vorweisen kann. Das weitere Forum ist in Hardware, Software und Distributionen eingeteilt. Zusätzlich gibt es noch 2 Spezialforen für Programmierer und Entwickler.
Foren
Von den angesprochenen Distributionsforen ist dasjenige, das sich auf Ubuntu bezieht das einzige, in dem zumindest ansatzweise gepostet wird. Das von SUSE hat beispielsweise noch keinen einzigen Beitrag. Wer sich dort also registrieren möchte, um Hilfe bei Problemen zu erlangen, der ist womöglich an falscher Adresse.
Blogs
Blogs gibt es einige, sind mit gut 25 Beiträgen sein ca. 2 Monten aber eher inaktiv. Allerdings ist in dieser Hinsicht die Gemeinschaft von Fedora und SUSE besser vertreten als die von Ubuntu.
Gruppen
Gruppen gibt es noch keine 1000. Die meisten von ihnen sind auch nicht wirklich aktiv. Ihre Avatare bestehen überwiegend aus gegoogelten Ubuntu-Logos. Benutzerzahlenmächtigste Gruppe ist, wie zu erwarten „Ubuntu Linux Users“. Was ich etwas merkwürdig finde: es ist zwar möglich, als Admin den Titel zu ändern, aber nicht sie zu löschen. Die einzige Möglichkeit, eine Gruppe zu „entfernen“, ist die Cachierung selbiger.
Allgemeiner Eindruck
Wie zu erwarten war, ist dieser Internetauftritt mit Eigenwerbung, d.h. mit Werbung für die Linux Foundation, überfüllt. Zwar ist das nicht schön, kann man aber kaum zu verdenken.
Letztendlich ist diese Community für diejenigen gedacht, die gerne andere Menschen kennen lernen, dem Englischen mächtig sind und/oder denjenigen, die sich gerne auf anderen Seiten registrieren. Die Rate der inaktiven User ist noch relativ hoch, wobei sich die Show eher auf den einzelnen Profilseiten der einzelnen läuft, nicht so in der „Öffentlichkeit“. Diese Eigenschaft lässt Gedanken an den Weltmarktführer Facebook aufkommen. Doch die Profile sind noch längst nicht so vielseitig gestaltbar wie dort. Linux.com als Konkurrenz zu Facebook? Ganz klar – nein.
Bildquelle für das alte Bildschirmfoto (mit freundlicher Genehmigung): ubuntuobserver -
Firefox 3.5
Posted on May 20th, 2009 No commentsTranslate original post with Google Translate
In nächster Zeit kommt wohl die neue Firefox-Version 3.5, die vor kurzem von Firefox 3.1 aufgewertet wurde heraus. Ein Grund dafür, sich den neuen Firefox mal genauer anzusehen.
Installation FF 3.5
Die Installation von Firefox ist relativ einfach, da es ein Repository für Intrepid gibt. Man fügt einfach folgende Fremdquelle hinzu:
deb http://ppa.launchpad.net/ubuntu-mozilla-daily/ppa/ubuntu intrepid main
in Jaunty und Karmic ist der Firefox 3.5 schon in den Standardquellen enthalten. Er kann
sudo apt-get update >sudo apt-get install firefox-3.5
installiert werden.
Der Firefox 3.5 kann nun über das Menü unter dem Punkt Shiretoko oder mit dem Befehlfirefox-3.5
gestartet werden.
Beim ersten Starten werden die im normalen Firefox installierten Plugins auf Kompatibilität getestet.Benchmarktest
Um die Geschwindigkeiten der zwei Browser zu vergleichen haben wir unter 3 verschiedenen System jeweils 4 verschiedene Benchmarktest durchgeführt.
Systeme
System 1
Betriebssystem : Ubuntu Jaunty x86_64
Prozessor : Intel Core 2 Duo T2370 (1,73 GHz)
Ram : 3 GBSystem 2
Betriebssystem : Ubuntu Karmic x86_64
Prozessor : AMD Turion 64 X2 (2,00 GHz)
Ram : 4 GBSystem 3
Betriebssystem : Windows XP x86
Prozessor : AMD Athlon XP (3,00 Ghz)
Ram : 1 GBBenchmarktests:
Als Benchmarktests wurden benutzt:
Ergebnisse




Beim V8 und beim Peacekeepertest wurde in Punkten gemessen, dort ist also eine höhere Punktzahl besser, beim SunSpider und beim Nontropp CSS-Test wurde in milisekunden gemessen, dort ist eine kleinere Zeit besser.
