Das Blog von Benni und Jonas
  • Programmvorstellung: Pioneers

    Posted on February 27th, 2009 gobby No comments

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    Hallo zusammen!

    Sicherlich kennt ihr das Spiel “die Siedler von Catan“. Dieses Brettspiel gibt es auch für den PC, hier heißt es Pioneers.

    Ich möchte hier gar nicht so sehr auf die Regeln eingehen, die kann man beispielsweise bei Wikipedia nachlesen. Ich möchte hier viel lieber das Programm vorstellen und kurz zeigen, wie man ein Spiel hostet.

    Installation

    Die ist etwas komplizierter, weil man hier kein einzelnes Paket braucht, sondern gleich einen ganzen Haufen. Um die Sache ein wenig zu beschleunigen, gibt man am besten den Befehl

    sudo apt-get install pioneers-client pioneers-ai pioneers-help pioneers-meta-server pioneers-server-console pioneers-server-gtk
    

    ein, und schon hat man alle Pakete, die man braucht. Das Spiel startet man nun über

    pioneers
    

    oder Anwendungen → Spiele → Pioneers.

    Spielstart


    Man wird zunächst gefragt, ob man ein Spiel hosten möchte, oder einem Spiel beitreten möchte.

    Spiel hosten

    Hierzu klickt man zunächst auf “Spiel erstellen” und gelangt so ins Einstellungsmenü. Hier kann man sozusagen die Spielregeln konfigurieren, die nach Spielstart nicht mehr veränderbar sind.

    1. Die Karte: hier kann man aus viele Spielkarten wählen
    2. Anzahl der Spieler und Siegpunkte, ist selbsterklärend
    3. Regeln:
      • 7-Regel – was passiert bei Wurf der Augensumme 7?
      • Zufällige Geländeverteilung – Felder werden vermischt auf der Karte angeordnet
      • Pirat: Handelshäfen blockierbar?
      • Strenger Handel – Handel nur vor Baubeginn
      • Binnenhandel
      • Sieg am Ende des Zuges – sind mehr Punkte als Siegpunktzahl möglich?
    4. Servereinstellungen: Welcher Port ist offen?
    5. Server registrieren: soll der Server in eine öffentliche Liste eingetragen werden, oder nur gezielt angesprochen werden können?
    6. Metaserver: Standard pioneers.debian.net – sollte beibehalten werden
    7. Angezeigter Hostname: IP oder DynDNS des Hosters eingeben
    8. Start Server – Spielstart

    Mit Bestätigung der Einstellungen, wird der Server öffentlich eingetragen. In einer Übersicht sieht der Hoster, wer dem Spiel schon beigetreten ist und kann eventuell Bots hinzufügen. Mit Pioneers-Client starten tritt der Hoster selbst dem Spiel bei.

    Wichtig: das Serverfenster erst nach Spielende wieder schließen!

    Spiel beitreten

    Das ist ganz einfach. Hierzu wählt man im Startfenster den Eintrag An öffentlichen Spiel teilnehmen und sucht sich in der Liste einen Server aus, den man mag. Vorher kann man natürlich noch einen Namen wählen, den man tragen möchte.

    Um an einem Privatspiel teilzunehmen, muss man den entsprechenden Servernamen (siehe Punkt 7 bei “Spiel hosten”) eintippen. Der Hoster muss vorher die Registrierung des Servers deaktivieren (Punkt 5), sonst ist der Server auch öffentlich aufgelistet und jeder kann beitreten.

    Spiel spielen

    Gespielt wird nach den bekannten Regeln, allerdings sollte man einige Dinge beachten: Gewürfelt wird mit F1 bzw. dem Button oben im Feld. Straßen und Siedlungen werden mit Mausklick gebaut, dabei ist das nur an erlaubten Stellen möglich. Handeln kann man per Klick auf den Button oder mit F2, danach gelangt man ins Handelmenü. Dort können Waren gehandelt werden, auch wenn man einen Handelshafen besitzt, werden die Möglichkeiten aufgelistet. Für den Fall, dass ein Mitspieler handeln möchte, erscheint ein Menü. Das Angebot, das der Spieler unterbreitet, kann man annehmen, ablehen oder ein Gegenangebot machen.

    Spielzüge können rückgängig gemacht werden, wenn man fertig ist, muss man IMMER den Spielzug per Klick auf Fertig oder mit F4 bestätigen. Um Informationen über das Spiel, etwa Statistiken über geworfene Augenzahlen, der Karten im Spiel, Preise für verschiedene Dinge zu erhalten, muss man den jeweiligen Eintrag unter Spiel wählen.

    Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Pioneers spielen!

  • Programmvorstellung: sed

    Posted on February 26th, 2009 gobby No comments

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    sed steht für Stream EDitor und ist ein bekanntes Unix-Werkzeug, mit dem Texte geändert werden können. sed ermöglicht die automatisierte Manipulation per Kommandozeile.

