Das Blog von Benni und Jonas
  • Piwik 0.6.4 – mit SEO-Plugin!

    Geschrieben am 22. Juli 2010 benni 5 Kommentare

      Gerade eben wurde ich von Piwik aufgefordert, ein Update auf die jetzt aktuelle Version 0.6.4 zu machen. Eigentlich dachte ich mir nichts böses dabei, denn Piwik hat vergleichsweise oft Updates hinterlegt. Doch ein Blick ins Changelog lies mich hellhörig werden: Neue Oberfläche! Schnellere Oberfläche! SEO Plugin!

      Natürlich gibt es auch noch etliche andere Änderungen, etwa dass Besucher ohne Javascript gezählt werden können. Das hilft nicht nur bei NoScript-Benutzern, sondern auch auf Webseiten, auf denen kein Javascript eingefügt werden kann, z.B. eBay.

      Wer übrigens das SEO-Plugin benutzen möchte, der muss es unter „Einstellungen“ – „Plugins“ erst aktivieren. Anschließend kann es als neues Widget ins Dashboard aufgenommen werden. Es gibt Auskunft über den aktuellen Google Pagerank, Yahoo Backlinks, den aktuellen Rang bei Alexa und mehr. Das finde ich sehr praktisch, diese Funktion habe ich tatsächlich vermisst. Übrigens kann man diese Daten nicht nur von der eigenen Seite erfragen, denn über ein Textfeld kann man eine beliebige URL eingeben und bekommt prompt die Daten serviert. Im Screenshot sind z.B. die Daten von ubuntuusers.de zu sehen.

      Was ich auch sehr nützlich finde: Unter AktionenSeiten kann man sich ansehen, wie oft welche Seite besucht wurde. In der neuen Version sind die letzten Äste der Bäume verlinkt, dieses Feature gab es bisher nicht.

      Mehr Bilder zur neuen Oberfläche gibts in Piwiki-Blog.

    • Mega Glest 3.3.5

      Geschrieben am 15. Juli 2010 benni 7 Kommentare

        Die Entwickler von Glest, den Open Source Strategiespiel haben wieder zugeschlagen. Seit ein paar Tagen kann man offiziell die Version 3.3.5 von Mega Glest spielen. Dieses Spiel hat sich aus der Entwicklung von Glest abgespalten und wird seitdem weiterentwickelt.

        Mega Glest gesamte Karte *

        Mega Glest ist für Linux und Windows erhältlich. Für Ubuntu kann man sich das Spiel z.B. über das offizielle Forum oder über Sourceforge besorgen, jetzt auch nativ für 64bit Pinguine. Die Installation ist für Linuxverhältnisse etwas umständlich, sie ist mit der „normalen“ Installation von Windowsprogrammen vergleichbar (Lizenz akzeptieren, Instalationsverzeichnis wählen, etc.). Es installieren sich zwei weitere Programmteile mit: Der „3D Model Viewer“ und der „Map Editor“, womit eigene Karten gebaut werden können. Weiterlesen »

      • Testpiloten des Feuerfuchses

        Geschrieben am 5. Juli 2010 benni 2 Kommentare

          Bald wird die Betaversion von Firefox 4 veröffentlicht. Diese Version soll wieder eine ganze Menge Neuerungen, Veränderungen und vor allem Verbesserungen bringen. Doch da fragen sich viele Endanwender: Woher wollen die Entwickler denn wissen, was der Endanwender braucht, vermisst, nicht braucht oder nicht versteht?

          Um diese Informationen zu erhalten, hat Mozilla vor einiger Zeit ein Projekt gestartet, das in den Mozilla Labs vor sich hin wächst. Es handelt sich dabei um ein Addon, das auf den schönen Namen Testpilot hört und das oben sichtbare Logo hat. Alle Anwender, die dieses Addon in den Browser integrieren, helfen den Entwicklern dabei, die erforderlichen Benutzungsstatistiken zu erstellen, sie sind sozusagen die Testpiloten ;) .

