Das Blog von Benni und Jonas
  • Firefox 4.0b2 mit App Tabs nutzen

    Geschrieben am 28. Juli 2010 benni 6 Kommentare

      Firefox 4.0 ist heute in der zweiten Betaversion veröffentlicht worden. Betatester können nun die neue Version des Browsers auch in Deutsch und 23 anderen Sprachen herunterladen und testen. Das geht sogar vergleichsweise einfach: Auf der Internetseite das Paket herunterladen, entpacken und die Datei firefox im entpackten Ordner ausführen. Danach öffnet sich Firefox 4.0 mit allen Änderungen, Verbesserungen und Features.

      Firefox 4.0 Beta 2 mit „Tabs on Top“

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    • Testpiloten des Feuerfuchses

      Geschrieben am 5. Juli 2010 benni 2 Kommentare

        Bald wird die Betaversion von Firefox 4 veröffentlicht. Diese Version soll wieder eine ganze Menge Neuerungen, Veränderungen und vor allem Verbesserungen bringen. Doch da fragen sich viele Endanwender: Woher wollen die Entwickler denn wissen, was der Endanwender braucht, vermisst, nicht braucht oder nicht versteht?

        Um diese Informationen zu erhalten, hat Mozilla vor einiger Zeit ein Projekt gestartet, das in den Mozilla Labs vor sich hin wächst. Es handelt sich dabei um ein Addon, das auf den schönen Namen Testpilot hört und das oben sichtbare Logo hat. Alle Anwender, die dieses Addon in den Browser integrieren, helfen den Entwicklern dabei, die erforderlichen Benutzungsstatistiken zu erstellen, sie sind sozusagen die Testpiloten ;) .

        Diese Methode der Programmverbesserung ist nicht neu, aus meiner Windowszeit weiß ich noch, dass bei zahlreichen Programmen eine „anonyme Benutzerstatistik“ optional an das Entwicklungsteam gesendet werden kann. Auch bei Ubuntu tritt diese Option bei manchen Programmen schon nativ auf, etwa bei Mumble. Weiterlesen »

      • Position der Tabs in Firefox 4

        Geschrieben am 25. Juni 2010 benni 18 Kommentare

          Firefox 4 wird der nächste Major Release des beliebten Browsers Firefox aus dem Hause Mozilla sein. Die erste Betaversion wird schon in den nächsten Wochen erwartet, doch schon viele Neuerungen sind der Öffentlichkeit bekannt gegeben worden. Eine der auffälligsten Neuerungen wird die Position der Tabs sein, die von „unter der Adresszeile“ (wie Firefox, Safari und Internet Explorer) nach „über der Adresszeile“ (wie Chromium und Opera) wandern wird. Wenn man denkt, dass das einfach auf die Laune der Entwickler zurückzuführen ist, irrt man – und zwar gewaltig. Diese kleine aber folgenschwere Entscheidung basiert auf knallharter Wissenschaft und Studien, die die Entwickler vor der Umsetzung durchgeführt haben.

          Mit dem Projekt Testpilot haben viele Firefoxbenutzer ihre Gewohnheiten im Umgang mit dem Browser bekanntgegeben. Aufgrund deren Auswertung und vielen Überlegungen kamen die Verantwortlichen für das Interface von Firefox zu dem Schluss, dass die Tabs oberhalb der Adresszeile angebracht werden müssen.

          Vielleicht sollte man vorher noch erwähnen, dass es sich (wie es sich gehört) und eine optionale Einstellung handelt, die mit einem einzigen Haken wieder rückgängig gemacht werden kann, handelt.

          Der Designer Alex Faaborg stellt in einem Video die Beweggründe genauer dar. Das siebenminütige Kurzvideo stellt im Endeffekt 4 Gründe vor, die für diese Umsetzung sprechen. Sie sind im Einzelnen: Weiterlesen »

        • OpenOffice 3.2 kündigt sich an

          Geschrieben am 30. Januar 2010 benni 2 Kommentare

            Vor drei Tagen ist der außerplanmäßige vierte Release Candidate des freien Bürosoftwarepakets OpenOffice 3.2 erschienen. Außerplanmäßig deshalb, weil es ursprünglich nur 3 RC geben sollte, aufgrund eines Fehlers im Code für Impress jedoch eine Verzögerung im Zeitplan auftritt.

