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	<title>bejonet &#187; Afrika</title>
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	<description>Das Blog von Benni und Jonas</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Sep 2010 12:53:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Virtuelles Tagebuch (1. Juli)</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 18:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arusha]]></category>
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	01:30 Wache auf, weil unsere neenn Mitbewohner grade [...]]]></description>
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<ul>
<li><strong>01:30</strong> Wache auf, weil unsere neenn Mitbewohner grade von einer Party kommen und nicht leise sein können</li>
<li><strong>07:45</strong> Wecker klingelt</li>
<li><strong>07:55</strong> Stehe auf</li>
<li><strong>08:05</strong> Frühstück mit Maik, andere schlafen noch</li>
<li><strong>08:45</strong> Lese ein bisschen Herr der Ringe</li>
<li><strong>09:00</strong> Mache mich auf den Weg zum Pallotti</li>
<li><strong>09:05</strong> Komme an, gebe Sister Josephine das Geld, was mir Experous tags zuvor gegeben hat</li>
<li><strong>09:10</strong> Muss mit ansehen, wie sie 1,1 Millionen Tansanische Schilling jemand anderen zum Zählen abgibt</li>
<li><strong>09:20</strong> Sr. Josephine hat es endlich geschafft, zwei Quittungen zu schreiben.</li>
<li><strong>09:25</strong> Kurzes Gespräch mit Monalisa, der Putzfrau</li>
<li><strong>09:30</strong> Schaue nach, wie es Malte geht und frage ob er was braucht, sehe unsere neuen &#8220;Freunde&#8221;</li>
<li><strong>09:40</strong> Bin wieder am Pallotti und trage mit Ndoti Tische und Stühle für das Mittagessen</li>
<li><strong>10:20</strong> Komme wieder nach Hause, mache ersteinmal mit Stella, unserer Haushälterin, ein zweites Frühstück</li>
<li><strong>10:50</strong> Maik kommt zurück</li>
<li><strong>11:10</strong> Wir gehen gemeinsam zum Pallotti, ich schaue, was der neue Ire im Computerraum macht.
<p><div id="attachment_3870" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Computerraum.jpg"><img class="size-full wp-image-3870  " title="Computerraum" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Computerraum.jpg" alt="" width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Computerraum</p></div></li>
<li><strong>12:30</strong> Sind fertig, warte auf Maik<span id="more-3865"></span></li>
<li><strong>12:45</strong> Gehen zum Mittagessen zu unserem Pfarrer</li>
<li><strong>12:50</strong> Treffen 20 andere Iren, die sich über ihre Safaripläne unterhalten</li>
<li><strong>13:00</strong> Gibt endlich essen, weitaus mehr Weiße als Schwarze
<p><div id="attachment_3871" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Mittagessen.jpg"><img class="size-full wp-image-3871  " title="Mittagessen" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Mittagessen.jpg" alt="" width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Mittagessen</p></div></li>
<li><strong>13:30</strong> Vorstellungsrunde</li>
<li><strong>13:45</strong> Gehe nach Hause und unterhalte mich mit Malte und Stella
<p><div id="attachment_3872" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Stella.jpg"><img class="size-full wp-image-3872  " title="Stella" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Stella.jpg" alt="" width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Stella</p></div></li>
<li><strong>14:15</strong> Gehe zurück zum Pallotti in den Computerraum. Installiere Software auf den ganzen Computern, langweilig, muss aber gemacht werden
<p><div id="attachment_3869" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/arbeit-im-Computerraum.jpg"><img class="size-full wp-image-3869 " title="arbeit im Computerraum" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/arbeit-im-Computerraum.jpg" alt="" width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Arbeit im Computerraum</p></div></li>
<li><strong>15:00</strong> Die ganzen Beuscher kommen rein und kriegen den Computerraum erklärt</li>
<li><strong>15:30</strong> Jerome und ich veranstalten ein kleines Gewinnspiel, wer das Problem eines PCs erkennt. War wohl zu schwer&#8230;</li>
<li><strong>16:00</strong> Höre Blasmusik, die Gäste laufen mit der Musikgruppe über den Kirchenvorplatz</li>
<li><strong>16:05</strong> Die Gäste werden auf ein Podest gesetzt und vom Gemeindevorsitzenden willkommengeheißen
<p><div id="attachment_3874" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Willkommensparty.jpg"><img class="size-full wp-image-3874  " title="Willkommensparty" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Willkommensparty.jpg" alt="" width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Willkommensparty</p></div></li>
<li><strong>16:10</strong> Der Kinderchor singt</li>
<li><strong>16:20</strong> Afrikaner in Baströcken tanzen vor den Weissen, schäme mich für meine Hautfarbe
<p><div id="attachment_3873" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Tanzen.jpg"><img class="size-full wp-image-3873  " title="Tanzen" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Tanzen.jpg" alt="" width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Tanzende Afrikaner in Baströcken</p></div></li>
<li><strong>16:30</strong> Der Chor singt nochmal</li>
<li><strong>16:45</strong> Der Spuk ist vorbei, arbeiten weiter</li>
<li><strong>17:20</strong> Gehe nach Hause</li>
<li><strong>17:30</strong> Maik und ich beschließen Essen zu gehen um den Ganzen zu entkommen</li>
<li><strong>18:30</strong> Kehren nach Hause zurück, trinken Tee</li>
<li><strong>19:00</strong> Fange an, einen Brief zu schreiben</li>
<li><strong>20:00</strong> Unterhalte mich ein  bisschen mit Maik</li>
<li><strong>20:30</strong> Schreibe weiter</li>
<li><strong>21:30</strong> Lege mich ins Bett, lese ein bisschen Herr der Ringe</li>
<li><strong>22:00</strong> Schlafe ein</li>
</ul>
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		<title>Fussball-WM in Tansania</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 13:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fußball WM]]></category>