          Diese Methode der Programmverbesserung ist nicht neu, aus meiner Windowszeit weiß ich noch, dass bei zahlreichen Programmen eine „anonyme Benutzerstatistik“ optional an das Entwicklungsteam gesendet werden kann. Auch bei Ubuntu tritt diese Option bei manchen Programmen schon nativ auf, etwa bei Mumble. Weiterlesen »

        • Position der Tabs in Firefox 4

          Geschrieben am 25. Juni 2010 benni 18 Kommentare

            Firefox 4 wird der nächste Major Release des beliebten Browsers Firefox aus dem Hause Mozilla sein. Die erste Betaversion wird schon in den nächsten Wochen erwartet, doch schon viele Neuerungen sind der Öffentlichkeit bekannt gegeben worden. Eine der auffälligsten Neuerungen wird die Position der Tabs sein, die von „unter der Adresszeile“ (wie Firefox, Safari und Internet Explorer) nach „über der Adresszeile“ (wie Chromium und Opera) wandern wird. Wenn man denkt, dass das einfach auf die Laune der Entwickler zurückzuführen ist, irrt man – und zwar gewaltig. Diese kleine aber folgenschwere Entscheidung basiert auf knallharter Wissenschaft und Studien, die die Entwickler vor der Umsetzung durchgeführt haben.

            Mit dem Projekt Testpilot haben viele Firefoxbenutzer ihre Gewohnheiten im Umgang mit dem Browser bekanntgegeben. Aufgrund deren Auswertung und vielen Überlegungen kamen die Verantwortlichen für das Interface von Firefox zu dem Schluss, dass die Tabs oberhalb der Adresszeile angebracht werden müssen.

            Vielleicht sollte man vorher noch erwähnen, dass es sich (wie es sich gehört) und eine optionale Einstellung handelt, die mit einem einzigen Haken wieder rückgängig gemacht werden kann, handelt.

            Der Designer Alex Faaborg stellt in einem Video die Beweggründe genauer dar. Das siebenminütige Kurzvideo stellt im Endeffekt 4 Gründe vor, die für diese Umsetzung sprechen. Sie sind im Einzelnen: Weiterlesen »

          • Was mich an Lucid stört

            Geschrieben am 4. Juni 2010 benni 24 Kommentare

              Nach einigem hin und her kam ich endlich mal dazu, mir das neue Apluntu – Entschuldigung, ich meinte natürlich Ubuntu – anzusehen. Über eine DVD installierte ich mir die neue Version des Betriebssystems quasi „über“ mein bisheriges Karmic Koala. Hintergrund war der, dass ich eine schlechte Internetverbindung hatte (das Upgrade über das Internt also ausschied) und ich meine Einstellungen in den Programmen gerne beibehalten möchte.

              Die Installation ging gewohnt reibungslos und war mit einer schönen Slideshow auch ansprechend fürs Auge. Nach kurzer Zeit stand auch der erste Start bevor, der wunderbar funktionierte. Firefox und Evolution hatten meine Einstellungen übernommen, die Updates wurden erfolgreich eingespielt, fglrx wurde aktualisiert, der neue Kernel stand auch schon in der Aktualisierungssoftware bereit. Neustart, alles wunderbar und läuft. So konnte ich mich mal ein bisschen umsehen. Weiterlesen »

            • DVDs rippen mit AcidRip

              Geschrieben am 10. Mai 2010 benni 6 Kommentare

                Wer in den Urlaub fährt, einen Ausflug macht, eine lange Zugfahrt vor sich hat oder aus einem anderen Grund gerne einen Film schauen möchte, ohne dabei die unhandlichen DVDs mitzuschleppen, für den gibt es ein tolles, kleines Tool.

                AcidRip ermöglicht es, Filme von gekauften DVDs auf der Festplatte zu speichern. Das Programm ist einfach zu bedienen und lässt sich mit einem einfachen sudo apt-get install acidrip aus Ubuntus Repositories installieren.

                Das Programm nutzt dabei in Wirklichkeit MEncoder um seine Aufgaben zu erledigen. Es bietet „nur“ eine Übersicht in einer grafischen Oberfläche, welche Einstellungen man vornehmen kann. Es eignet sich deswegen besonders für Einsteiger, die sich nicht all zu sehr mit Codecs auskennen. Aber Achtung: Die Entwicklung des Programms wurde eingestellt. Weiterlesen »

              • MLDonkey – Filesharing unter Linux

                Geschrieben am 27. April 2010 benni 6 Kommentare

                  Filesharing ist eine tolle Erfindung, die es ermöglicht, vielen Leuten bestimmte Bilder, Videos, Musik, Texte oder andere digitale Daten zugänglich zu machen. Es gibt Anbieter und Protokolle wie Sand am Meer, alle tragen die verrücktesten Namen, die ihren Erfindern eingefallen zu sein scheinen.