            Geplant war eine Veröffentlichung noch im Januar, was aber nicht mehr zu schaffen ist. Der jetzige Releasetermin liegt im Februar.

            Die Neuerungen gegenüber 3.1 betreffen v.a. die Programmteile Calc, Impress und Draw, die jeweils mit einer Kommentarfunktion ausgestattet wurden. Diese Kommentarfuntion gibt es in der aktuellen stabilen Version schon für den Paketteil Writer. Alle Neuerungen finden sich in den Release Notes.

            Währenddessen gerät das Projekt auch aus negativen Gesichtspunkten in die Schlagzeilen. Das niederländische Unternehmen Software Improvement Group (SIG) hat sich den Quellcode des Büropaketes näher angeschaut (PDF) und kam zu den Schluss, dass er „auf einem verbesserungswürdigen Stand“ sei. Außerdem sieht das Unternehmen die Gefahr, dass Oracle – Käufer von Sun, dem größten OpenOffice-Förderers – Programmierer abziehe und das Büropaket darunter leide.

            OpenOffice 3.2 wird nicht in die Quellen für Karmic Koala einziehen. Eine Fremdquelle bzw. ein Fremdpaket scheint unausweichlich. Ob es die neue Version noch in Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) schafft, wird sich zeigen. Feature Freeze für Ubuntu ist am 18. Februar angesetzt.

          • Namoroka steht vor der Tür

            Geschrieben am 12. Januar 2010 benni 3 Kommentare

              Mozilla ist nun auf den Geschmack gekommen: Es kommt schon wieder ein neuer Release. Nach Firefox 3.5 (Shiretoko) und Thunderbird 3 (Shredder) steht nun wieder eine neue Version des Browsers bereit: Firefox 3.6 (Namoroka). Der erste Releasekandidat ist schon erschienen.

              Neuerungen gibt es wieder zuhauf: Die Benutzung bzw. Unterstützung für HTML 5 ist weiter ausgebaut worden. Jetzt können Webseitenbetreiber in ihren Videos, die mit <video> eingebunden werden, auch ein sog. Poster verwenden, ein Bild das vor- bzw. während des Ladens des Videos erscheint.
              Andere Webstandards wie DOM oder CSS werden ebenfalls umfangreicher verarbeitet.

              Was auch noch erwähnenswert ist: mit Firefox 3.6 setzt Mozilla einen größeren Fokus auf die Personas-Technologie. Skins lassen sich damit ohne Neustart des Browsers wechseln, ähnlich wie bei Chromium.

              Eventuell schafft es Namoroka auch noch in Lucid Lynx.

            • Thunderbird 3 RC 2

              Geschrieben am 2. Dezember 2009 benni Keine Kommentare

                thunderbird_logoNur wenige Tage nach dem Release des ersten Veröffentlichungskandidaten schaltete Mozilla gestern den zweiten Releasekandidaten der neuen Mailverwaltungssoftware Thunderbird frei.

                Beachtlich, in welcher Zeit Mozilla jetzt die verschiedenen Entwicklerversionen bereitstellt.

                Wer diese Version über den normalen Paketmanager installieren will, der sei auf die Installationsanleitung zur Betaversion verwiesen. Alternativ kann man sich das entsprechende Binärpaket vom Mozillaserver besorgen, das eine deutsche Sprachdatei enthält.

                Einen genauen Termin für den Final Release gibt es weiterhin nicht (zumindest ist mir keiner bekannt), allerdings glaube ich nicht, dass es noch lange dauern wird.

              • Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) Release Schedule

                Geschrieben am 1. Dezember 2009 benni 3 Kommentare

                  Pünktlich zehn Tage vor dem ersten Release einer Testversion der neuen LTS von Ubuntu veröffentliche ich ein überarbeitetes Werk meines Releasegartens für 10.04.

                  Der aktuelle Zeitplan umfasst folgende Daten:

                  • Alpha 1: 10. Dezember
                  • Alpha 2: 14. Januar
                  • Alpha 3: 25. Februar
                  • Beta 1: 18. März
                  • Beta 2: 8. April
                  • Release Candidate: 22. April
                  • Final Release: 29. April

                  Wie man erkennt, wird es im April erst richtig spannend, weil es dort gleich drei verschiedene Entwicklungsversionen geben wird.

