Das Blog von Benni und Jonas
  • Outkafe

    Geschrieben am 26. Oktober 2009 jonas 1 Kommentar

      Hallo

      ich werde mich jetzt mit diesen Artikel vorläufig von euch allen verabschieden, hat mir sehr viel Spaß gemacht, Artikel zu schreiben und die Reaktionen darauf, positive wie negative, zu lesen.

      Ich werde jetzt in den nächsten Monaten den Anderen Dienst im Ausland (weltwärts) machen, und dadurch nicht mehr so häufig bzw eventuell gar nicht mehr zum schreiben zu kommen.

      Ich werde in Dar Es Salaam, Tansania in einem katholischen Zentrum eine Computerschule aufbauen und dort dann auch Jugendlichen den Umgang mit Computern beizubringen. Höchstwahrscheinlich wird dies sogar Ubuntu sein, was mich sehr freut. Bin schon sehr gespannt, wie das da in Afrika mit Ubuntu abläuft. Werde natürlich versuchen, so oft wie möglich über meine Erfahrungen berichten.

      Wer an weiteren Informationen Interessiert ist, der kann natürlich gerne meine Homepage (www.hartz-online.net) besuchen oder meinen persönlichen Blog (www.jonas.afrika-weltwaerts.de) lesen. Berichte, die was mit Computern und Ubuntu zu tun haben, werden natürlich auch hier veröffentlicht.

      So, nun zum eigentlichen Artikel, es geht um eine Software um ein Internetcafe zu verwalten (könnte ja sein, dass man damit mal in Berührung kommt;))
      Die Software heißt Outkafe und ist nicht in den Ubuntu-Quellen. Sie ist leider auch schon relativ veraltet (Letztes Update von 2007, tut aber ihren Dienst noch wunderbar)
      Outkafe benötigt eine PostgreSQL und wurde von mir nur unter Hardy getestet.
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    • LoG: E-Mail

      Geschrieben am 10. Oktober 2009 jonas 1 Kommentar

        Natürlich kann man auch ohne eine Grafische Oberfläche Emails schreiben und empfangen. Allerdings ist vor allem die Einrichtung nicht so ganz trivial wie man das gerne hätte. Aber naja, man wächst mit seinen Aufgaben.
        Als E-Mail-Client wird Mutt dienen, ein sehr mächtiges Programm für die Konsole.
        Um Mutt nutzen zu können, braucht man allerdings noch einige andere Programme, zum Beispiel eines, das die E-Mail abholt und eines, das sie versendet.

        Emails vom Server abholen

        Um Emails vom Server abzuholen, braucht man ein Programm wie fetchmail, mpop oder getmail.
        Ich gehe hier nur auf die Konfiguration von Fetchmail ein, weil es in den Quellen ist und im Gegensatz zu mpop auch IMAP kann und nicht nur POP3.

        Konfiguration Fetchmail

        Die Konfiguration ist recht einfach und geht über eine einzige Datei, der

        .fetchmailrc

        Man erstellt diese Datei und fügt ihr folgende Zeile hinzu:

        poll ADRESSE DES SERVERS  protocol pop3/imap user "benutzername" password "passwort"

        Achtung, hier steht das Passwort im Klartext, man sollte also gegebenenfalls die Zugriffsrechte beschränken
        Natürlich kann man auf diese Weise auch mehrere Mailkonten gleichzeitig abrufen, einfach eine zweite Zeile hinzufügen.
        Damit ist Fetchmail auch schon eingerichtet und man kann sich auf auf den nächsten Schritt vorbereiten:

        Emails verteilen

        Die Emails auf verschiedene Ordner zu verteilen übernimmt procmail.
        Auch dieses Programm wird über eine einzige Konfigurationsdatei, der

        .procmailrc

        gesteuert.
        Auch diese Datei muss wieder erstellt werden und mit Inhalt gefüllt werden.
        Um zu funktionieren reicht es, wenn die Datei folgenden Inhalt hat:

        MAILDIR=$HOME/Mail
        LOGFILE=$HOME/.procmaillog
        LOGABSTRACT=no
        VERBOSE=off
        

        Dazu muss der Ordner ~/Mail existieren.
        Dieser kann mit mit

        mkdir ~/Mail

        erstellt werden.
        Procmail hat einige Funktionen, wie etwa einen rudimentären Spamfilter oder die Möglichkeit, Emails je nach Empfänger in verschiedene Ordner zu verteilen.
        Wie das geht steht in der man-page von procmail oder auch ganz gut im Ubuntuusers-Wiki

        Emails verschicken

        Emails verschicken geht mit nbsmtp.
        Die Konfiguration geschieht mit mutt in der muttrc