Wie man sehen kann, schlägt der neue Firefox den alten in jedem Test auf jedem System, teilweise recht deutlich, teilweise weniger deutlich. Das ist ja schon mal positiv. Was allerdings, meiner Meinung nach, nicht so positiv ist, dass in nahezu jeder Kategorie das Windows-XP-System vorne liegt, obwohl es mit abstand am ältesten und leistungsschwächsten ist. Das kann daran liegen, dass der Firefox unter Windows einfach schneller läuft, oder Firefox kann einfach nicht mit mehreren Kernen umgehen, und dass dann der höher getaktete Einzelkernprozessor hier seine Stärke voll ausspielen kann. Man darf sich von den ganzen Tests nicht blenden lassen, wichtig ist, was am Ende raus kommt, und ob sich die subjektive Geschwindigkeit erhöht hat oder nicht.
Acid 2
Den Acid2 Test besteht der neue Firefox wie auch der Firefox 3 natürlich anstandslos.
Acid 3
Beim Acid 3 Test sind deutliche Verbesserungen zu sehen, der Firefox 3.5 kommt auf 93%, während der Firefox auf 73%. Leider besteht auch der neue Firefox den Acid3-Test noch nicht, im Gegensatz zu den neuen Versionen von Opera, Chrome und Safari.
Alles in Allem kann man schon sagen, dass der neue Firefox 3.5 besser und schneller als der Firefox 3.0. Obwohl es noch eine Beta ist, läuft der Browser schon sehr stabil und ist auch jetzt schon benutzbar.Gruß Jonas
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Karmic, der vierte Tag
Posted on May 18th, 2009 No commentsTranslate original post with Google Translate
Auch nach vier Tagen und 112 Updates hat sich nicht viel verändert. Die Grafik lässt sich weiterhin nicht erfolgreich installieren, neulich musste ich sogar im recovery-Modus den Grafiktreiber über das Root-Terminal deinstallieren, weil der PC nicht einmal mehr im Textmodus starten ging. Das funktioniert per
apt-get remove xorg-driver-fglrx
Außerdem muss man aus xorg.conf die Zeile mit „fglrx“ entfernen. Dies geht auch im recovery-Modus mit nano, dem Terminal-Texteditor, der standardmäßig installiert ist.
Die oben angesprochenen Updates betrafen überwiegend Bibliotheken und Intelbausätze, haben mich also nicht unbedingt weiter gebracht. Für die Musik- und Videowiedergabe habe ich jetzt gängige Codecs installiert, mit welchen ich mp3, avi und sonstige Mediendateien abspielen kann. Leider knackt und rauscht es ab und zu immernoch bei Systemsounds wie Start-/ Anmeldeton oder bei Pidgin. Flash geht auch problemlos zu installieren, sowohl gnash als auch das Flashplugin von Adobe. Hier sind natürlich ein haufen IA-32-Libs notwendig, die aber keine Probleme machen. Leider wird das WLAN bei längerer Benutzung instabil, obwohl die Empfangsqualität erstaunlich gut ist.
Eine Sache die mir aufgefallen ist, ist der unzuverlässige, deutsche Server von Canonical. Die gestrigen Updates konnte ich bspw. aufgrund eines 404-Fehlers erst am späten Abend herunterladen. Auch werden Hilferufe im Forum aus ähnlichen Gründen laut. Abhilfe schafft hier der Hauptserver, der sich über System → Systemverwaltung → Softwarequellen einstellen lässt.
Um mir den richtigen Unstable-Kick zu geben, habe ich mir noch Firefox-3.5 (Shiretoko, Beta 4) geholt, allerdings ist dieser Browser stabil und macht keine Probleme.
Ärgerlich: als ich mir gestern Gnome Do holen wollte, gab es einen Konflikt zwischen dem Hauptpaket und seinen Plugins. Die Plugins merkten Gnome Do zum Deinstallieren vor, benötigten dies aber als Abhängigkeit! Folge: Gnome Do liegt jetzt ohne Plugins hier und wird nicht benutzt.