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Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, findet zur Zei [...]]]></description>
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<div id="attachment_3854" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Ghana-spielt.jpg"><img class="size-medium wp-image-3854" title="Ghana spielt" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Ghana-spielt-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Public Viewing zum Ghanaspiel</p></div>
<p>Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, findet zur Zeit die Fussball-Weltmeisterschaft in Afrika statt.<br />
Da dies eine einmalige Gelegenheit ist, wurde hier beschlossen, so viele Spiele wie möglich auf einer großen Leinwand zu zeigen. Wir drei Freiwilligen sollten dass in die Hand nehmen, wobei mir die technische Organisation zuviel.<br />
Unser Pfarrer hat einen Beamer aus Europa mitgebracht, so war das größte Problem schonmal beseitigt. Zwei Tage vor der WM sind er und ich dann einkaufen gewesen. Um alle Spiele zeigen zu können brauchten wir einen Digital-Receiver mit Pay-TV, dessen Organisation sich als nicht ganz so einfach erwiesen hat, weil kurz vor der WM jeder so einen haben wollte. Ausserdem brauchten wir große UPS (Batterien), damit im Falle eines Stromausfalles alles noch 10 Minuten weiterläuft, bis der Generator angeschaltet worden ist. Nachdem das alles eingekauft worden war, konnten wir den ersten Testlauf starten.<span id="more-3853"></span></p>
<div id="attachment_3857" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Der-Bildschirm.jpg"><img class="size-medium wp-image-3857" title="Der Bildschirm" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Der-Bildschirm-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die Leinwand</p></div>
<p>Nach ein paar Startschwierigkeiten läuft nun alles immer ziemlich glatt. Die Fussballspiele sind um 17 Uhr und um 21:30 Uhr. Weil es um 17 Uhr noch nicht dunkel genug für unseren Beamer ist, nehmen wir das Spiel auf und zeigen es um 19:30. Da hier in der Gegend kaum einer einen Fernseher hat, kommen immer noch genug Menschen um sich die Wiederholung anzusehen. Das Spiel um 21:30 Zeigen wir immer live.<br />
Während den Vorrundenspielen war der Platz immer relativ leer, vielleicht maximal 100 Leute, aber jetzt kommen weitaus mehr Leute, vor allem zu den Spielen von Ghana. Als Ghana gegen die USA gespielt haben waren bestimmt über 300 Leute da.</p>
<div id="attachment_3856" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Ghana-im-Virtelfinale.jpg"><img class="size-medium wp-image-3856" title="Ghana im Virtelfinale" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Ghana-im-Virtelfinale-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ghana im Virtelfinale</p></div>
<p>Das klingt im vergleich zu den Zahlen beim Public Viewing in Deutschland natürlich lächerlich wenig, ist aber für hier ganz gut, weil die Leute es einfach nicht kennen, Fussball gemeinsam draußen anzuschauen und außerdem ist es um halb zwölf, wenn das Spiel aus ist, auch nicht ganz ungefährlich hier rumzulaufen. Ich nehme mal an, dass es trotzdem zu den nächsten Spielen noch mehr Menschen werden.</p>
<p>Durch diese WM habe ich schon jetzt weitaus mehr Spiele gesehen als bei anderen Weltmeisterschaften, weil wir immer von sieben bis halb zwölf dort sitzen müssen, auf die Sachen aufpassen müssen und sie danach wegräumen. Das ist für mich, der jetzt nicht so der große Fussballfan ist, natürlich nicht immer so sonderlich spannend. Aber es ist total cool, sowas hier in Afrika organisiert zu haben. Ein unvergessliches Erlebnis.<br />
Freue mich wie immer über Fragen und Kommentare.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3859" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Wir-im-neuen-Deutschland-Trikot.jpg"><img class="size-full wp-image-3859 " title="Wir im neuen Deutschland Trikot" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Wir-im-neuen-Deutschland-Trikot.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Wir im neuen Deutschland Trikot</p></div>
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		<title>Mount Meru &#8211; Die Besteigung in Bildern</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
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<div id="attachment_3841" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Reisegruppe.jpg"><img class="size-full wp-image-3841 " title="Reisegruppe" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Reisegruppe.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Reisegruppe</p></div>
<div id="attachment_3840" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Oede-Landschaft.jpg"><img class="size-large wp-image-3840" title="Oede Landschaft" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Oede-Landschaft-1024x277.jpg" alt="" width="640" /></a><p class="wp-caption-text">Öde Landschaft</p></div><span id="more-3838"></span></p>
<p><div id="attachment_3842" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Socialist-Peak.jpg"><img class="size-large wp-image-3842" title="Socialist Peak" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Socialist-Peak-1024x268.jpg" alt="" width="640" /></a><p class="wp-caption-text">Socialist Peak</p></div>
<div id="attachment_3839" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Oben-angekommen.jpg"><img class="size-full wp-image-3839 " title="Oben angekommen" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Oben-angekommen.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Oben angekommen</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3843" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Weg-nach-Oben.jpg"><img class="size-full wp-image-3843 " title="Weg nach Oben" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Weg-nach-Oben.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Weg nach Oben</p></div>