    Installation

    sed ist eigentlich bei jeder ordentlichen Linux-Distribution schon vorinstalliert, wenn man allerdings aus welchen Gründen auch immer, sed gelöscht hat, kann man dieses in Ubuntu mit

     sudo apt-get install sed
    

    wieder neuinstallieren. Auf der sed-Homepage kann man den Quellcode und Binärpakete für verschiedene Betriebssysteme, wie OS/2, Win3.x-Win2k, MS-DOS, HPUX und natürlich Linux herunterladen.

    Bedienung

    Standardfunktion von sed ist das Ersetzen von Argumenten in Dokumenten. Da sed ausschließlich über das Terminal bedient wird, erfolgt die Bedienung auch ausschließlich über Befehle. Um ein Wort in einem Dokument zu ersetzen, gibt es den Befehl

     sed 's/alt/neu/g' Eingabedatei >Ausgabedatei
    

    s steht in diesem Fall für “substitution”, also “ersetzen” und das g steht für “global”, also dass jedes Argument ersetzt werden soll.
    Mit sed kann man Wörter oder Argumente auch komplett aus einem Text entfernen, indem man für “neu” einfach nichts einsetzt. Für den Fall, dass mal ein / im Ausdruck vorkommt, kann man mit sed auch ein anderes Trennzeichen definieren. Soll bspw. der Ausdruck Damen/ Herren durch Männer und Frauen ersetzt werden, sollte man ein alternatives Sonderzeichen als Trennzeichen definieren:

     sed 's!Damen/ Herren!Männer und Frauen!g'
    

    .

    Außerdem gibt es die Funktion d , der eine bestimmte Zeile löscht. Der Befehl

     sed d Eingabedatei >Ausgabedatei
    

    würde zu einem leeren Dokument führen, weswegen man noch definieren sollte, welche Zeile gelöscht werden soll. Dies geschieht nach dem Schema

     sed '/ausdruck/d' ' Eingabedatei >Ausgabedatei
    

    , wobei das Wort ausdruck in einer Zeile vorkommen muss, damit die Zeile komplett gelöscht wird.
    Man kann auch sed als Ersatz für das Programm grep nehmen, dass Zeilen aus einem Dokument ausgibt, die einen bestimmten Ausdruck enthalten. Der Code dafür ist folgendermaßen:

     sed -n '/einMuster/p' Eingabedatei
    

    Anwendungsbeispiele

    Man kann mit sed viele lustige Spielereien machen, wie zum Beispiel ein Programm, um einen anonymen Serienbrief zu personalisieren ;) ^^
    Eine wirklich sinnvolle Einsatzweise ist ein Text-to-HTML-Konverter, er ersetzt die Sonderzeichen ä,ö,ü usw. automatisch in die HTML-Codes dafür. Außerdem kann man mit sed auch das Einfügen von Bildern in HTML-Dokumente vereinfachen, da man sozusagen eigene Befehle, die einfacher sind als die Standard-HTML-Tags, erstellen kann. Unsere Blogeinträge über Gobby werden mit einem eigenen Syntax geschrieben und dann von einem selbstgeschriebenen Programm mit sed in ein HTML-Dokument umgewandelt.
    Ein weiteres sinnvolles Einsatzgebiet von sed ist das Löschen von überflüssigen Leerzeichen.

     sed 's/ \+/ /g' Eingabedatei >Ausgabedatei
    

    ersetzt diese durch ein einziges. Zur Erklärung: das \+ bedeutet: Der Ausdruck davor soll mindestens einmal vorkommen.


    Beteiligte Autoren: benni, joeserin

  • Distirbutionsvorstellung: sidux

    Posted on February 24th, 2009 benni No comments

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    Sidux ist eine auf Debian basierende, kostenlose Distributuion. Sie besticht durch ihre Aktualität, welche sie auch auf Kosten der Stabilität erhalten will. Aufgrund diese Aktualität fällt es sidux schwer, auf alten PCs mit alten Prozessoren zu laufen, weil deren Befehlssatz nicht vollständig unterstützt wird. Standardumgebung ist in KDE bzw. Xfce. Wie man an sidux herankommt, es installiert und den ersten Einstieg schafft, wird im Folgenden erläutert. Beim vierteljährigen Erscheinungszyklus nehme ich für diesen Beitrag die Version 2009-1 heraus, die erst wenige Tage alt ist und den schönen Namen Uranos „Οὐρανός“ trägt.

    Download

    Dieser funktioniert analog zu allen anderen mir bekannten Distribution, verglichen mit Windows 7, sehr sehr einfach. Man besucht entweder die offizielle Homepage oder umgeht das ganze und lädt mittels

    wget -c http://debian.tu-bs.de/project/sidux/release/sidux-2009-01-ouranos-xfce-i386-200902151314.iso
    

    die ISO (Xfce) herunter. Das Image für die Xfce-Version hat hier eine Größe von nur 350 MB

    Installation

    Die heruntergeladene ISO kann man mit einem Brennprogramm auf eine CD oder DVD bannen, diese in den PC einlegen und davon booten. Wer das ganze nicht auf echter, sondern auf virtueller Hardware testen will, sollte das Image normal in den Virtual Box einhängen.