Das ist so der momentane Stand der Karmic-Expedition. Liebe Grüße
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Karmic auf echter Hardware
Posted on May 16th, 2009 No commentsTranslate original post with Google Translate
Hallo!
Nach einem ersten, sehr kurzem Testlauf in einer virtuellen Maschine wagte ich gleich die Installation der Alpha 1 des künftigen Ubuntu auf echter Hardware, sprich auf meiner externen Festplatte. Die ungrafische Installation (nur eine Alternate-Version ist verfügbar) verlief ganz nach der Anleitung bei ubuntuusers.de. Interessant: bei der Installation in virtueller Umgebung wurde das gesamte System auf deutsch eingerichtet, im echten System war die Installation zwar deutsch, Karmic selbst war aber größtenteils englisch. Die deutsche Sprachdatei muss aus dem Internet heruntergeladen werden, denn sie liegt nicht auf der CD. Ein LAN-Kabel ist bei der Installation also nicht schlecht
Mein System:
- 4 GB RAM
- AMD Turion 64 X2
- ATI-Radeon HD 2400
- Karmic Koala Alpha 1, 64bit
Erster Eindruck
Nach der etwa halbstündigen Installation stürzte ich mich gleich ins Geschehen. Der Bootvorgang lässt noch auf die „Revolution“ warten, denn der Usplash ist der gleiche wie unter Jaunty-default. Es fällt auf: Karmic ist mit dem Kernel 2.6.30-5-generic die erste Ubuntuversion, unter der mein WLAN-Chip (Atheros AR5008) out-of-the-box wunderbar funktioniert, ohne ndiswrapper oder sonstige Zauberformeln zu benutzen. Mehr sogar: der Empfang ist besser als mit ndiswrapper (siehe Tabelle). Allerdings treten manchmal auch hier die aus Jaunty bekannten Kicks des ath9k-Treibers auf.
Negativ fällt mir auch die Tonqualität auf. Es gibt zwar eine Audioausgabe, diese knistert allerdings sehr, als wären die Lautsprecher kaputt.
Treiber (Ubuntu) ndiswrapper (Intrepid) ath9k (Jaunty) ath9k (Karmic) WLAN-Empfang
(am gleichen Ort)ca. 45% (stabil) ca. 20% (instabil, starke Schwankung)
ca. 55% (instabil) Programmversionen
Um gleich alles vorweg zu nehmen: Nicht alle Programme sind gleich auf dem neusten Stand, beta-Versionen wie Firefox 3.5 sind nicht vorinstalliert. Besagter Browser tritt mit Version 3.0.10, Openoffice sogar schon mit 3.1.0 auf (obwohl dies im Logo noch nicht vermerkt ist). Meine Desktopumgebung GNOME ist mit 2.26 in der gleichen Version wie unter Jaunty vertreten, obwohl eigentlich die neueste Verison 2.27 angekündigt wurde. Diese ist nur teilweise vorhanden, etwa bei den GNOME-Games, eog, Orca oder Nautilus. Das Panel, Terminal und die Themes sind noch „alt“.
sudo dpkg -l | grep -i gnome | grep -i 2.26
sudo dpkg -l | grep -i gnome | grep -i 2.27
Mein proprietärer Grafikkartentreiber ist zwar in der Liste der „Hardware-Treiber“ geführt, lässt sich aber nicht wirklich installieren. Bei der Aktivierung kommt entweder eine Fehlermeldung, oder es passiert gar nichts.
Spontane Fehler
Die meisten Fehlermeldungen, die bei meinem ersten Testdurchlauf kamen, betrafen die Paketquellen, dass der Download fehlschlug. Auch andere Fehler werden gemeldet, teilweise auch ohne Inhalt. Außerdem ging plötzlich mein Bildschirm für einige Sekunden aus, allerdings bin ich überzeugt, dass die mit installiertem Grafiktreiber nicht mehr vorkommt.Hier ein kurzer Screencast zu Karmic:
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Der Beutelbär ist aus dem Käfig
Posted on May 14th, 2009 No commentsTranslate original post with Google Translate
3 Wochen nach Erscheinen des Jackalopen wurde Karmic Koala — Ubuntu 9.10 — mit der Alpha 1 publiziert. Diese Version, benannt nach dem australischen Wahrzeichen, revolutioniert die Computerwelt, zumindest für die Benutzer dieser Distribution.