<div id="attachment_3844" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Wanderweg.jpg"><img class="size-full wp-image-3844 " title="Wanderweg" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Wanderweg.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Wanderweg</p></div>
<div id="attachment_3845" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/ueber-den-Wolken.jpg"><img class="size-full wp-image-3845 " title="ueber den Wolken" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/ueber-den-Wolken.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Über den Wolken</p></div>
<div id="attachment_3846" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Sonnenaufgang.jpg"><img class="size-full wp-image-3846 " title="Sonnenaufgang" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Sonnenaufgang.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenaufgang</p></div>
<div id="attachment_3847" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Sonnenaufgang2.jpg"><img class="size-full wp-image-3847 " title="Sonnenaufgang2" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Sonnenaufgang2.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenaufgang</p></div>
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		<title>Mt. Meru</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
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Da ich jetzt seit knapp einen halben Jahr jeden Tag a [...]]]></description>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Der-Gipfel-panorama.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-3824" title="Der Gipfel-panorama" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Der-Gipfel-panorama-1024x282.jpg" alt="" width="640" /></a></p>
<p>Da ich jetzt seit knapp einen halben Jahr jeden Tag auf den Meru schaue, haben wir beschlossen, ihn auch einmal zu besteigen. Der Meru ist mit gut 4500 Metern der zweithöchste Berg Tansanias, man kann ihn entweder in drei oder vier Tagen besteigen. Aus Kostengründen entschieden wir uns für die kürzere Variante. Anders als bei dem Kilimanjaro gibt es nur einen Weg nach oben und den muss man dann auch wieder runter.<br />
Unsere Reise begann Sonntag früh um halb 8, wir wurden von uns zuhause abgeholt, sind dann zum Fuss des Meru gefahren, wo wir dann am Nationalparkstor das Gepäck verteilt haben. Jeder hatte sein persönliches Gepäck zu tragen und einen Schlafsack, Essen, Gas etc haben die Träger getragen. Nachdem wir das aufgeteilt haben sind wir mit unserem bewaffneten Ranger und dem Guide losgewandert, während die Träger und der Koch schon vorgelaufen sind.<br />
<a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Der-Berg.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-3827" title="Der Berg" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Der-Berg-1024x270.jpg" alt="" width="640" /></a>Die erste Etappe war noch unterhalb der Wolkendecke, wir wanderten 6 Stunden auf einer Schotterpiste zur ersten Hütte. Auf dem Weg haben wir ein paar Giraffen, Büffel und Zebras gesehen, waren an einem Feigenbaum durch den man durchlaufen konnten, haben einen Wasserfall gesehen und sehr viel grüne Landschaft. Gegen vier kamen wir dann an der ersten Hütte an, wo schon Popkorn, Kaffee und Tee für uns bereitstanden. Nach diesem kleinen Imbiss erstmal die Zimmer beziehen, eiskalt duschen, ein bisschen die Hütte und die Aussicht genießen und dann war es schon Zeit fürs Abendessen. Danach spielten wir noch ein bisschen Tabu und sind dann relativ früh ins Bett gegangen, weil wir am nächsten Tag um 6 Uhr aufstehen mussten.<br />
Am Montag war um 6 Uhr Sonnenaufgang, von dem wir leider nicht so viel sehen konnten, weil es total bewölkt war.<span id="more-3823"></span></p>
<div id="attachment_3829" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/klettern2.jpg"><img class="size-medium wp-image-3829" title="klettern2" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/klettern2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der Abstieg</p></div>
<p>Nach dem Frühstück ging es los, diesmal nichtmehr auf einer Strasse sondern auf kleinen Wanderwegen mit vielen Treppen. Diese Etappe war davon geprägt, dass wir durch die Wolkendecke gingen, was eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit zur Folge hatte. Die Landschaft sah total aus wie ein Urwald. Nach vier Stunden Wanderung kamen wir Mittags auf der zweiten Hütte an. Nach einem kurzem Mittagessen und ein bisschen ausruhen stiegen wir ohne Gepäck auf den &#8220;Meru Ndogo&#8221;, den kleinen Meru. Der kleine Meru ist ein 3800 Meter hoher Berg, den man innerhalb einer knappen Stunde erreichen konnte. Wir sind also dorthin gegangen, haben die Aussicht genossen und dann wieder zurück. Nach dem Abendessen sind wir noch früher ins Bett, weil die Besteigung des Gipfels um 1 Uhr nachts beginnen sollte.</p>
<div id="attachment_3828" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Klettern.jpg"><img class="size-medium wp-image-3828" title="Klettern" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Klettern-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der Abstieg mit grüner Wegmarkierung</p></div>
<p>Nachts um 12 stehen wir also auf, ein kleines Frühstück und dann um eins geht es los. Ohne Gepäck, nur ganz viel Wasser. Am Anfang war es ja noch ein kleiner Trampelpfad, den wir im Dunkeln gehen musste, aber nach so zwei Stunden Wanderung hörte dieser auf und wir mussten teilweise richtig klettern. Das ging dann noch dreieinhalb Stunden so weiter bis wir dann endlich um halb 7, pünktlich zum Sonnenaufgang den &#8220;Socialist Peak&#8221; erreichten. Den Dienstag morgen haben wir also auf 4500 Meter Höhe, mit großartiger Aussicht auf den Kilimanjaro und die umliegenden Gebiete, verbracht. Nach einer halben Stunde bei Eiseskälte auf dem Gipfel begann der Abstieg. Jetzt sah man endlich mal, was man frühs im Dunkeln hochgelaufen/geklettert ist. Der Abstieg ging natürlich weitaus schneller, so dass wir gegen zehn wieder in der Hütte waren. Dort gab es dann erstmal eine richtige Mahlzeit, so dass wir uns frisch gestärkt auf den Rückweg machen konnten.  Bis zur unteren Hütte waren es noch 2,5 Stunden. Dort ist dann die Hälfte von uns mit dem Auto bis zum Tor gefahren, während wir dann ohne Gepäck noch bis ganz unten gelaufen sind. So haben wir an diesem Tag 1000 Höhenmeter nach oben und 3000 Meter nach unten in 13 Stunden Wandern geschafft.<br />
