Das Blog von Benni und Jonas
  • Ein eigenes Persona erstellen

    Geschrieben am 24. Februar 2010 benni 13 Kommentare

      Spätestens seit Firefox 3.6 sind Personas in aller Munde. Mozilla setzt dieses Verfahren ein, um Skins für das Browserfenster zu ändern. Mozilla wirbt regelrecht für Personas, weil darüber die Skins ohne Neustart des Browsers gewechselt werden können.

      Doch das ist noch nicht alles! Man kann sogar relativ unkompliziert eigene Persona erstellen. Und ich zeige nun, wie:

      Bilder vorbereiten

      Mit dem freien Bildbearbeitungsprogramm GIMP kann man sehr einfach solche Bilder erstellen. Öffnet GIMP, klickt auf DateiNeu… und erstellt ein neues Bild der Größe 3000×200 Pixel für die Kopfgrafik, 3000×100 Pixel für die Fußgrafik. Diese Grafiken könnt ihr nun mit eurem Design füllen. Das sollte der Schwerpunkt dieser Arbeit sein, denn der Rest geht wie von alleine. Auf folgende Dinge solltet ihr aber beim designen unbedingt achten:

      • Die Bildgröße sollte stimmen. Bilder mit größeren Abmaßen als oben genannt werden nicht akzeptiert. Also haltet euch am besten an diese Maße
      • Der Bildaufbau muss passen. Das klingt vielleicht merkwürdig, ist aber sehr wichtig. Entgegen der ersten Annahme werden die Personas-Grafiken für den Kopf nicht linksbündig oder zentriert, sondern rechtsbündig und am oberen Rand fixiert angezeigt. Das Zentrum der Kreativität sollte also für die Kopfgrafik am rechten, oberen Bildrand liegen.
        Der Anker für die Fußgrafik liegt in der unteren linken Ecke, also genau gegenüber der Kopfgrafik. Das unten stehende Bild verdeutlicht die Situation. Weiterlesen »
    • Ubiquity – Konsole für Firefox

      Geschrieben am 8. Februar 2010 benni 4 Kommentare

        Neben den üblichen Addons für den populären Browser Firefox gibt es auch Experimente mit Erweiterungen, die direkt von Mozilla stammen. In Mozillas „Labs“ werden verschiedene Projekte behandelt und einige lassen sich schon in frühen Entwicklungsstadien testen. Und was dort herauskommt, hat oft Hand und Fuß! Bestes Beispiel dafür ist Personas. Dieses Produkt aus stammt aus diesem Labor und hat es mit dem neuen Release 3.6 sogar in die native Unterstützung geschafft: Was vor kurzem noch ein Experiment war, ist jetzt fest in den Browser eingewandert. Ähnlich erging es dem Projekt „Prism“, welches es mittlerweile schon als eigenständiges Programm in den Repositorys gibt.

        Ein anderes Projekt aus diesem Bereich ist „Ubiquity“, eine Konsole für Firefox. Dieses Tool ist sehr vielseitig und verknüpft verschiedene Webanwendungen miteinander, so dass man verschiedene Services kombinieren kann. Besonders komfortabel ist es beim Schreiben von E-Mails, wenn man externe Services (etwa eine Karte von Google-Maps) einbinden will.

        Dieses Addon lässt sich wie jedes andere Addon installieren: auf der Projektseite findet sich der Link zum XPI. Nach dem Neustart des Browsers lässt sich die „Konsole“ standardmäßig über ALT+Leertaste aktivieren (bei mir was diese Kombination schon belegt, weswegen ich sie unter about:ubiquity änderte). Das Programm beherrscht zwar seit geraumer Zeit fünf verschiedene Sprachen, deutsch gehört bislang aber noch nicht dazu. Weiterlesen »

      • Microsoft und die Browser

        Geschrieben am 17. Dezember 2009 benni 20 Kommentare

          Es gibt eine heiße Diskussion, bzw. Streit, bzw. Gerichtsverfahren zwischen der Europäischen Union und dem amerikanischen Konzern Microsoft. Und dabei gibt es ein neues Ergebnis:

          Die Käufer eines neuen PCs werden dann in naher Zukunft einen Auswahldialog finden, der ihnen die Wahl zwischen fünf verschiedenen Browsern gibt. Neu dabei ist: Dieser Auswahldialog findet sich nicht mehr im Internet Explorer. Um die neutrale Auswahl weiterhin zu gewähren, wird die Reihenfolge der 5 installierbaren Browser bei jedem Fensteraufruf per Zufallsgenerator sortiert.