Schon seit Längerem ist Benutzern des aus Red Hat geborenen Fedora die Ehre erwiesen, ihren Bootvorgang nicht mit veraltetem Usplash zu verfolgen, sondern mit Plymouth zu bewundern. Ubuntu wird mit dem Koala auch seinen Klienten diesen Luxus erweisen, denn ab 9.10 wird Plymouth voreingestellt sein.Außerdem wird das schon seit langem diskutierte Cloud-Computing vermehrt unterstützt. Mark Shuttleworths Unternehmen Canonical hat — ebenfalls heiß diskutiert — den Onlinespeicher UbuntuOne als Beta veröffentlicht, um dessen Einführung nicht nur aus technischen Gründen viel geredet wird. Viele bezichtigen diesen Dienst sogar als Verrat an Ubuntu, denn statt quelloffener Software gibt es hierbei einen teils kommerzialisierten, geschlossenen Dienst. Hinweise auf Datenschutzrichtlinien fehlen bisher.
Nun, wir von bejonet werden uns den Koala genauer ansehen und dessen Fortschritte teils auf virtueller, teils auf echter Hardware verfolgen. In den nächsten Tagen werden wir uns mit dem australischen Tier unter der Haube auseinandersetzen und davon berichten.

Momentan liegt Karmic Koala nur als Alternate und Serverversion bereit zum Download, dafür jeweils in i386 und x64.
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Pediapress
Posted on May 4th, 2009 No commentsTranslate original post with Google Translate
Sicherlich ist dem einen oder anderen schon die neue Funktion der Wikipedia ins Auge gesprungen: sie heißt Wikipedia Buch.
Dahinter verbirgt sich ein Sammeldienst für Wikipediaartikel, die sich in einer beliebigen Reihenfolge anordnen lassen und in beliebig viele, frei wählbare Kapitel einteilen lassen. Anschließend kann man mit diesem „Buch“ weiterarbeiten. Mit diesem Service habe ich mich mal genauer auseinandergesetzt.
Das Buch erstellenDas ist in der Regel sehr einfach. Man besucht den gewünschten Artikel in der Wikipedia und klickt auf die Schaltfläche „Wikiseite hinzufügen“ in der linken Seitenspalte unter dem Oberpunkt „Buch erstellen“. Daraufhin öffnet sich das virtuelle Buch und man kann alle bisher angeführten Artikel in einer Liste sehen. Auf die gleiche Weise kann man beliebig viele weitere Artikel hinzufügen und in der Einstellungsseite die Reihenfolge verändern. Über die oben auf der Seite sichtbaren Funktionen kann man Kapitel hinzufügen, verschieben etc.
Das Buch speichern und herunterladen
Als angemeldeter Benutzer hat man die Möglichkeit, sein persönliches Buch auf der Profilseite von Wikipedia zu speichern. Auf der Modifizierungsseite des Buches findet man rechts den Eintrag fürs Speichern. Man tippt dort einen Namen ein, und es wird einer Unterseite des Benutzers angelegt, in der das Buch gespeichert wird. Mit dieser Methode ist es möglich, mehrere Bücher zu erstellen und alle zu speichern.
Natürlich ist es auch möglich, ein erstelltes Buch als E-Book herunterzuladen und als PDF auf der Festplatte zu speichern. Moderne Reader können es dann abspielen (Sony und Amazon haben beispielsweise solche Handhelds). Alle persönlichen Bücher befinden sich auf der Wikipediahomepage unterhttp://de.wikipedia.org/Benutzer:Benutzername/Bücher/Buchtitel
und lassen sich weiter ergänzen, wenn man sie mittels „Buch übernehmen“ wieder lädt.
Das Buch drucken lassen
Wikipedia bietet über eine externe Firma namens PediaPress den Service an, ein Buch aus Wikipediaartikeln als Printmedium zu bestellen. Diese Funktion habe ich anlässlich Jonas’ Geburtstag einmal getestet. Hierfür benötigt man natürlich ein Buch, dass man wie oben erklärt erstellt. Sobald man bei der Verwaltungsseite des Buches ist, bzw. das gespeicherte Buch wie oben genannt aufruft, gibt es einen Link, mit dem man seine Zusammenstellung bei PediaPress ordern kann. Daraufhin wird man auf die Homepage des Dienstes geleitet und das erstellte Buch wird an Pediapress gesandt.