Das besteigen dieses Berges war erstaunlich leicht, gar nicht so anstrengend wie ich es erwartet hätte, war total interessant, mit den verschiedenen Landschaften und den ganzen Aussichten.<br />
Freue mich über Kommentare und Fragen!</p>
<div id="attachment_3830" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Der-Gipfel.jpg"><img class="size-full wp-image-3830" title="Der Gipfel" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Der-Gipfel.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Der Gipfel</p></div>
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<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3831" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Kilimanjaro.jpg"><img class="size-full wp-image-3831 " title="Kilimanjaro" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Kilimanjaro.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Kilimanjaro</p></div>
<p><a href="http://www.be-jo.net/de/2010/07/mount-meru-die-besteigung-in-bildern/"><strong>Noch mehr Bilder?</strong></a></p>
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		<title>Essen in Tansania</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tansania]]></category>

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		<description><![CDATA[

Essen in Tansania ist im großen und ganzen kein Sp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!--CusRnd--><ul class="lang_switch"></ul>
<div id="attachment_3812" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><span><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Mittagessen-mit-Chipsi-Mayai.jpg"><img class="size-medium wp-image-3812" title="Mittagessen mit Chipsi Mayai" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Mittagessen-mit-Chipsi-Mayai-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></span><p class="wp-caption-text">Mittagessen mit Chipsi Mayai</p></div>
<p>Essen in Tansania ist im großen und ganzen kein Spaß. Das liegt vor allem an der mangelnden Abwechslung. Es wird einfach immer das gleiche gekocht. Das liegt vor allem daran, daß hier dem Essen einfach nicht so die Bedeutung beigemessen wird wie bei uns. Man isst nicht, weils einem schmeckt, sondern um satt zu werden.</p>
<p>Ein weiterer Faktor ist, dass es einfach nicht soviel Auswahl gibt wie bei uns. Es gibt halt keine Importierten Früchte und Gemüse (höchstens in den Supermärkten aber dann sehr teuer) oder Fertiggerichte. Auch Fleisch und Fisch ist nicht wirklich verfügbar. Es gibt zwar Rindfleisch, Hühnchen, ein paar Fische, aber bei weitem nicht so viel wie bei uns. Und das was hier als Fleisch verkauft wird würde in Deutschland unter Gammelfleisch laufen. Außerdem fehlt einfach das Wissen wie man manche Dinge kocht. So haben wir vor kurzem Gulaschsuppe gekocht, alles mit lokalen Materialien vom Markt, aber unsere Haushälterin hätte das nie gekocht, weil sie einfach nicht weiß wie.<br />
Eine weitere Besonderheit der Tansanischen Küche ist, dass alles mit möglichst viel Fett zubereitet wird. Das Gemüse schwimmt immer nur so im Fett, selbst Nudeln werden mit Fett zubereitet.</p>
<p>Zum Frühstück gibt es hier eigentlich nur labriges Weißbrot mit Blueband, so heißt die Butter die es hier gibt. Wenn man Glück hat, gibt es noch eine Chemie-Marmelade dazu. Als einzige Alternative ist noch Erdnußbutter verfügbar, also alles nur süßes Zeugs, keine Wurst und auch kein Käse. An lokalem Essen fürs Frühstück gibt es Mandazi, eine Art Krapfen und Chapati, eine Art Fladenbrot sowie Uji, flüßigen Maisbrei der meistens ganz Ok ist, wenn nicht am Zucker gespart wurde. Wir essen meistens nur Brot mit Blueband. Allerdings haben wir das Glück, daß hier in der Gemeinde Marmelade für Touristen hergestellt wird, so können wir uns davon immer was kaufen. Diese schmeckt richtig gut, weil sie hier frisch hergestellt wird und nicht in irgendeiner Fabrik in Kenia.<span id="more-3810"></span></p>
<div id="attachment_3811" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><span><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Kartoffeln-mit-Bohnen-Mit-etwas-speck-waers-ganz-lecker.jpg"><img class="size-medium wp-image-3811" title="Kartoffeln mit Bohnen - Mit etwas speck waers ganz lecker" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Kartoffeln-mit-Bohnen-Mit-etwas-speck-waers-ganz-lecker-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></span><p class="wp-caption-text">Kartoffeln mit Bohnen - Mit etwas Speck wärs ganz lecker</p></div>
<p>Mittags basiert das Essen eigentlich nur auf Reis, Mais und Kartoffeln. Dazu gibt es meistens Bohnen. Das Standardessen ist eindeutig der Ugali (Maisbrei). Und der schmeckt überhaupt nicht. Er schmeckt einfach nach nichts und ist total trocken. Ein weiteres Standardessen ist der Reis, während Kartoffeln schon eher seltener auf den Teller kommen. Als Beilagen gibt es Bohnen, die, wenn man sie richtig zubereitet, auch gar nicht mal so schlecht schmecken. Dann gibt es noch Boga, eine Art Spinat, der aber meistens nicht schmeckt, weil er bitter ist. Was auch noch viel gegessen wird ist Kohl. Fleisch gibt es meistens Sonntag und dann meistens Rindfleisch. Schweinefleisch wird eigentlich nicht gegessen, von den Moslems sowieso nicht, aber auch viele Christen essen kein Schweinefleisch, aus was für Gründen auch immer. Hühnchen gibt es meistens nur an Feiertagen oder besonderen Anläßen. An der Küste gibts auch noch öfters Fisch, im Landesinneren ist der dann schon nicht mehr so häufig und auch nicht mehr wirklich empfehlenswert. Sehr beliebt sind auch Chipsi, also Pommes. Sie werden mit Huhn, Fisch, Fleisch oder Gemüse gegessen. Eine sehr eigenartige Spezialität ist Chipsi Mayai, Pommes die in einer Pfanne zusammen mit Ei angebraten wird. Schmeckt ziemlich lecker.</p>