    Die Installation selbst läuft vollkommen selbsterklärend ab. Besonders hervorheben möchte ich die professionelle Aufarbeitung des momentanen Installationsstatus: Der Status wird im unteren Bereich angezeigt und scrollt nach rechts, je nachdem wie weit der Fortschritt ist. Auch neu für mich: Bei der Installation wird erstmals nicht nach dem gewünschten Tastaturlayout gefragt. Für mich ist das eine Erleichterung, weil ich sowiso nie weiß, welches das richtige ist. Aber ob das in der Linuxgemeinde so gut ankommt? Naja, man kann es defintiv nach der Installation ändern.Nach gut 20 Minuten ist die Installation fertig und man wird automatisch angemeldet.

    Standardprogramme

    In dieser abgespeckten Version gibt es nicht für jedes “Genre” ein passendes Programm. EDV-Bereiche wie Bildbearbeitung, Videobearbeitung oder Tabellenkalkulation bleiben im Standardpaketumfang fern, können aber selbstverständlich aus dem kompletten Debianarchiv (ca. 17.000 Programme), und sicherlich auch aus Fremdquellen, nachinstalliert werden.

    Kernel: 2.6.28-5
    Browser: Firefox Clon Iceweasel 3.0.6.
    Musik Abspielsoftware: Aqualung
    Textverarbeitung: abiword 2.6.4

    IRC-Chat: X-Chat

    Standardmäßig gibt es noch eine Diskettenverwaltung, was meines Erachtens ein bisschen im Widerspruch zur enormen Aktualität steht. Selbstwerständlich gibt es eine leicht auffindbare Funktion, mit der man Linux auf einem USB-Stick installieren kann.

  • Compiz-Plugin Elements installieren

    Posted on February 23rd, 2009 benni No comments

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    Hallo zusammen!

    Vorhin bin ich über einen interessanten Artikel in einem englischsprachigen Blog gestoßen, in welchem ein interessante Plugin für Compiz vorgestellt wurde. Damit kann man sich allerhand neue Effekte zulegen, die in folgendem Video ganz gut zur Geltung kommen. So kann man auf dem Desktop (wenn man das nicht schon vorher konnte) Schnee rieseln lassen, Herbstblätter fallen oder Luftblasen aufsteigen lassen. Außerdem gibt es eine Art Glühwürmchenschwarm und einen Sternenregen.

    Die Installation ist relativ einfach und läuft über ein Installationsskript ab. Dieses kann man über diesen Link beziehen. Anschließend wechselt man mit im Terminal in den Ordner, in dem das Skript liegt und gibt folgende drei Befehle ein:

    • sed 's/compiz-bcop/compiz-fusion-bcop/g' ./elementsinstall.sh >./elementsinstall2.sh
    • chmod +x ./elementsinstall2.sh
    • bash ./elementsinstall2.sh

    Für Ubuntuversionen, die älter sind als 8.10 genügt

    bash ./elementsinstall.sh
    

    Jetzt müssen die einzelnen Effekte natürlich nicht aktiviert werden. Dazu öffnet man mit

    ccsm
    

    das Compiz-Einstellungsmenü, tippt in die Suche Element ein, klickt auf den entsprechenden Eintrag und kann nun für jeden Effekt individuelle Einstellungen vornehmen. Der Rest spricht für sich.

    Für den unrealistischen Fall des Wunsches nach einer Deinstallation, gibt das Blog auch eine Antwort:

    • cd ~/.elements
    • sudo make uninstall
    • make clean
    • compiz –replace &

    Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Plugin. Mir gefällt es sehr gut. Wieder mal ein Beweis, dass Linux unschlagbar ist. Mit Windows ist das nicht so einfach möglich…

    Gruß Benni

  • Interview mit Mark Shuttleworth

    Posted on February 21st, 2009 gobby No comments

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    Mark Shuttleworth, der Gründer von Ubuntu und Inhaber von Canonical, stellte sich am vergangenen Donnerstag den Fragen der golem.de-Redaktion. Er beantwortete Fragen über Designprobleme im Ubuntu und bewertete andere Betriebssysteme. Dabei berichtete er auch von Nachlässigkeiten während der Entwicklung des Designs, rechtliche Probleme bei Multimediacodecs und erklärte das Phänomen der Umtäusche von Netbooks.