          Die fünf Browser sind:

          Die Frage die sich mir stellt: Braucht Ubuntu so etwas auch? Wie wäre es mit einem Auswahldialog bei der Installation des Systems, dass dem Benutzer die Möglichkeit gibt, zwischen Browsern, Chatclients, Bildbearbeitungsprogrammen, Fenstermanagern etc. zu wählen? Klar: Das würde die Installation nur unnötig verlängern und den sowieso schon knappen Platzbedarf auf dem Installationsmedium verschwenden. Wer was ändern möchte, kann das ja nachträglich tun, doch dieses Argument gilt auf für Windows ;-)

        • Themes für Chromium

          Geschrieben am 23. Oktober 2009 jonas 3 Kommentare

            Chromium ist ja, nachdem er von dem ganzen Google-Zeugs befreit wurde, ein ganz ordentlicher Browser. Minimalistisch und schnell, für manche Einsatzzwecke durchaus brauchbarer als der Firefox. Nun hat Google ein paar neue Themes veröffentlicht, die Chrome und Chromium ein bisschen “künstlerisch” aufwerten
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          • Personas zu Karmic

            Geschrieben am 13. Oktober 2009 benni 6 Kommentare

              Anlässlich der am 29. Oktober erscheinenden neuen Ubuntuversion „Karmic Koala“ erzeugte ich erneut ein Personas für Firefox. Im Gegensatz zu meiner ersten (Frohe Ostern) ist die zweite von mir erstellten Tapete für den Browser ernst gemeint, also für den täglichen Gebrauch vorgesehen.

              Karmic Koalas Personas

              Mein Personas basiert auf einigen Drittbildern, alle unter einer Creative Commons Lizenz. Es handelt sich um folgende Bilder:

              Wer sich diese Tapete holen möchte, benötigt das Firefox Plugin Personas, anschließend muss er auf die Seite meines Designs.

              Viel Spaß damit!

            • TV-Browser

              Geschrieben am 20. September 2009 jonas 10 Kommentare

                In letzter Zeit kommt es ja immer öfters in Mode, Fernsehen über DVB-T am Laptop oder PC zu schauen. Doch wie soll man an die Sendetermine kommen? Eine gedruckte Fernsehzeitschrift ist ja irgendwie unpraktisch und zeigt auch nicht immer alle empfangbaren Sender. Eine gute Alternative ist die Open-Source Software TV-Browser. Sie basiert auf Java und ist somit plattformübergreifend benutzbar.

                Installation

                Die Installation ist relativ einfach: Auf der Downloadseite gibt es .deb Pakete für Ubuntu und für alle anderen Distributionen einen Installer. Unter Weitere Pakete gibt es noch Pakete für Suse und Gentoo. Ein Repository für Ubuntu/Debian und eine Anleitung zum Kompilieren gibt es hier.

                Um das Programm installieren und benuzten zu können, ist eine Java-Laufzeitumgebung (JRE) in Version 5.0 oder höher nötig.

                Benutzung

                Wenn man nun mit dem Installieren fertig ist, kann man TV-Browser konfigurieren. Als erstes muss man die Sender auswählen, die man beobachten will.

                TV-Browser 2.7.3 - Samstag, 4. Juli

                TV-Browser 2.7.3 - Samstag, 4. Juli

                Dies macht man unter TV-Browser –> Einstellungen. Man kann also seine “Fernsehzeitschrift” ganz auf seine persönlichen Sendegewohnheiten abstimmen. Auch nerven keine Sender mehr, die man gar nicht schauen kann, weil man sie nicht empfängt. Man kann dort auch Radiosender auswählen und das Programm dazu beobachten.

                TV-Browser ist auch erweiterbar mit Plugins, Skins und anderen Icons. Einige Plugins sind schon vorinstalliert, so zum Beispiel eines, mit dem man sich anzeigen kann, welche Sendung grade läuft, und wie weit diese schon fortgeschritten ist. Weitere Plugins kann man hier herunterladen. Andere Skins kann man hier herunterladen, wobei man leider sagen muss, dass es noch nicht viele sind, und diese auch nicht wirklich schön sind.