        Konfiguration von Mutt

        Hier mal eine kleine Beispielkonfigurationsdatei:

        set folder="$HOME/Mail"
        set record="$HOME/Mail/sent"
        set editor="nano"
        my_hdr From: PERSON@DOMAIN.DE
        my_hdr Reply-To: PERSON@DOMAIN.DE
        set delete=no
        set pager_index_lines=8
        set sendmail="/usr/bin/nbsmtp -U BENUTZERNAME -P PASSWORT -d DOMAIN -h AUSGANGSSERVER -f ABSENDERADRESSE"
        macro index G "!fetchmail -k -m 'procmail -d %T'\r"
        macro pager G "!fetchmail -k -m 'procmail -d %T'\r"

        Auch hier ist wieder ein Passwort im Klartext gespeichert, also Zugriffsrechte beschränken!
        Mutt lässt sich nahezu beliebig konfigurieren, Hilfe hierbei bietet hier die Manpage oder zahlreiche im Internet zu findende Beispielkonfigurationen. Als Editor muss man nicht unbedingt nano nehmen, man kann auch jeden beliebigen anderen nehmen, sogar grafische.

        Hier gibt es einmal meine Beispielkonfiguration, mit ein bisschen mehr Farbe und einigen Hervorhebungen (Internetadressen/E-Mail-Adressen) in der E-Mail.

        Gestartet wird mutt dann über das Terminal mit mutt, alle anderen Programme verrichten ihre Dienste im Hintergrund.

        Bedienung

        Die Bedienung ist eigentlich relativ einfach, mit shift+gholt man seine Emails ab, mit den Pfeiltasten navigiert man zwischen den Emails herum, mit der Leertaste blättert man weiter, mit der Enter-Taste wählt man eine E-Mail aus und mit shift+f leitet man eine E-Mail weiter.
        Weitere Hilfen bei der Bedienung gibt es wie immer in der man-page. Die Standardbefehle wie senden, antworten oder antworten an alle stehen auch nochmal oben in der ersten Zeile von mutt.

      • Gnome-Shell

        Geschrieben am 25. September 2009 jonas 11 Kommentare

          Nachdem bald (nächstes Jahr) GNOME 3.0 erscheint, kann man jetzt schon einen Blick auf auf einige elementare Komponenten werfen, darunter die neue Gnome-Shell und Zeitgeist, ein Tool zum Dateien verwalten/durchsuchen.
          Wie man die Gnome-Shell auf seinen Ubuntu-Rechner bekommt, das zeigen wir heute.

          Installation

          Um die Gnome-Shell installieren zu wollen braucht man ein normales Linux-System und einen Grafiktreiber, der 3D-Fähigkeiten hat (radeon, radeonhd, vesa etc. reichen also nicht aus)

          Karmic

          In Karmic ist dies relativ einfach, da die Gnome-Shell in den Quellen mit drin ist. Einfach in ein Terminal

          sudo apt-get install gnome-shell

          eingeben, oder das grafische Frontend seiner Wahl nutzen.

          Jaunty

          In Jaunty ist das Installieren der GNOME-Shell schon etwas schwieriger, aber bei weitem nicht unmöglich.
          Als erstes muss man sich das Installationsskript hier herunterladen

          wget http://svn.gnome.org/svn/gnome-shell/trunk/tools/build/gnome-shell-build-setup.sh

          danach führt man das Skript aus

          ./gnome-shell-build-setup.sh

          Dabei werden schon ein paar Dateien heruntergeladen.
          Man wird danach noch aufgefordert, ein paar Abhängigkeiten zu installieren, was genau fehlt wird einem immer angezeigt. Bei mir hat allerdings noch das Paket libgnome-desktop-dev zusätzlich zu den genannten Paketen gefehlt. Wenn noch was fehlt, dann meckert das Programm im Verlauf der Installation und man kann es noch nachinstallieren.
          Wenn die ganzen Abhängigkeiten Installiert sind, führt man diesen Befehl aus:

           ~/bin/jhbuild build

          Dies kann nun abhängig von der Internetverbindung und der Rechnergeschwindigkeit etwas dauern, da sieben Programme heruntergeladen und kompiliert werden müssen.
          Wenn dabei keine Probleme auftreten, hat man seine Gnome-Shell nun fertig kompiliert.

          Fedora und andere Distris

          Das Installationsskript ist neben Ubuntu auch an Fedora angepasst, also werden auch die fehlenden Abhängigkeiten für Fedora ausgegeben. Für andere Distributionen muss man sich die fehlenden Abhängigkeiten selbst zusammensuchen, wenn man die Äquivalente zu diesen Ubuntupaketen installiert hat, ist man auf der richtigen Seite:

          build-essential automake gnome-common flex bison curl git-core subversion gtk-doc-tools mesa-common-dev xulrunner-1.9-dev libdbus-glib-1-dev libffi-dev libgconf2-dev libgtk2.0-dev libgl1-mesa-dev libgstreamer-plugins-base0.10-dev python2.5-dev libwnck-dev libreadline5-dev librsvg2-dev libgnomeui-dev

          Die weitere Installation erfolgt dann wie bei Jaunty.