<div id="attachment_3813" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><span><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Abendessen.jpg"><img class="size-medium wp-image-3813" title="Abendessen" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Abendessen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></span><p class="wp-caption-text">Abendessen</p></div>
<p>Das Abendessen ist in Tansania eigentlich auch immer warm, es gibt das gleiche wie zum Mittagessen. Bei uns ist das ein bisschen anders, weil wir uns Abends selbst versorgen müßen. Entweder wir essen die Reste vom Mittag oder wir kaufen uns auf der Straße Mandazi, Mais, Fisch oder ähnliches. In letzter Zeit haben wir auch viel selbst gekocht, was aber immer sehr viel Arbeit ist und auch vergleichsweise teuer.</p>
<p>Also man kann schon sehen, daß es hier nicht wirklich viel Abwechslung gibt, und da hilft es auch nicht in ein Restaurant zu gehen, weil die auch nicht viel anderes haben. Wir haben uns im Urlaub eigentlich nur von Chipsi ernährt, mal mit Fisch, mal mit Huhn oder auch mal Chipsi Mayai.</p>
<p>Will man mal wirklich was anderes Essen, muss man in eines der Lokale für Touristen und die Oberschicht gehen. Dort kriegt man dann auch westliches und vor allem Indisches Essen. Das ist aber viel teurer als was Landestypisches und auch meistens geschmacklich nicht mit unseren europäischen Essen zu vergleichen.<br />
Also ich freue mich in kulinarischer Hinsicht schon wieder auf Zuhause.</p>
<div id="attachment_3814" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><span><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Chipsi-Kuku.jpg"><img class="size-medium wp-image-3814" title="Chipsi Kuku" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Chipsi-Kuku-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></span><p class="wp-caption-text">Chipsi Kuku</p></div>
<div id="attachment_3815" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><span><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Fruehstueck-mit-Ei-und-Wurst.jpg"><img class="size-medium wp-image-3815" title="Fruehstueck mit Ei und Wurst" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Fruehstueck-mit-Ei-und-Wurst-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></span><p class="wp-caption-text">Frühstueck mit Ei und Wurst</p></div>
<div id="attachment_3817" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Wir-haben-Pizza-gebacken.jpg"><img class="size-medium wp-image-3817" title="Wir haben Pizza gebacken" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Wir-haben-Pizza-gebacken-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wir haben Pizza gebacken</p></div>
<div id="attachment_3818" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Wir-waren-Essen.jpg"><img class="size-medium wp-image-3818" title="Wir waren Essen" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/07/Wir-waren-Essen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wir waren Essen</p></div>
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		<title>Malawisee</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 18:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Abenteuer Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Malawisee]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[

Nach unserer abenteurerlichen Anreise zum Malawisee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!--CusRnd--><ul class="lang_switch"></ul>
<div id="attachment_3736" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Die-Reisegruppe.jpg"><img class="size-medium wp-image-3736" title="Die Reisegruppe" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Die-Reisegruppe-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die Reisegruppe</p></div>
<p>Nach unserer abenteurerlichen Anreise zum Malawisee freuten wir uns auf eine schöne, ruhige Schiffsfahrt. Daraus wurde aber nichts. Als wir die Tickets kaufen wollten, wurde uns gesagt, dass es keine Kabinen der Ersten Klasse mehr gibt. Die waren alle von einer Indischen Reisegruppe belegt worden. Also mussten wir uns Tickets der dritten Klasse kaufen (zweite Klasse gabs sonderbarerweise einfach nicht). Dadurch haben wir aber immerhin einen Haufen Geld gespart. Als wir dann aufs Schiff konnten, merkten wir, dass es vielleicht doch keine SO gute Idee war, dritte Klasse zu fahren. Total überfüllt und nur Holzbänke. Man hat sich zwischenzeitlich wie auf einem Flüchtlingsboot gefühlt, überall schwarze Menschen. Nach drei Stunden sind wir dann auf die Idee gekommen, aufs Deck zu gehen, dort konnten wir uns dann ausbreiten und uns sogar hinlegen. Allerdings war der Platz nicht so ideal, weil wir direkt auf dem Laderaum lagen. So mussten wir bei jeden Halt aufstehen.</p>
<div id="attachment_3743" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Wir-am-morgen-auf-unseren-Schlafplatz.jpg"><img class="size-medium wp-image-3743" title="Wir am morgen auf unseren Schlafplatz" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Wir-am-morgen-auf-unseren-Schlafplatz-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wir am morgen auf unseren Schlafplatz</p></div>
<p>Abends, gegen 21:00 war dann der erste Halt an einem der Dörfer am Malawisee. Diese Dörfer haben keinen Anschluss über eine Straße, sie werden also nur über dieses Schiff versorgt, was einmal die Woche dort anlegt. Als wir dort anlegten, kamen ganz viele Frauen mit langen Stäben an deren Enden Eimer befestigt waren und haben gesagt, was sie verkaufen. Man hat dort dann sein Geld reingelegt und hat dann von ihnen Waren hochgereicht bekommen. Das war ein total cooles Bild. Wir haben uns dann erstmal ein Abendessen dort zusammengekauft: Fisch, Süßkartoffeln und Maniok. Währenddessen wurde ganz viel Zeugs aus dem Schiffsbauch entladen, von Colakästen über Matratzen, Zucker und Salz bis hin zu Fahrrädern entladen und dafür Naturprodukte wieder eingeladen. Kartoffeln und Holz vor allem. Wir entschieden uns dann dafür, immer abwechselnd zu schlafen, zwei haben immer Nachtwache gehalten. Alle drei Stunden sind wir an einem neuen Dorf angelegt und das gleiche Schauspiel hat sich wiederholt. Am nächsten Morgen erreichten wir gegen 11 Uhr Mbamba Bay, unseren Endhafen.<span id="more-3732"></span><br />