                Andere Icons gibt es hier. Die Installation von Plugins/Icons/Skins ist relativ einfach und wird auf jeder Download-Seite erklärt.

                TV-Browser-Informationen zur Sendung

                TV-Browser-Informationen zur Sendung

                Plugins kann man auch im TV-Browser selbst über Plugins –> Installiere/Aktualisere Plugins installieren.
                Die weitere Benutzung ist eigentlich selbsterklärend. Wenn man auf eine Sendung klickt, bekommt man meist sehr ausführliche Informationen über sie, sowie eine Menü, über dies man sehr viele weitere Aktionen machen kann, wie das Suchen von Informationen in vielen verschieden Suchmaschinen/Datenbanken oder das Exportieren in verschiedene Kalender.

                Außerdem kann man die Anzeige der Sendungen sehr gut anpassen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Sendungen anzuordnen.
                Mit der Möglichkeit, die TV-Daten bis zu drei Wochen im Vorraus zu sehen, ist der TV-Browser in dieser hinsicht den meisten gedruckten Fernsehzeitungen überlegen.
                Einziger Nachteil, den ich bis jetzt festellen konnte, ist, dass sich keines der Themes perfekt in den Desktop integriert.
                Aber das kann man ja verschmerzen
                Viel Spaß beim Fernsehen

                Jonas

              • Eine offene Welle schwappt durchs Internet

                Geschrieben am 15. September 2009 benni 7 Kommentare

                  Google Wave»Wie würden E-Mails aussehen, wenn sie heute erfunden würden?«
                  Seit 2007 entwickelt Google ein neues Multitool, dass diese Frage auf Googles Art beantwortet und dabei fast alle bisher gekannten Webanwendungen vereint: Wikis, Foren, Blogs, E-Mails, Bilderhosts, Chats, Kartenservice, Videoplattformen… das alles und noch viel mehr soll in Zukunft – wenn es nach Google geht – alles in einer sog. »Welle« stattfinden: Google Wave. Ein gewagtes Ziel, aber es scheint zu funktionieren – und zwar im Browser! HTML 5 macht’s möglich!

                  In einer etwa einstündigen Präsentation, die Einblicke in die nicht öffentliche Testphase gibt, zeigen die Chefentwickler, welche Features schon funktionieren und wie das ganze später etwa aussehen wird. Man eröffnet eine „Welle“, schreibt etwas hinein, lädt Freunde ein und diese können sie sich in Echtzeit ansehen und editieren. Sollte ihnen ein passender Kommentar einfallen, können sie ihn an eine beliebige Stelle setzen. Sollte ein Freund diese Konversation nicht von Anfang an verfolgt haben, so ergibt sich ihm die Möglichkeit, alle Schritte einzeln nachzuvollziehen. Eine Einbindung in Apples iPhone wird es ebenfalls geben, auch wenn es bei der Präsentation noch nicht funktioniert hat (»We are working on that!«). Dabei lassen sich alle Google Services mehr oder weniger gut in das System einbinden: Karten zeigen Orte, Videos, Bildergallerien aus Picasa. Gleichzeitig existiert auch eine Art Export auf Googles Blogdienste. Das ganze funktioniert über ein auf XMPP basierendem Protokoll, was es ermöglicht, verschiedene Wellenangebote zu verknüpfen. Weiterlesen »

                • LoG: BitTorrent-Clients

                  Geschrieben am 30. August 2009 jonas 2 Kommentare

                    In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell Dateien mittels BitTorrent herunterläd. Für dieses Filesharing-Protokoll gibt es natürlich auch verschiedene Programme für die Konsole. Zwei von diesen werden wir hier kurz vorstellen. (siehe auch LoG: Downloadmanager)
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                  • LoG: Browser

                    Geschrieben am 23. August 2009 gobby 4 Kommentare

                      In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell ein bisschen im Internet surfen kann.
                      Natürlich nur sehr eingeschränkt, ohne Javaskript, Flash, Bilder, aber immerhin kann man sich die Texte anschauen, was manchmal schon sehr beruhigend sein kann ;) . Außerdem ist es sehr oft notwendig, dass man nach einem Systemabsturz weiterhin die Möglichkeit hat, auf Hilfeseiten zurückzugreifen. Dort kann man nach Hilfe suchen und den PC wieder flott zu machen. Und dafür braucht man ja diese Späßchen nicht ;) .
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