Nach kurzer Zeit befindet man sich auf der Übersichtsseite von Pediapress. Man kann (bzw. sollte) noch einen treffenden Buchtitel und -untertitel eingeben, denn das ist zusammen mit den Namen des Herausgebers die bisher einzige Möglichkeit, das Buchcover zu gestalten. Das Cover selbst ist laut FAQ nicht anpassbar. Ebenso ist es bisher leider nicht möglich, eine Widmung in das Buch drucken zu lassen.
Der Preis für das Buch wird gleich auf der Startseite mit angezeigt und errechnet sich aus den gedruckten Seiten.
Bezahlen kann man das Buch mit einer Kreditkarte oder mit Paypal, dessen Einrichtung einen eigenen Artikel wert wäre… Nun kann man das Buch in den Warenkorb legen und bestellen.Die Lieferzeit
Da Pediapress aus London kommt, werden die Bücher auch dort gedruckt (Ausnahme sind Kunden aus den USA). Dementsprechend ist die Lieferzeit ziemlich lange. Fairer Weise muss ich hinzufügen, dass ich über die Osterfeiertage bestellte und es vielleicht deshalb zu Verzögerungen kam. Jedenfalls war das Buch ziemlich schnell gedruckt (sechs Tage nach der Bestellung), aber die FAQLieferzeit von „5–10 Werktage[n]“ ist leider etwas zu optimistisch. Meine Bestellung benötigte fast 20 Tage, was besonders als Geburtstagsgeschenk sehr ärgerlich ist. Die Lieferung erfolgt in einem vom Versandhandel Amazon bekannten Pappumschlag.
Das gedruckte Buch
Die Qualität des Lexikons ist erstklassig. Die angegebenen Maße (216 x 140 mm) werden eingehalten, der Umschlag ist zwar kein Hardcover, wirkt aber professionell. Die Artikel werden komplett schwarz/weiß gedruckt (wie aber vorher bekannt war), Schusterjungen und Hurenkinder sind nicht vorhanden, die Quellen werden auf den entsprechenden Seiten als Fußnoten angegeben, Grafiken korrekt in den Text eingebunden, Inhaltsverzeichnis übersichtlich und klar nach Kaptieln gegliedert, Stichwortregister am Ende angegeben, Seiten komplett durchnummeriert und die Artikelbezeichnung als Kopfzeile ausgegeben. Der Preis ist absolut fair.
Nachteile
Das Buch hat eine sehr lange Lieferzeit, was kurioser Weise nicht auf den individuellen Druck zurückzuführen ist. Die Gestaltung des Covers ist bis auf den Titel und den Untertitel komplett einheitlich, man hat keine Möglichkeit, das Bild anzupassen oder zu ersetzen. Wer also eine Orange-Allergie hat, hat bisher schlechte Karten
Ebenso ist ein Farbdruck der Bilder und ein Vorwort o.Ä. momentan nicht möglich, wird aber eventuell noch eingeführt.
Als Monopolist hat Pediapress den Vorteil, dass deswegen aber kein wirklicher Druck auf sie ausgeübt wird.Service auf ein eigenes Wiki ausweiten
Wer selbst Besitzer eines Wikis ist, das auf MediaWiki beruht, hat die Möglichkeit, den Dienst zu integrieren. Notwendig hierfür ist eine Erweiterung namens Collection. Bisher gibt es den Dienst bei der deutschsprachige Wikipedia, Wikibooks, das OpenOffice.org Wiki und ein paar anderen.
Viel Spaß mit den gedruckten Büchern!
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Philips GoGear MP3-Player unter Linux
Posted on May 1st, 2009 No commentsTranslate original post with Google Translate
Vor kurzem habe ich zu meinem Geburtstag einen neuen MP3-Player bekommen, nachdem mein alter absolut nicht Linux-tauglich war. (Einer von Sony, der nur Musik im Sony-eigenen Attrac-OpenMG Format abspielen kann, und keine MP3s. Da die Software nur unter Windows lief, und das Format, anders als der Name es vermuten lässt, proprietär ist, es also keine alternativen Converter gibt, konnte ich dort nur Musik draufspielen, indem ich Windows benutzte.)