Dort irrten wir erstmal ein bisschen in dem Dorf herum bis wir ein Guesthouse fanden. Wir kamen dann in einem riesigen Guesthouse was von 3 Nonnen betrieben wurde unter. Es war allerdings nur eine von ihnen da, und wir waren auch die einzigen Gäste. Alle waren total froh, dass wir da sind, haben uns echt super versorgt, immer lecker gekocht und auch sonst fehlte es uns dort an nichts. Am Freitag Nachmittag sind wir ein bisschen rumgelaufen, sind auf einen Berg geklettert, haben ein bisschen mit den Kindern der Grundschule gespielt und dann zu Abend gegessen. Am nächsten Tag sind wir ein bisschen außerhalb des Dorfes spazieren gegangen, die Mädels sind dann Haare flechten gegangen, während Maik und ich noch ein bisschen querfeldein gelaufen sind. Hätten da beinahe nicht wieder zurückgefunden, aber zum Glück haben wir da ein paar nette Leute getroffen, die uns den Weg zeigen konnten. Nachmittags haben wir uns auf die Suche nach einem Strand gemacht, haben ihn dann auch gefunden und haben den Rest des Nachmittags dort im Wasser verbracht.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3741" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Sonnenuntergang-Mbamba-Bay.jpg"><img class="size-full wp-image-3741 " title="Sonnenuntergang Mbamba Bay" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Sonnenuntergang-Mbamba-Bay.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang Mbamba Bay</p></div>
<p>Abends waren wir einkaufen. Obwohl das Warenangebot in diesem Dorf äußerst beschränkt war. Es hat ewig gedauert, bis wir Wasser gefunden hatten, weil die Menschen dort alle das Wasser aus dem See trinken und nicht das aus den Flaschen, wie wir. Haben dann noch für Stella, unsere Haushälterin, einen Kanga, ein Stück Stoff mit einem religiösen Spruch drauf, gekauft. Ich kaufte mir auch ein Stück Stoff (ohne Spruch <img src='http://www.be-jo.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ), 4&#215;1 Meter groß. Weiß noch nicht, was ich damit jetzt machen soll. Vielleicht weiß ja einer ne gute Idee, könnt ihr in den Kommentaren schreiben.<br />
Sonntag früh haben wir uns total beeilt um zum Bus zu kommen, und haben dann festgestellt, dass er doch eine Stunde Verspätung hat. Sind dann neun Stunden mit diesen Bus gefahren und haben dann am Ende ganze 150 Kilometer zurückgelegt. Die Straße auf der wir gefahren sind hatte den Namen Straße echt nicht verdient. Am nächsten Tag dann von Songea nach Mbeya, immerhin schneller und dann die 18-Stunden-Fahrt von Mbeya nach Arusha. Aber wir sind am Ende ja doch noch angekommen, auch wenn wir das zwischendrin echt nicht gedacht hätten.<br />
Das war der Bericht über den Urlaub, fühlt euch frei zu kommentieren.</p>

<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/wir-am-morgen-auf-unseren-schlafplatz/' title='Wir am morgen auf unseren Schlafplatz'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Wir-am-morgen-auf-unseren-Schlafplatz-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wir am morgen auf unseren Schlafplatz" title="Wir am morgen auf unseren Schlafplatz" /></a>
<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/unser-schiff-die-mv-songea/' title='Unser Schiff- Die MV Songea'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Unser-Schiff-Die-MV-Songea-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unser Schiff- Die MV Songea" title="Unser Schiff- Die MV Songea" /></a>
<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/die-reisegruppe/' title='Die Reisegruppe'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Die-Reisegruppe-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Reisegruppe" title="Die Reisegruppe" /></a>
<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/monopoly-spielen-auf-dem-boot/' title='Monopoly spielen auf dem Boot'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Monopoly-spielen-auf-dem-Boot-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Monopoly spielen auf dem Boot" title="Monopoly spielen auf dem Boot" /></a>
<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/felsen-irgendwo-im-malawi-see/' title='Felsen irgendwo im Malawi See'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Felsen-irgendwo-im-Malawi-See-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Felsen irgendwo im Malawi See" title="Felsen irgendwo im Malawi See" /></a>
<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/sonnenuntergang-mbamba-bay/' title='Sonnenuntergang Mbamba Bay'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Sonnenuntergang-Mbamba-Bay-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sonnenuntergang Mbamba Bay" title="Sonnenuntergang Mbamba Bay" /></a>
<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/aussicht-von-unserem-zimmer-in-mbamba-bay/' title='Aussicht von unserem Zimmer in Mbamba Bay'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Aussicht-von-unserem-Zimmer-in-Mbamba-Bay-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Aussicht von unserem Zimmer in Mbamba Bay" title="Aussicht von unserem Zimmer in Mbamba Bay" /></a>
<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/bucht-von-mbamba-bay-mit-unserem-schiff-der-mv-songea/' title='Bucht von Mbamba Bay mit unserem Schiff, der MV Songea'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Bucht-von-Mbamba-Bay-mit-unserem-Schiff-der-MV-Songea-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bucht von Mbamba Bay mit unserem Schiff, der MV Songea" title="Bucht von Mbamba Bay mit unserem Schiff, der MV Songea" /></a>
<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/anna-ann-charline-und-ich-auf-einem-felsen-in-mbamba-bay/' title='Anna, Ann-Charline und ich auf einem Felsen in Mbamba Bay'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Anna-Ann-Charline-und-ich-auf-einem-Felsen-in-Mbamba-Bay-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Anna, Ann-Charline und ich auf einem Felsen in Mbamba Bay" title="Anna, Ann-Charline und ich auf einem Felsen in Mbamba Bay" /></a>