    Ubuntu verschönern ab 9.04 // Statement zu MacOS X

    Mark Shuttleworth hat auf der O’Reilly Open Source Convention 2008 dazu aufgerufen, Linux allgemein schöner zu machen. Das Ziel der weiten Verbreitung von Linux wird nicht ausschließlich über gute Bedienung zu erreichen sein, sondern muss viel mehr auf Design legen. Diese Aufgabe sollen natürlich überwiegend die Programmierer der Desktopumgebungen KDE und Gnome übernehmen. Diese sind auch voller Begeisterung dabei. Erste Ergebnisse werden schon mit der neuen Ubuntuversion 9.04 erwartet. Allerdings sei es bis zu einem richtig guten Nutzungserlebnis noch ein langer Weg.
    Shuttleworth möchte im Interview zwar nicht bestätigen, dass Gnome in Sachen Design der Alternative KDE hinterherhinkt, berichtet aber, dass Gnome nun auch an einer neuen Version arbeitet und diese das Design überarbeiten wird.
    Auf dem o.g. Treffen rief Shuttleworth die Entwickler dazu auf, sich ein Beispiel an MacOS X zu nehmen, das es schafft, den Bildschirm effizient einzusetzen. Ende 2008 rief Shuttleworth bereits alle Ubuntuuser dazu auf, ihm ihre Screenshots per Mail zuzuschicken , damit die Entwickler die Skins der Anwender kennen lernen.
    Endlich arbeitet Ubuntu mal am Design der Standardausgabe. Dass Ubuntu Meilen hinter anderen Distributionen liegt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Als Ubuntuuser darf man natürlich nicht sagen, dass die strenge Gebundenheit des Hintergrundbildes an natürliche Brauntöne vielleicht der Grund für das bescheidene Aussehen der letzen Ausgaben schuld sein könnte. Aber die Vergleiche der Standardthemes/ Hintergrundbilder mit anderen Distributionen sprechen Bände:


    • Ubuntu Gutsy

    • Ubuntu Hardy

    • Ubuntu Intrepid

    • Fedora 6

    • Fedora 7

    • Fedora 10

    • Mandriva

    Probleme, die es schon immer gab -Codecs

    Als ein weiteres Problem gab Mark Shuttlesworth die Wiedergabe verschiedener Medien an. Zwar kann man unter Linux sehr einfach – weit einfacher als unter Windows – Multimedia-Codecs installieren, allerdings gibt es noch nicht für jedes Format frei verfügbare Codecs. Die größten Probleme sieht er allerdings hier nicht in techischen Aspekten sondern in rechtlichen Hindernissen. So gäbe es zwar eigentlich genug Codecs, wie moderne Streaming-Systeme, wie sie in Hotels vorhanden sind, zeigen, allerdings werden hier den Distributoren verschiedene Hürden in den Weg gelegt. So kann nicht jeder Codec frei verteilt werden.
    Er will also herausfinden, wie man Codecs so anbieten kann, dass man sie als Linux-Nutzer legal verwenden kann. Er spricht davon, dass es noch ein Jahr dauern wird, bis die Medienwiedergabe reibungslos funktioniert.
    Hoffentlich hat er mit dieser Einschätzung Recht, denn es wäre schon cool, mal unter Linux eine DVD legal schauen zu können Wink

    Statement zu Netbooks

    Shuttleworth sieht in Linux als perfektes Betriebssytem für Netbooks. Diese Minilaptops werden nicht gekauft, um auf ihnen aufwendige Tabellenkalkulationen durchzuführen, sondern um Internetportale wie Facebook und Wikipedia aufzusuchen, sprich Anwendungen, bei denen Linux perfekt geeignet ist. Als Grund für die hohe Umtauschrate von Netbooks mit Linux als Betriebssystem gibt Shuttleworth an, dass die Käufer nicht mit einem fremden Betriebssystem rechneten, da sie im Fachgeschäft das gleiche Gerät mit Windows sahen. Folglich erfüllt das Netbook nicht die Erwartungen.
    Sollte jedoch beim Verkaufsgespräch auf die vielen Vorteile von Linux, etwa die Sicherheit, hingewiesen werden, gäbe es nicht die hohe Zahl an Umtäuschen, denn die Erwartungen in das neue Gerät würden erfüllt.
    Dem ist vollkommen zuzustimmen! Eigentlich ist es vollkommen unsinnig ein Netbook, das von der Hardware gesehen günstig ist, durch ein proprietäres Betriebssystem zu verteuern, wenn die kostenlose Variante eines Operating Systems sowieso viel effizienter mit der eingeschränkten Hardware arbeitet. Zumal die Netzwerkverwaltung mit Linux um Weiten einfacher handzuhaben ist, als der komplizierte Netzwerkverwalter von Windows XP.

    Kritik an Canonical

    Canonical wird ja immer wieder kritisiert. Zum einen, dass Ubuntu Debian nur als eine Art Supermarkt für Komponenten betrachte und nichts an das Debian-Projekt zurückgebe. Doch diesmal kam die Kritik an Ubuntu aus einer ganz anderen Richtung: der Kernelentwickler Greg Kroah-Hartman warf Canonical vor, dass sie, trotz Ubuntus Popularität, sehr wenig für die Kernel- oder X-Entwicklung tut. Er sagte, das Canonical nur für 0,1% der Kernelentwicklungen verantwortlich war, und da sogar kleine Projekte wie Gentoo mehr zur Entwicklung beigetragen haben.
    Mark Shuttlesworth entgegnete darauf, dass es stimmt, das Canonical nicht sehr stark am Kernel engagiert ist. Canonical hat derzeit acht Entwickler zur Kernelentwicklung zur Verfügung gestellt, die vor allem an Gerätetreibern und dem Powermanagment arbeiten.
    Außerdem findet er die Vereinfachung von Greg Kroah-Hartmans Aussagen sehr schade, und sagt, dass Linux mehr ist, als nur der GCC, X und der Kernel. Canonicals Engagement, die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern, darf man nicht einfach vernachlässigen.