                  Für Linux gibt es einen Client, der einen Großteil dieser Protokolle vereinen kann – er nennt sich MLDonkey. Dieses Paket teilt sich in zwei Teile, zum einen in ein grafisches Frontend, zum anderen einen Kern im Hintergrund, den so genannten Core.

                  Installiert lässt sich das Paket z.B. über den folgenden Befehl:

                  sudo apt-get install mldonkey-server

                  Da der Core ein Dienst ist, wird man bei der Installation gefragt, ob er beim Starten des PCs automatisch gestartet werden soll. Es handelt sich dabei um den Dienst /etc/init.d/mldonkey-server
                  Sollte man diese Option verneinen, kann man den Server manuell über den Befehl

                  mldonkey

                  im Terminal starten (und über Strg + C wieder beenden). Weiterlesen »

                • QR Code mit Linux generieren

                  Geschrieben am 9. April 2010 benni 11 Kommentare

                    Ein Beispiel für QR-Code

                    QR Codes werden immer beliebter. Diese zweidimensionalen Barcodes sollen auf die Dauer gesehen die Benutzung von Internet im echten Leben revolutionieren. Ursprünglich sollten diese Codes für Logistik eingesetzt werden, wofür sie allerdings relativ schnell zu gut waren. Ihre Kapazität ist ausreichend, um URLs zu codieren. Das nutzt Google zur Zeit für seinen URL-Kürzungsdienst goo.gl aus.

                    Doch auch am heimischen PC lassen sich solche QR-Codes relativ einfach und unkompliziert erstellen. Dazu benötigt man nur das Paket qrencode, das sich über

                    $sudo apt-get install qrencode

                    schnell aus den Quellen installieren lässt. Das Miniprogramm lässt sich über die Konsole sehr leicht und schnell bedienen, der Syntax lautet etwa folgendermaßen: Weiterlesen »

                  • Youtube Videos als MP3 oder OGG [Skript]

                    Geschrieben am 6. April 2010 benni 19 Kommentare

                      Im unendlich groß scheinenden Pool an Programmen, Tools, Addons, Plugins, Skripten und Diensten, wie man die Audiospur eines Youtube-Videos als MP3-Datei speichern kann, könnte man fast ertrinken.

                      Nichtsdestotrotz nahm ich mir die Freiheit und habe ein weiteres Skript geschrieben, das diese Aufgabe übernimmt. Es greift dabei auf die Funktionen von youtube-dl, ffmpeg vorbis-tooly bzw. lame zurück. Letzteres ist allerdings nur dann notwendig, wenn man die Datei wirklich als MP3 ausgeben möchte, denn mein Skript bietet die Möglichkeit *Trommelwirbel* die Audiodatei auch als OGG-Datei auszugeben. Dieses Dateiformat hat den Vorteil, dass es frei ist, jedoch den Nachteil, dass noch nicht alle tragbaren Musikabspielgeräte damit klarkommen.

                      Für das Skript sind folgendes Pakete notwendig: youtube-dl (mindestens Version 2010.03.07), ffmpeg, lame, vorbis-tools; diese kann man mit einem Rutsch mit diesem Befehl aus den Quellen installieren:

                      $ sudo apt-get install youtube-dl ffmpeg lame vorbis-tools

                      Weiterlesen »

                    • Der Tod des gelben Hundes…

                      Geschrieben am 29. März 2010 benni 8 Kommentare

                        …auf der PS3

                        Sony hatte mit der Playstaion 3 anderen Spielekonsolen vergleichbaren Kalibers einen großen Vorsprung: Es war erlaubt, ein alternatives Betriebssystem auf der Hardware zu installieren. So hat sich recht früh nach dieser Ankündigung eine Linuxdistribution in den Vordergrund gedrängt, die diese Aufgabe sehr gerne und gut übernehmen möchte: Yellow Dog Linux.

                        Dieser Seitensprung Fedoras, also ein Produkt aus Red Hats Fabrik, konnte seit Beginn des Verkaufs der Playstation 3 über die Funktion „Other OS“ installiert werden. Und nicht nur das: Sony unterstützte das Vorhaben sogar, denn der gelbe Hund war offiziell erlaubtes Betriebssystem. Sony lies sogar zu, dass die notwendigen Komponenten in den Linuxkernel aufgenommen wird, so dass es eine große Auswahl an Linuxdistributionen gab, die installiert werden konnten (auch Ubuntu, wenngleich die Grafikressourcen von niemanden jemals vollständig genutzt werden konnten/durften). Doch dann änderten sich die Zeiten. Weiterlesen »