<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/nachts-in-mbamba-bay/' title='Nachts in Mbamba Bay'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Nachts-in-Mbamba-Bay-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nachts in Mbamba Bay" title="Nachts in Mbamba Bay" /></a>
<a href='http://www.be-jo.net/de/2010/06/malawisee/maik-am-klettern-nein-er-ist-nicht-gesprungen/' title='Maik am klettern -  Nein, er ist nicht gesprungen!'><img width="150" height="150" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Maik-am-klettern-Nein-er-ist-nicht-gesprungen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Maik am klettern -  Nein, er ist nicht gesprungen!" title="Maik am klettern -  Nein, er ist nicht gesprungen!" /></a>

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		<title>Fahrt zum Malawisee</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 15:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Dieser Eintrag geht nur über unsere Fahrt vom Mwen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!--CusRnd--><ul class="lang_switch"></ul>
<div id="attachment_3702" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Bahnhof-Dar-Es-Salaam.jpg"><img class="size-medium wp-image-3702" title="Bahnhof Dar-Es-Salaam" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Bahnhof-Dar-Es-Salaam-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Tazara Bahnhof Dar-Es-Salaam</p></div>
<p>Dieser Eintrag geht nur über unsere Fahrt vom <strong>Mwenge</strong>-Busbahnhof in <strong>Dar-Es-Salaam </strong>bis hin zum Hafen von <strong>Itungi-Port</strong>. Klingt nicht wirklich spannend, ist es aber. Haben fast alle öffentlichen Verkehrsmittel die Tansania so zu bieten hat, genutzt. Wir kamen Dienstag morgen in Mwenge am Busbahnhof an, sind dann mit einem Bajaji (einem Motorisierten Dreirad) als erstes zum Mlimani-Shopping-Centre gefahren weil Maik sich ein neues Handy kaufen musste, da er sein altes verloren hatte. Von dort wieder mit einem Bajaji nach <strong>Ubungu</strong>. Dort haben wir zu Mittag gegessen, Verpflegung für die Busfahrt gekauft und haben uns dann ein DalaDala zum <strong><a href="http://www.openstreetmap.org/?lat=-6.84881&amp;lon=39.24521&amp;zoom=16&amp;layers=B000FTF">Bahnhof der Tazara</a></strong> genommen.<br />
Der Bahnhof ist ein riesiger, sozialistischer Bau aus den 1970ern, von den Chinesen erbaut. Er ist eigentlich völlig überdimensioniert, wenn man bedenkt, dass von diesem Bahnhof genau zweimal die Woche ein Zug abfährt. Aber er war schon relativ voll. Wir wurden am Eingang als erstes zu einem Wartesaal der Ersten Klasse geführt, das nicht überfüllt war, dafür klimatisiert. Manchmal hat es schon Vorteile, Geld zu haben. Nach einer halben Stunde Wartezeit konnten wir endlich in den Zug einsteigen, hatten zu viert unser eigenes Schlafabteil mit 4 Betten und einem Tisch. Der Zug fuhr dann erstaunlich pünktlich ab, hätten wir alle nicht erwartet.<span id="more-3699"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Rausschauen-aus-dem-Zug.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3706" title="Rausschauen aus dem Zug" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Rausschauen-aus-dem-Zug.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<div id="attachment_3704" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Fruehstueck-im-Zug.jpg"><img class="size-medium wp-image-3704" title="Fruehstueck im Zug" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Fruehstueck-im-Zug-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Frühstück im Zug</p></div>
<p>Die nächsten 24 Stunden verbrachten wir dann in diesen Zug, haben dort gegessen, geschlafen, die Aussicht genossen, sind ein bisschen durch den Zug gewandert und haben dabei festgestellt, dass wir nicht 3. Klasse reisen wollten. Der Zug hat auf der Strecke mehrmals gehalten, aber immer nur kurz. Der erste längere Halt war dann <strong>Mbeya</strong>, wo wir auch aussteigen mussten. Alles in allem kann man sagen, dass die Zugfahrt total angenehm war und auch nur unerheblich teurer als eine Busfahrt. Dauert allerdings doppelt so lange.</p>
<p>Am Bahnhof wurden wir dann von Mara und Valerie abgeholt, die in Mbeya arbeiten. Wir haben dann bei ihnen Mittag gegessen, haben uns kurz ihre Einsatzstelle angeschaut und sind dann mit dem DalaDala zum Busbahnhof von Mbeya gefahren. Dort wollten wir mit dem Bus nach <strong>Kyela</strong> fahren, einer etwas grösseren Stadt am Malawisee. Nach längeren Diskussionen um den Preis (warum diskutiert man eigentlich über 25 Cent, aber naja, geht ums Prinzip) sind wir dann auch losgefahren. Allerdings war diese Fahrt bei weitem nicht so unproblematisch. Der Bus war wie üblich überladen, normalerweise kein Problem. Aber wir kamen an eine Polizeikontrolle. Und der Polizist meinte, das geht nicht. Der Fahrer wollte den Polizisten anscheinend nicht bestechen, so dass die Menschen, die zuviel waren, aussteigen mussten. Wir sind also weiter gefahren. Aber nach 500 Metern, als wir um die erste Kurve waren, wurde angehalten und auf die Ausgestiegenen gewartet, die vorgelaufen waren. Also wurden alle wieder eingeladen und es ging weiter. Aber dann tauchte auf einmal hinter uns ein Polizeiwagen mit Blaulicht auf. Nach einem kurzen Versuch es abzuhängen hielten wir doch an, ein paar der Menschen die zuviel waren sprangen raus, versteckten sich hinter Baümen und wir fuhren mit dem Polizeiwagen zurück. Und wieder alle Menschen raus die zuviel waren, diesmal dauerte es etwas länger, der Fahrer musste noch mit dem Polizisten sprechen. Und dann sind wir doch endlich wieder losgekommen. Und was macht der Fahrer? Bei den Büschen hält er an, lässt alle die sich versteckt haben wieder einsteigen und fährt weiter. Zum Glück kam diesmal keine Polizei.<br />