    Auch beklagte er, dass in der Linux-Community oft auch gegenseitig Vorwürfe gemacht werden, die dann eine Zusammenarbeit erschweren. “In der Welt der freien Software sind wir uns selbst die größten Feinde. Was uns stark macht – dass jeder alles ändern kann – ist gleichzeitig eine potenzielle Schwäche” sagte er, und dass es oft einfacher wäre sich gegenseitig zu bekämpfen als zusammenzuarbeiten. Deshalb hält er sich, eigenen Angaben nach, aus negativen Diskussionen lieber heraus. Er kritisiert nur, wenn ein seiner Meinung nach sehr schwerer Fehler gemacht wurde.
    Als Beispiel, wo alle zusammenarbeiten könnten, ist es, dass sich die großen Distributionen, die halbjährlich ein neues Release rausbringen, wie openSUSE, fedora oder Ubuntu auf einen einheitlichen Termin einigen könnten. Allerdings sieht er auch hier die Widerstände, weshalb er sich auf die Synchronisation der Upstreamprojekte konzentriert.

    Statement zu Windows 7

    Mark Shuttlesworth äußert sich auch zu Windows 7. Er findet die Beta gelungen und sagt, dass viele Verbesserungen gegenüber Vista eingebracht wurden. Vor allem wurde die Benutzerfreundlichkeit überarbeitet und verbessert.
    Allerdings kritisiert er Microsoft doch recht deutlich, indem er sagt, dass Microsofts Stärke mehr in der Marktposition als in ihrer Fähigkeit, innovativ zu sein liegt. Ich finde, hier hat er eindeutig Recht, Microsoft liefert schon lange keine wirklichen Innovationen mehr, sondern kopiert bei jeder neuen Version nur die Vorteile von Mac OS X und Linux, allerdings immer Jahre später und weit schlechter. So kann Windows erst seit Vista ein paar billige Compositing Effekte, die Compiz schon seit Jahren kann. Bis Windows an Compiz herankommt, und mehrere Desktops unterstützt wird es wohl noch ein paar Jahre dauern Wink


    Beteiligte Autoren: benni, joeserin
    Bildquelle: golem.de

  • Programmvorstellung: Gobby

    Posted on February 18th, 2009 gobby No comments

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    Bei der Arbeit mit dem Ubuntu Wochenrückblick wird der Vorteil von einem Gemeinschaftseditor offensichtlich. Das gemeinsame Arbeiten an einem Text, dessen Struktur schon vorgegeben ist, erspart wahnsinnig viel Zeit und stärkt den Geist einer Gemeinschaft. In der open Source Gemeinde ist vor allem der Editor Gobby beliebt. Diesen Texteditor zum kollaborativen Schreiben zeichnet es aus, daß er plattformunabhängig, open Source und nahezu selbsterklärend ist.

    Was ist kollaboratives schreiben?

    Als kolloboratives Schreiben bezeichnet man Projekte, an denen mehrere Autoren arbeiten. Dies kann mit geeigneten Editoren wie Gobby sogar in Echtzeit und gleichzeitig geschehen. Auch das Prinzip von Wikis, wie der Wikipedia oder ubuntuusers basiert auf kolloborativen schreiben. Dabei können sogar einander unbekannte Menschen gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Vorraussetzung zum kolloborativen Schreiben ist, dass sich alle Teilnehmer über das Ziel des Projektes im Klaren sind und dementsprechend handeln.

    Installation

    Gobby kann auf Debian-basierten Systemen ganz einfach mit APT über apt-get install gobby installiert werden. Bei anderen Distributionen, bei denen Gobby im Repository ist, gelten natürlich die äquivalenten Befehle der Paketverwaltungssoftware. Man auch die Gobby-Homepage besuchen und den Installer für viele verschiedene Betriebssysteme, darunter NetBSD, Windows und Mac herunterladen. Zur Not kann man natürlich immernoch den Quelltext kompilieren. Gobby benötigt das GIMP-Toolkit, um funktionieren zu können. Man muß also unter KDE/Windows/Mac noch das GIMP-Toolkit, und unter MacOS noch einen X-Server, nachinstallieren.

    Eröffnen einer Sitzung

    Um eine gemeinschaftliche Sitzung zu eröffnen, genügt es auf den Button Sitzung eröffnen zu klicken und einen geöffneten Port (standardmäßg 6522), einen geeigneten Benutzernamen und eine Farbe, die im Dokument als Erkennungsmerkmal benutzt wird, einzugeben. Anschließend genügt eine Bestätigung und das Schreiben kann mit Klick auf neues Dokument beginnen. Man kann die Sitzungen auch mit einem Kennwort versehen, damit nicht jeder, der die IP des Hosters kennt, die Dokumente bearbeiten kann. Dies ist v.a. bei Gobby-Servern wichtig, weil deren DNS meist öffentlich bekannt sind.