          Update

          Für Karmic natürlich kein Problem, unter allen anderen Versionen/Distributionen mit diesen Befehl leicht realisierbar:

           ~/bin/jhbuild build –force –clean

          Hierbei wird alles nochmal neu heruntergeladen und kompiliert.

          Starten

          die Gnome-Shell wird mit

          ~/install/bin/gnome-shell --replace

          Dabei wird Metacity, Kwin, oder was man sonst benutzt durch die Gnome-Shell ersetzt.
          Nun kann man die Gnome-Shell als Window-Manager benutzen.

          Fazit

          Wenn man sich die Gnome-Shell mal anschaut, dann fällt einem schon auf, dass die Gnome-Shell zum einen noch nicht wirklich fertig, und zum anderen, dass sie komplett anders als ein normales Gnome 2.x ist.
          Wenn man auf Aktivitäten klickt, dann wird der Desktop ein bisschen verkleinert und man kann die geöffneten Anwendungen in dem Menü sehen, sowie die zuletzt geöffneten Dokumente betrachten. Natürlich kann man auch neue Anwendungen starten oder Dokumente mittels des Dateibrowsers öffnen.
          Neu ist, dass man Standardmäßig nur einen Desktop hat, man aber beliebig viele hinzufügen kann.
          Was ein bisschen schade ist, dass die Gnome-Shell noch nicht wirklich mit Compiz zusammenarbeitet, aber das kommt vielleicht noch.
          Man kann sagen, dass sich die Gnome-Entwickler sicher was Gutes dabei gedacht haben, allerdings empfinde ich, soweit ich dies bis jetzt sehen kann, nicht wirklich als Fortschritt. Ich finde Gnome 2.x in Kombination mit Compiz einfach unschlagbar (außer vielleicht in der Geschwindigkeit ;) ). Gerade an Gnome gefällt mir dieses dreigliedrige Menü mit Anwendungen, Orte und System, was jetzt durch ein unübersichtliches Menü, ähnlich des K-Menüs, geopfert wird. Auch dass man zu einem Wechsel der Arbeitsfläche über dieses Menü gehen muss, finde ich nicht gut.
          Naja, vielleicht wird da ja noch was verbessert.
          Abschließend kann man sagen, als Add-On zu einem normalen Gnome ist es ja ganz nett, aber so als Ersatz noch nicht ganz durchdacht und ausgereift. Aber bis zum Release dauert es ja noch ein halbes Jahr, und da kann ja bekanntlich viel passieren.

          hier noch ein paar Bilder:


          Gruß Jonas

        • Ubuntu 10.04

          Geschrieben am 20. September 2009 jonas 5 Kommentare

            Soeben wurde bekannt, wie die nächste Ubuntu-Version heißen soll:

            lucid lynx – Leuchtender Luchs.

            Nachdem es lange Zeit hieß, man wisse noch nicht ob 10.04 oder 10.10 die nächste LTS-Version wird, hat man sich anscheinend auf 10.04 festgelegt.

            Enthalten sein wird:

            • GNOME 3.0
            • KDE 4.4
            • GCC 4.5
            • Kernel 2.6.34

            Außerdem soll mal wieder die Bootzeit verbessert werden.

            Ob diesmal ein neues Design kommt, weiß ich noch nicht, wir werdens sehen (der Zeitpunkt wär natürlich ideal mit dem Start von GNOME 3.0)

            Nun ja, ich freue mich schon sehr auf GNOME 3.0 und find auch den Namen endlich mal wieder gelungen

            Quellen: heise.de, Phoronix.com

          • Eine offene Welle schwappt durchs Internet

            Geschrieben am 15. September 2009 benni 7 Kommentare

              Google Wave»Wie würden E-Mails aussehen, wenn sie heute erfunden würden?«
              Seit 2007 entwickelt Google ein neues Multitool, dass diese Frage auf Googles Art beantwortet und dabei fast alle bisher gekannten Webanwendungen vereint: Wikis, Foren, Blogs, E-Mails, Bilderhosts, Chats, Kartenservice, Videoplattformen… das alles und noch viel mehr soll in Zukunft – wenn es nach Google geht – alles in einer sog. »Welle« stattfinden: Google Wave. Ein gewagtes Ziel, aber es scheint zu funktionieren – und zwar im Browser! HTML 5 macht’s möglich!