                  Der leuchtende Garten

                  Der leuchtende Garten

                  Das Bild wurde aktualisiert und um eine Cloud erweitert.

                • Thunderbird 3.0 RC 1

                  Geschrieben am 25. November 2009 benni 6 Kommentare

                    thunderbird_logoNachdem Jonas schon über die Betaversion des neuen Mailverwalters aus Mozillas Schmiede – „Shredder“ – berichtete, verkünde ich heute frohe Kund: Der erste Release Candidate erschien gestern.

                    Als Neuheiten werden weiterhin die vereinfachte Einrichtung neuer Accounts, die Unterstützung von Tabs (mit Speicherung beim schließen des Fensters) und die zusammenfassende Vorschau von mehreren markierten E-Mails gefeiert. Allerdings ist das noch lange nicht alles, was der Donnervogel zu bieten hat!

                    Wer die Version 3.0.1 via

                    sudo apt-get install thunderbird-3.0

                    aus der Fremdquelle (siehe hier) installiert (Download), wird ebenfalls bemerken, dass noch weitere Neuerungen auftreten: Weiterlesen »

                  • Karmic Koala und wir

                    Geschrieben am 30. Oktober 2009 benni 1 Kommentar
                      karmic-koala

                      Linux for human beings

                      Mit dem heutigen Releasedatum endet auch offiziell unsere „unstable Testphase“ der neuen Version Ubuntus. Diesen Anlass möchte ich nutzen, um einmal über die vergangenen Wochen und Monate zu sehen und wie wir die Entwicklung betrachtet haben.

                      KoalabärGleich nach der Veröffentlichung der ersten Alphaversion kündigten wir an, die Entwicklung zu beobachten und Karmic sowohl auf virtueller als auch auf echter Hardware zu prüfen. Vor allem letzteres tat ich oft ;-)

                      Gleich zwei Tage nach dieser Ankündigung installierte ich Karmic Koala A1 auf der externen Festplatte und berichtete über den ersten Eindruck, der sowohl positiv, als auch negativ ausfiel. Das WLAN hatte bspw. einen besseren Empfang als vorher, lief aber weiterhin nicht stabil. Der Grafikkartentreiber lies sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht installieren. An diesen Artikel ist auch ein tonloser Screencast von mir beigefügt, der die ersten Neuerungen zum Vorgänger Jaunty zeigt.

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                    • Gnome-Shell

                      Geschrieben am 25. September 2009 jonas 11 Kommentare

                        Nachdem bald (nächstes Jahr) GNOME 3.0 erscheint, kann man jetzt schon einen Blick auf auf einige elementare Komponenten werfen, darunter die neue Gnome-Shell und Zeitgeist, ein Tool zum Dateien verwalten/durchsuchen.
                        Wie man die Gnome-Shell auf seinen Ubuntu-Rechner bekommt, das zeigen wir heute.

                        Installation

                        Um die Gnome-Shell installieren zu wollen braucht man ein normales Linux-System und einen Grafiktreiber, der 3D-Fähigkeiten hat (radeon, radeonhd, vesa etc. reichen also nicht aus)

                        Karmic

                        In Karmic ist dies relativ einfach, da die Gnome-Shell in den Quellen mit drin ist. Einfach in ein Terminal

                        sudo apt-get install gnome-shell

                        eingeben, oder das grafische Frontend seiner Wahl nutzen.