    Erstellung des Artikels in Gobby

    Einer Sitzung beitreten und Einstellungen vornehmen

    Um einer Sitzung beizutreten reicht es aus, Gobby zu starten, auf den Sitzung beitreten-Button zu klicken, und dann die globale IP oder die DynDNS Adresse des Servers einzugeben, den Port (standardmäßg 6522), seinen Namen und die gewünschte Farbe anzugeben. Dann kann man sich die geöffneten Dokumente ansehen, und sie bearbeiten.

    Wichtig: In Gobby gibt es keine Rückgängigtaste und Strg + Z bleibt folgenlos. Was weg ist, ist also endgültig weg, wenn niemand eine Sicherungskopie erstellt hat. Diese kann man mit Dokument speichern unter leicht selbst erstellen und neu laden.
    

    Beim Schreiben wird der Text jedes Benutzers mit der zu Beginn gewählten Farbe hinterlegt. Sollte diese Farbe nicht mehr erwünscht sein, kann sie über Benutzer → Farbe wechseln geändert werden.
    Außerdem steht unterhalb des Textfensters ein einfacher, IRC-änlicher Chat zur Verfügung.
    Um zwischen den bereitgestellten Textdokumenten zu wechseln muss man sich zunächst die Dokumentenliste anzeigen laßen. Diese kann man mit Fenster → Dokumentenliste anzeigen lassen. Die geöffneten Dokumente werden im Hauptfenster in Tabs angeordnet.

    So, nun viel Vergnügen beim kollaborativen schreiben ;-)


    Dieser Artikel ist der erste in unserem Blog, der kolloborativ mit Gobby geschrieben worden ist.
    Beteiligte Autoren: benni, joeserin

  • Debian “Lenny” erschienen

    Posted on February 16th, 2009 benni No comments

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    Hallo zusammen!

    Am 14.02. erschien das neue Debian 5.0 namens Lenny. Diese Version erschien ca. 5 Monate später als geplant. Wie man an die neuste stable-Version herankommt und wie man sie installiert werde ich nun berichten.

    Zunächst braucht man natürlich das ISO um Debian (evtl. nach Brennen auf eine CD) zu installieren. Hierbei kommt schon das erste positive “Problem”: welche Architektur denn bitte? Da Debian sowieso nur für “Profis” gedacht ist und Möchtegernnoobs damit eh nichts anfangen könnten, fällt es dem Durchschnittsdebianuser auch nicht schwer, sich für eine der 12 Architekturen zu entscheiden. Die max. 31 benötigten CDs gibt es auf vielen verschiedenen Servern, über BitTorrent und Jigdo. Zur normalen Installation genügt allerdings schon das erste, ca. 650MB große Image. Diese kann man bspw. über den Befehl wget -c http://cdimage.debian.org/debian-cd/5.0.0/i386/iso-cd/debian-500-i386-CD-1.iso beziehen (i386-Version).

    Installation:

    Zunächst muss man Debian loben, dass es eine für nicht-Profis auffindbare und selbsterklärende grafische Installation gibt. Diese ist zwar (fast schon provokativ) nicht als Standardversion ausgewählt, kann aber im Bootvorgang gewählt werden. Sogar die Partitionierung kann man vollständig automatisiert von Statten gehen lassen. Die Festplatte kann von Anfang an komplett verschlüsselt werden und viele solche Spaäße sind bei der Installation möglich. Standardeinstellungen von wegen Tastaturlayout und Sprache sind nicht mehr besonders erwähnenswert. Die Wahl eines Installationsprofils hingegen schon: Hier kann man zwischen zahlreichen Installationstypen wählen, je nach geplantem Verwendungszweck kann es z.B. eine Notebookinstallation, oder eine Mailserverinstallation sein. Mehrfachnennungen sind möglich. Bei den ganzen rosa-roten Vorteilen der komfortablem Installation darf man aber auch die Schattenseite nicht vergessen: Nach Wahl des Installationsprofils begann der große Download. Die speicherhungrige Distribution macht nun auf sich aufmerksam und hält mir vor, dass ich keine weitere CD einbinden wollte. Eine Auswahl der Software, die normalerweise auf einer der 30 anderen CDs schlummert, tröpfelt jetzt durch die Internetleitung. Keine andere mir bekannte Distribution braucht so viele Pakete zur Installation! Wahlweise hätte ich natürlich auch weitere CDs in die Installation einbinden können, doch das Problem wäre damit nicht gelöst.

