-
LoG: Festplattenspeicher
Geschrieben am 5. Februar 2010 3 KommentareIn unsrer fast schon in Vergessenheit geratener Reihe „Linux ohne Grafik“ stelle ich heute einige Tools vor, mit denen man schnell und übersichtlich den Speicherplatz auf der Festplatte erkennen kann.
Zunächst gibt es da das Ubuntu-onboard-Tool names df. Der Name steht treffender Weise für disk free und zeigt dementsprechend den freien Speicher auf der Festplatte an. Mit dem Schalter h wird das ganze sogar als „menschlich lesbar“ ausgegeben. Der entsprechende Befehl und die darauf folgende Ausgabe sieht etwa so aus:
$ df -h Dateisystem Größe Benut Verf Ben% Eingehängt auf /dev/sda3 23G 12G 11G 53% / udev 1,5G 336K 1,5G 1% /dev /dev/sda5 142G 89G 53G 63% /media/daten
Das Äquivalent für den belegten Festplattenplatz heißt übrigens du (disk usage) und benötigt mehr Optionen für eine ordentliche Ausgabe:
$ du -hs 7,6G .
Die folgende Linuxprogramme sind in den Repositorys zu finden und müssen evtl. nachträglich installiert werden. Weiterlesen »
-
Debian Etch kurz vor Ende
Geschrieben am 24. Januar 2010 1 Kommentar
Debians Entwickler haben sich vorgenommen, eine Version der Distribution so lange zu unterstützen, bis die Nachfolgeversion ein Jahr alt ist. Und bald ist es wieder so weit: Debian Lenny feiert bald seinen ersten Geburtstag und verantwortet damit den sicheren Tod seines Vorgängers, Debian Etch 4.0. Die Unterstützung, von der ich gerade sprach, bezieht sich in diesem Fall auf Sicherheitsupdates für das System.Dieser Zeitpunkt wird der 15. Februar 2010 sein. Für Benutzer von Derivaten hat das überhaupt keine Auswirkungen, jedoch betrifft das einen Großteil der Serverbetreiber, deren Server auf Debian basieren. Manche Anbieter haben bisher darauf verzichtet, ihren Kunden Lenny anzubieten, so dass es vereinzelt dazu führt, dass die Kunden selbst das Upgrade vollziehen möchten. Auf der Debianseite gibt es ein sehr ausführliches Tutorial dazu mit allen notwendigen Hinweisen.
Viel Spaß beim Upgrade, ich werde hier auch bald eins durchführen
Offizielle Pressemeldung: http://www.de.debian.org/News/2010/20100121
-
HTTP-Server in weniger als 10 Sekunden anlegen
Geschrieben am 6. Dezember 2009 7 KommentareEin kleines aber feines Schmuckstück verbirgt sich von vielen unbemerkt im Paket python. Denn mit dem Befehl
$ python -m SimpleHTTPServer
erhält man das, was man eingibt: einen kleinen, einfachen HTTP-Server.
Um einen Port festzulegen (also nicht Port 8000) fügt man ihn einfach an den Befehl an:
$ python -m SimpleHTTPServer 1234
Man beachte, dass Ports unter 1024 Rootrechte benötigen.
Über
http://localhost:8000(8000 durch den entsprechenden Port ersetzen) kann man ihn erreichen.Bitte dabei nicht vergessen, dass es wirklich nur ein simpler Server ist, der nicht alle Funktionen erfüllt, die ein vollständig eingerichteter Server erfüllt.
(via)