              In einer etwa einstündigen Präsentation, die Einblicke in die nicht öffentliche Testphase gibt, zeigen die Chefentwickler, welche Features schon funktionieren und wie das ganze später etwa aussehen wird. Man eröffnet eine „Welle“, schreibt etwas hinein, lädt Freunde ein und diese können sie sich in Echtzeit ansehen und editieren. Sollte ihnen ein passender Kommentar einfallen, können sie ihn an eine beliebige Stelle setzen. Sollte ein Freund diese Konversation nicht von Anfang an verfolgt haben, so ergibt sich ihm die Möglichkeit, alle Schritte einzeln nachzuvollziehen. Eine Einbindung in Apples iPhone wird es ebenfalls geben, auch wenn es bei der Präsentation noch nicht funktioniert hat (»We are working on that!«). Dabei lassen sich alle Google Services mehr oder weniger gut in das System einbinden: Karten zeigen Orte, Videos, Bildergallerien aus Picasa. Gleichzeitig existiert auch eine Art Export auf Googles Blogdienste. Das ganze funktioniert über ein auf XMPP basierendem Protokoll, was es ermöglicht, verschiedene Wellenangebote zu verknüpfen. Weiterlesen »

            • Thunderbird 3 Beta

              Geschrieben am 29. Juli 2009 jonas 7 Kommentare

                Installation

                Achtung: Es handelt sich bei Thunderbird 3.0 um eine Betaversion des E-Mail Verwaltungsprogramms. Mozilla warnt davor, dieses Programm für den Produktiveinsatz zu verwenden. Es können Daten verloren gehen!

                Ubuntu

                Die Installation unter Ubuntu ist relativ einfach. Man fügt einfach die passende Zeile zur sources.list hinzu. Nach einem

                sudo apt-get update
                sudo apt-get install thunderbird-3.0

                hat man das neuste Daily-Build vom Thunderbird 3 installiert.
                Hier sind die Einträge für die sources.list

                deb http://ppa.launchpad.net/ubuntu-mozilla-daily/ppa/ubuntu karmic main
                deb http://ppa.launchpad.net/ubuntu-mozilla-daily/ppa/ubuntu jaunty main
                deb http://ppa.launchpad.net/ubuntu-mozilla-daily/ppa/ubuntu intrepid main
                deb http://ppa.launchpad.net/ubuntu-mozilla-daily/ppa/ubuntu hardy main

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              • Arch-Linux: Ein Erfahrungsbericht

                Geschrieben am 13. Juni 2009 jonas 10 Kommentare

                  Da ich ja seit einiger Zeit nicht mehr in die Schule muss (Abi beendet), habe ich die Zeit, die ich sonst immer in der Schule absitzen musste genutzt um meinen Distributionshorizont mal zu erweitern. Meine Wahl fiel dabei auf Arch-Linux, eine Distribution die sich ja sehr deutlich von Ubuntu unterscheidet.

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                • bejonet im neuen Gewand

                  Geschrieben am 13. Juni 2009 benni 7 Kommentare

                    Nachdem wir nun ein halbes Jahr unter der Flagge LifeTypes segelten, haben wir das Ruder in die Hand genommen und sie auf das größe Boot WordPress aufgesprungen, welches schon den größten Teil der open-source Blogger beherbergte.

                    Zu diesem Anlass haben wir das Template des Blogs im wahrsten Sinne des Wortes „von Grund auf“ erneuert und sogar das Farbschema nahezu in komplementäre Sphären verbannt. Zwar ist es noch nicht ganz vollendet (es fehlt oben im Eck noch eine Kleinigkeit), doch kann man schon eine starke Tendenz ins orangefarbene erkennen, oder? Nach stundenlanger Teamarbeit waren wir soweit, dass wir der Öffentlichkeit dieses neue Design zumuten können.

                    Zeitgleich mit dem überarbeiteten Blog haben wir uns bei einem Service angemeldet, über den es pro angemeldeten Besucher mindestens einen Eintrag im Internet gibt. Einen besonderen möchten wir euch in Form eines Videos zeigen:

                    Sixtus vs. Lobo – Twitter

                    Um nicht noch mehr Worte über diesen amerikanischen Dienst zu verlieren, geben euch nur die Adresse:Folge uns auf Twitter!Wie gefällt euch der neue Aufbau und das nagelneue Aussehen unseres Blogs? Bitte kommentiert alle Kleinigkeiten, wir sind offen für jede Anregung.

                    Liebe Grüße, Benni und Jonas

                    [Update] Wir sind nun auch beim vergleichbaren Dienst identi.ca. Interessierte dürfen uns auch dort verfolgen:

                    Das Logo zu Identi.ca

                    [/Update]