    Standardprogramme:

    Debian, Ubuntus Mutter, ist vor allem für die Stabilität des Systems bekannt. Damit ist es auch nicht verwunderlich, dass die Software nur bedingt auf dem neusten Stand ist. Der Kernel ist mit Version 2.6.26 zwar schon nahe an der aktuellen Kernelversion und einige Programme sind top aktuell, aber mit etlichen Programmen “hängt” es aber noch etwas hinterher:

    Kategorie Programm/ Version aktuell verfügbar
    Desktopumgebung KDE 3.5.9/ GNOME 2.22 KDE 4.2/ GNOME 2.24
    Textverarbeitung OpenOffice.org 2.4 OpenOffice.org 3.0
    Browser Epiphany/ Iceweasel 3.0.6 Firefox 3.0.6
    Mailprogramm Evolution Evolution 2.24.4
    Chatorogramm Pidgin 2.4.3 Pidgin 2.5.4

    Debian hat mit Lenny offensichtlich keinen Angriff auf seine Kinder gestartet und möchte im Rennen um das aktuellste Betriebssystems nicht wirklich mitspielen. An und für sich ist das auch alles andere als überraschend, da es zum Markenzeichen von Debian zählt, nicht auf Aktuallität, sondern auf Stabilität zu setzen. Debian wird auch weiterhin eine sehr große Rolle in der OS-Szene spielen, v.a. auf Servern. Da auch deren Installation mit Debian für “Normaluser” einfach und verständlich ist, werden sich nun wohl auch Hobbybastler für ihr Heim- oder Firmennetzwerke vermehrt auf Debian setzen, oder es zumindest versuchen. Sobald ich einen Server habe, werde ich dazugehören Wink.

    Soviel im Augenblick, bis bald.

    Gruß Benni

  • Programmvorstellung: Truecrypt

    Posted on February 15th, 2009 jonas No comments

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    Hi

    Heute stelle ich mal ein Programm für alle Paranoiden und Sicherheitsbewussten vor: Truecrypt!

    Truecrypt ist ein Programm mit dem Festplatten, USB-Sticks und einzelne Partitionen, aber auch sogenannte Truecrypt-Container anlegen und verschlüsseln. Man kann zwischen verschiedenen Verschlüsselungs-Algorithen wählen, die alle noch nicht geknackt worden sind. Mit einem ausreichend komplexen Passwort sind die Daten also perfekt gegen unerwünschten Zugriff gesichert. Truecrypt gibt es für Linux, Windows und MAC, man kann also seine verschlüsselten Datenträger auf jeden System benutzen.

    Als erstes muss man die Software Truecrypt herrunterladen. Das geschiegt mit einem etwas merkwürdigen Installer. man läd sich ein tar-Archiv herunter, in der eine endungslose Datei ist, die man dann ausfüht. Dabei wird ein .deb-Paket entpackt, das man dann installieren kann.

    Danach kann man Truecrypt starten, und beispielsweise einen Truecrypt-Container erstellen.

    Truecrypt

    Dafür geht man auf Create Volume. Dann wird man gefragt, ob man einen Container erstellen, oder eine Festplatte/Partition verschlüsseln will. Anschließend wird man gefragt, ob man ein Standard oder ein Hidden-Volume erstellen will. Wir nehmen das Standard-Volume und fahren fort. Jetzt muss man den Ort des Containers angeben. Um es auf den Desktop zu erstellen geben wir als Pfad ~/Desktop/Container.tc ein. Die Endung .tc ist nicht nötig, allerdings sieht man dann gleich, dass es sich bei der Datei um einen Verschlüsselten Container handelt. Jetzt kommen wir zur Wahl des Verschlüsselungs-Algorithmus. Hier haben wir die Wahl zwischen AES, Twofish und Serpent und Kombination aus den dreien. Sicher sind alle drei, Kombinationen aus den verschiedenen Algorithmen sind natürlich sicherer. Ich nehm immer AES-Twofish-Serpent ;) Nun muss man noch die Größe bestimmen. Diese kann man zwischen einigen KB und vielen GB variieren.

    Im nächsten Schritt muss man sich ein Passwort aussuchen. Hier ist zu beachten, dass es ausreichend sicher ist, am besten über einenPasswortgenerator erstellen lassen.XX+l&-U+nä;o*%B-f1Oo2sO>+UÖNLBCi]RaöISP& ist zum Beispiel ein sicheres Passwort. Da sich sowas aber keiner merken kann, kann man auch mit Keyfiles arbeiten. Keyfiles sind sowas wie die Schlüssel um den Container zu öffnen. Man kann jede Datei als Keyfile benutzen, also auch Bilder und Musik oder Videos. Truecrypt bietet auch an, Keyfiles zufällig erstellen zu lassen. Diese sind sehr klein, bieten aber eine sehr hohe Sicherheit. Es ist möglich mehrere Keyfiles für einen Container zu benutzen oder Keyfiles und Passwörter gleichzeitig. Nun kann man sich noch das Dateisystem aussuchen.Zur Auswahl stehen FAT, ext2, ext3 und gar keins. Wählt man ext2/3 fragt er noch nach, ob man die Container unter Windows Mounten will, sagt man hier ja, wird mit FAT formatiert. Nun ist der erste Container fertig und wir können ihn einhängen. Dazu geben wir den Pfad in das Textfeld ein und drücken auf Mount. Nun wird noch nach den Passwörtern/Keyfiles gefragt. Wurde das alles angegeben wird der Container unter /media/truecrypt1 eingehängt und er kann wie ein ganz normaler USB-Stick behandelt werden.