                        Jaunty

                        In Jaunty ist das Installieren der GNOME-Shell schon etwas schwieriger, aber bei weitem nicht unmöglich.
                        Als erstes muss man sich das Installationsskript hier herunterladen

                        wget http://svn.gnome.org/svn/gnome-shell/trunk/tools/build/gnome-shell-build-setup.sh

                        danach führt man das Skript aus

                        ./gnome-shell-build-setup.sh

                        Dabei werden schon ein paar Dateien heruntergeladen.
                        Man wird danach noch aufgefordert, ein paar Abhängigkeiten zu installieren, was genau fehlt wird einem immer angezeigt. Bei mir hat allerdings noch das Paket libgnome-desktop-dev zusätzlich zu den genannten Paketen gefehlt. Wenn noch was fehlt, dann meckert das Programm im Verlauf der Installation und man kann es noch nachinstallieren.
                        Wenn die ganzen Abhängigkeiten Installiert sind, führt man diesen Befehl aus:

                         ~/bin/jhbuild build

                        Dies kann nun abhängig von der Internetverbindung und der Rechnergeschwindigkeit etwas dauern, da sieben Programme heruntergeladen und kompiliert werden müssen.
                        Wenn dabei keine Probleme auftreten, hat man seine Gnome-Shell nun fertig kompiliert.

                        Fedora und andere Distris

                        Das Installationsskript ist neben Ubuntu auch an Fedora angepasst, also werden auch die fehlenden Abhängigkeiten für Fedora ausgegeben. Für andere Distributionen muss man sich die fehlenden Abhängigkeiten selbst zusammensuchen, wenn man die Äquivalente zu diesen Ubuntupaketen installiert hat, ist man auf der richtigen Seite:

                        build-essential automake gnome-common flex bison curl git-core subversion gtk-doc-tools mesa-common-dev xulrunner-1.9-dev libdbus-glib-1-dev libffi-dev libgconf2-dev libgtk2.0-dev libgl1-mesa-dev libgstreamer-plugins-base0.10-dev python2.5-dev libwnck-dev libreadline5-dev librsvg2-dev libgnomeui-dev

                        Die weitere Installation erfolgt dann wie bei Jaunty.

                        Update

                        Für Karmic natürlich kein Problem, unter allen anderen Versionen/Distributionen mit diesen Befehl leicht realisierbar:

                         ~/bin/jhbuild build –force –clean

                        Hierbei wird alles nochmal neu heruntergeladen und kompiliert.

                        Starten

                        die Gnome-Shell wird mit

                        ~/install/bin/gnome-shell --replace

                        Dabei wird Metacity, Kwin, oder was man sonst benutzt durch die Gnome-Shell ersetzt.
                        Nun kann man die Gnome-Shell als Window-Manager benutzen.

                        Fazit

                        Wenn man sich die Gnome-Shell mal anschaut, dann fällt einem schon auf, dass die Gnome-Shell zum einen noch nicht wirklich fertig, und zum anderen, dass sie komplett anders als ein normales Gnome 2.x ist.
                        Wenn man auf Aktivitäten klickt, dann wird der Desktop ein bisschen verkleinert und man kann die geöffneten Anwendungen in dem Menü sehen, sowie die zuletzt geöffneten Dokumente betrachten. Natürlich kann man auch neue Anwendungen starten oder Dokumente mittels des Dateibrowsers öffnen.
                        Neu ist, dass man Standardmäßig nur einen Desktop hat, man aber beliebig viele hinzufügen kann.
                        Was ein bisschen schade ist, dass die Gnome-Shell noch nicht wirklich mit Compiz zusammenarbeitet, aber das kommt vielleicht noch.
                        Man kann sagen, dass sich die Gnome-Entwickler sicher was Gutes dabei gedacht haben, allerdings empfinde ich, soweit ich dies bis jetzt sehen kann, nicht wirklich als Fortschritt. Ich finde Gnome 2.x in Kombination mit Compiz einfach unschlagbar (außer vielleicht in der Geschwindigkeit ;) ). Gerade an Gnome gefällt mir dieses dreigliedrige Menü mit Anwendungen, Orte und System, was jetzt durch ein unübersichtliches Menü, ähnlich des K-Menüs, geopfert wird. Auch dass man zu einem Wechsel der Arbeitsfläche über dieses Menü gehen muss, finde ich nicht gut.
                        Naja, vielleicht wird da ja noch was verbessert.
                        Abschließend kann man sagen, als Add-On zu einem normalen Gnome ist es ja ganz nett, aber so als Ersatz noch nicht ganz durchdacht und ausgereift. Aber bis zum Release dauert es ja noch ein halbes Jahr, und da kann ja bekanntlich viel passieren.

                        hier noch ein paar Bilder:


                        Gruß Jonas