Aber nun habe ich einen schönen neuen GoGear MP3-Player von Philips. Leider auch nur mp3 und wma und kein ogg, aber das ist jetzt nicht so das Problem.Benutzung:
Die Benutzung ist relativ einfach. Der Player wird sofort beim Anstecken erkannt und in
/media/PHILIPS
eingehängt. Nun kann man seine Musik oder Bilder überspielen.
Musik:
Der Musikordner ist
/media/PHILIPS/Music
Dorthin kann die Musik hinverschoben werden. Der MP3-Player erkennt die Musik auch, wenn sie in Ordnern liegt. Allerdings muss man aufpassen, dass die MP3s ID3-Tags in Version 2.3 haben. Alle anderen Versionen werden nicht erkannt. Das Umwandeln der Tags geht sehr einfach mit Picard oder EasyTAG.
Videos:
Die einzige Schwierigkeit war es, Videos auf dem MP3-Player zu bekommen. Die mitgelieferte Software hat nicht mit Wine funktioniert, und auch unter Windows funktionierte sie mehr schlecht als recht. So kamen nach der Installation unter Windows andauerd Meldungen, dass irgendwelche DLLs kaputt sind, ein Problem, das sich nach der Deinstallation wieder löste. Auch das Konvertieren lief nur von wmv in smv, bei allen anderen Formaten wurde man aufgefordert, sich die Vollversion zu kaufen.
Allerdings habe ich dann glücklicherweise das Programm smv_encode gefunden. Dieser Encoder kann, in Zusammenarbeit mit MEncoder und FFmpeg, so ziemlich alle Formate in das smv-Format umwandeln, und das sogar grafisch
Dieses kann man als Quellcode oder als Paket für Hardy herunterladen. Leider funktioniert sowohl das Hardy-Paket als ach die neuste Version des Quellcodes nicht, aber die zweitneuste kann man problemlos kompilieren.
Zusätzlich habe ich auch eine Fremdquelle mit dem Programm eingerichtet:
Jaunty:deb http://ppa.launchpad.net/jonas-hartz-online/bejonet/ubuntu jaunty main
Intrepid:
deb http://ppa.launchpad.net/jonas-hartz-online/bejonet/ubuntu intrepid main
Alternativ kann man auch die benötigten Pakete manuell herunterladen:
Jaunty Intrepid amd64 amd64 i386 i386 Das Programm kann nun gestartet werden.
smv_encode
für die ungrafische Version. Die Optionen findet man unter
smv_encode --help
Die grafische Version kann man mit
smv_gui
starten.
Das Programm ist eigentlich selbsterklärend. Allerdings muss man darauf aufpassen, dass mencoder und ffmpeg installiert sind und dass nicht alle Video-Dateien vom Programm als Video-Dateien erkannt werden. Das Umstellen im Auswahldialog auf alle Dateien schafft hier Abhilfe.
Die Auflösung muss man natürlich an das Display angepasst werden, in meinem Fall sind es 192×256. Sie darf auf keinen Fall größer sein als das Display, sonst wird das Video nicht richtig abgespielt.
Die ausgegebenen, konvertierten Videos kann man dann nach/media/PHILIPS/Video
verschieben.
Texte
Texte müssen als txt nach
/media/PHILIPS/Text
verschoben werden. Leider kann der Mp3-Player keine Umlaute anzeigen, aber das kann man ja verschmerzen.
Bilder
Bilder müssen als als jpg nach
/media/PHILIPS/Photo
verschoben werden. Ein geeignetes Werkzeug zum umwandeln und verkleinern von Bildern ist Imagemagick.
Fazit:
Alles in Allem ein sehr schöner MP3-Player, der unter Linux besser funktioniert als unter Windows
. Einziger Kritikpunkt ist die fehlende Unterstützung für ogg und vielleicht andere Videoformate, aber man darf ja nicht zuviel erwarten.Gruß Jonas
German


Linux.com vor der Übernahme
Nach Übernahme
Liste der Gruppen