    Nun haben wir einen absolut sicheren Platz für unsere brisanten/privaten Daten. Natürlich muss man beachten, dass man das Passwort nicht aufschreibt, und wenn schon, dann nicht in der nähe des PCs rumliegen hat, und dass die Keyfiles nicht auf den gleichen Computer sind wie die Container, sonst bringt die beste Verschlüsselung nichts, wenn sie durch solch grob fahrlässiges Verhalten unwirksam gemacht wird.

    So, viel Spaß mit den True-Crypt Containern ;)

    Gruß Joe

  • LCARS-Desktop

    Posted on February 14th, 2009 jonas No comments

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    Hi

    Heute gibts von mir mal eine kleine Anleitung für alle Star-Trek Fans unter uns. Es geht darum, wie man seinem Linux eine LCARS-Oberfläche verpasst. Für alle die nicht wissen, was LCARS
    ist: LCARS ist das Computersystem was in Star-Trek verwendet wird.

    LCARS-Oberfläche

    Um zumindest die Oberfläche imitieren zu können, braucht man nix weiter als ein Linux mit GNOME und Conky, welches aber bequem aus den Ubuntu-Quellen nachinstalliert werden kann.

    Dazu muss man nur das LCARS-GTK Theme runterladen und installieren und danach noch das LCARS-Desktop-ThemeLCARS-Desktop-Theme installieren. Unter System→Einstellungen→Erscheinungsbild kann man jetzt noch das Erscheinungsbild anpassen. Der Fensterinhalt muss LCARS-GTK und der Fensterrahmen muss LCARS-Desktop sein. Jetzt fehlt noch ein passendes LCARS-Hintergrundbild. Eine große Auswahl kann man hier

    Nachdem man den Hintergrund angepasst hat, sind noch die Panele dran. Im Ordner ~/.themes/LCARS-Desktop/panel-images sind Hintergrundbilder für das obere und das untere Panel, die sich perfekt in die Hintergründe integrieren.

    Jetzt fehlt noch der Systemmonitor. Dazu installiert man erstmal Conky (sudo apt-get install conky in debian/ubuntu) Mit cp ~/.themes/LCARS-Desktop/scripts_and_configs/conkyrc ~/.conkyrc wird die Konfirationsdatei an den richtigen Ort kopiert. Nun muss Conky noch in den Autostart und dann ist man eigentlich fertig. Es fehlt allerdings noch ein GDM-Theme, was man hier herrunterladen kann.

    Und So sieht das dann später mal aus:

    LCARS-Desktop

    Jetzt hat man einen Computer mit LCARS-Oberfläche.

    Viel Spaß damit

    Gruß Joe

  • Wikipedia offline nutzen

    Posted on February 13th, 2009 jonas No comments

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    Hi

    Wikipedia ist ja ansich schon eine tolle Erfindung, man kann bequem auf hunderttausende von Artikeln zugreifen und es gibt kaum ein Thema, worüber es keinen Wikipedia-Artikel zu gibt. Allerdings hat man leider nicht überall Internet. Dafür gibt es aber auch eine Lösung: Man kann sich die komplette Wikipedia runterladen und dann auch ohne Internet lesen.

    Dazu muss man nur vom Wikipedia-Server die folgenden Dateien herunterladen:

    • Wikipedia.base.zip (Anzeige-Software; 13 MB)
    • Wikipedia.zeno (Volltext der Artikel; 3,0 GB)
    • Wikipedia.index.zeno (Index; 1,2 GB)

    Wenn man zusätzlich noch kleine Bilder haben will, dann noch diese Datei:

    • Wikipedia.images.zeno (Kleine Bilder; 3,3 GB)

    Für große Bilder braucht man noch

    • Wikipedia.images.01.zeno
    • Wikipedia.images.02.zeno
    • Wikipedia.images.03.zeno

    allerdings wird es dann mit zusätlichen 22 GB an Daten doch noch etwas länger dauern.

    Die Daten liegen alle auf HTTP/FTP Servern von verschiedenen Universitäten, man kann allerdings auch die Dateien über Rapidshare oder Bittorent runterladen.

    Danach entpackt man das zip-Archiv und schiebt die .zeno Dateien in den entpackten Ordner. In den Paketen liegt der ZenoReader als Windows-, MacOS X, Ubuntu 7.04 Version und im Linux-Quelltext vor. Leider bekam ich weder das Ubuntu-Binärpaket, als auch das selbstkompilieren hin. Allerdings funktioniert die Windows-Version unter Linux mit Wine, die zumal noch den Vorteil einer grafischen Oberfläche hat, die die Linux-Versionen nicht haben.

    Wenn der Server gestartet ist, kann man Wikipedia in dem Webbrowser seiner Wahl über http://localhost:8080 aufrufen und wie gewohnt surfen. Falls Port 8080 schon benutzt wird, kann man den Port auch ändern.

    Abschließend kann man sagen, dass Wikipedia als Offline-Version sehr praktisch ist und auch leicht einzurichten ist. Einzig dass die Linux-Version des ZenoReaders nicht funktioniert, und dass die Artikel ein bisschen älter sind ist zu kritisieren.

    Viel Spaß damit

    Gruß Joe