<a href="http://www.openstreetmap.org/?lat=-9.231&amp;lon=33.621&amp;zoom=10&amp;layers=B000FTF">Auf der Hälfte der Strecke liegt <strong>Tukuyu</strong></a>, eine Stadt, in der ich um ein Haar meinen Freiwilligendienst gemacht hätte. Dort hielten wir und uns wurde gesagt, das Auto wäre kaputt. Inwieweit das stimmte, kann ich nicht sagen. Wir haben dann überlegt was wir machen, es fuhr nur noch ein Auto nach Kyela und das war schon total überfüllt. Wir waren schon kurz davor uns ein Guesthouse zu suchen und die Nacht in Tukuyu zu verbringen, aber dann kam eine Frau, Yasynta, die uns gefragt hat, ob wir uns ein Taxi teilen würden. So sind wir dann zu fünft mit dem Taxi weitergefahren. Gegen halb 10 kamen wir dann endlich in Kyela an, sind in ein Guesthouse gegangen, haben noch zu Abend gegessen und sind dann ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen haben wir uns erstmal was zu essen gekauft, und haben uns dann eine Lori gesucht, mit der wir mit zum Hafen fahren konnten. Eine Lori ist ein kleiner Pick-Up wo hinten auf der Ladefläche neben dem Gepäck auch noch die Menschen mitfahren. Um halb 10 sollten wir da sein, waren das natürlich auch, sind ja immer pünktlich, aber dann sind wir doch erst um 11 losgefahren. Auf diesem kleinen  Laster waren hintendrauf dann ungefähr 50 Leute, es war also sehr dicht gedrängt und voll. Auf der Hälfte der Strecke platzt dann auf einmal ein Reifen. Der muss dann erstmal ausgewechselt werden. Aber es gab keinen Ersatzreifen. Also was macht man: Man baut auf der rechten seite, wo hinten 2 Reifen sind, erstmal einen aus und macht ihn auf die linke Seite. Das ganze dauerte ewig und wir hatten schon Angst, dass Schiff zu verpassen. Als sie endlich fertig waren, haben sie dann gemerkt, dass es vielleicht nicht ganz so schlau wäre, jetzt wo der Laster nur noch die Hälfte der Hinterreifen hat, ihn wieder voll zu machen. Also durfte nur die Hälfte der Leute mitfahren, die anderen mussten auf einen Ersatzbus warten. Wir durften zum Glück (und weil wir weiß sind) mit dem Laster weiterfahren. Haben dann das Schiff noch rechtzeitig erreicht, aber nur weil das Schiff auch zwei Stunden Verspätung hatte.<br />
Über die Schifffahrt schreibe ich im nächsten Eintrag, bin gespannt auf eure Kommentare.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3707" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Zaehneputzen.jpg"><img class="size-full wp-image-3707 " title="Zähneputzen" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Zaehneputzen.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Zähneputzen</p></div>
<div id="attachment_3701" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Aussicht-aus-dem-Zug.jpg"><img class="size-full wp-image-3701 " title="Aussicht aus dem Zug" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Aussicht-aus-dem-Zug.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Aussicht aus dem Zug</p></div>
<div id="attachment_3705" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Nochmal-Aussicht-aus-dem-Zug.jpg"><img class="size-full wp-image-3705 " title="Nochmal Aussicht aus dem Zug" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Nochmal-Aussicht-aus-dem-Zug.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Nochmal Aussicht aus dem Zug</p></div>
<div id="attachment_3703" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Der-Zug.jpg"><img class="size-full wp-image-3703 " title="Der Zug" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/06/Der-Zug.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Der Zug</p></div>
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		<title>Bagamoyo</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Bagamoyo]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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Unser Urlaub hat nach dem Seminar in Dar-Es-Salaam  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!--CusRnd--><ul class="lang_switch"></ul>
<div id="attachment_3685" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Aussicht-von-unseren-Hotelzimmer.jpg"><img class="size-medium wp-image-3685" title="Aussicht von unseren Hotelzimmer" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Aussicht-von-unseren-Hotelzimmer-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Aussicht von unseren Hotelzimmer</p></div>
<p>Unser Urlaub hat nach dem Seminar in Dar-Es-Salaam am Samstag, dem 8. Mai angefangen. Während alle anderen früh aufgestanden sind, um ihre Busse zu kriegen, haben wir ausgeschlafen, dann gefrühstueckt und sind dann mit dem Daladala zum Mwenge-Busbahnhof gefahren. Von dort sind wir dann mit einem Bus die zwei Stunden bis nach Bagamoyo gefahren.</p>
<p>Dort angekommen, sind wir zum Bagamoyo Country Club, einem Hotel, dass uns von Ute und Dieter empfohlen wurde. Dort haben wir auch einen Super Preis bekommen, normalerweise kostet das Doppelzimmer mit Frühstück 60 Dollar, wir haben es aber für 30000 Schilling bekommen. Und das Hotel war das Beste, in dem wir in Tansania je waren. Es hatte Strandzugang, ein richtig gutes Frühstück und sah auch ganz nett aus. Samstag sind wir dann noch ein bisschen rumgelaufen, waren essen, haben uns ein altes Fort angeschaut und schon einmal die ersten Eindrücke von der Stadt gesammelt.</p>
<div id="attachment_3690" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Strand-mit-Ruinen.jpg"><img class="size-medium wp-image-3690" title="Strand mit Ruinen" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Strand-mit-Ruinen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Strand mit Ruinen</p></div>
<p>Sonntag früh sind wir dann in die Stadt gegangen, haben uns Fahrräder ausgeliehen und sind damit durch die Stadt gefahren. Zu alten Ruinen außerhalb der Stadt, die nicht so berauschend waren. Dann in der Stadt ein bisschen rumgefahren, haben uns alle Sehenswürdigkeiten angeschaut, abends waren wir dann noch bei einer alten Kirche, in einem Museum über die koloniale Vergangenheit Bagamoyos, wo auch viel deutsches Zeugs ausgestellt war. Das ganze Museum war recht freundlich gegenüber den Deutschen eingestellt (Tanzania war deutsche Kolonie). Das krasseste war aber eine Deutsche Zeitung die ausgestellt war mit Schlagzeilen wie: Wie erziehe ich den Neger zur Plantagenarbeit? und Anzeigen wie: Plantagenarbeiter jetzt wieder verfügbar!<span id="more-3682"></span></p>
<div id="attachment_3687" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Maik-und-Marius-am-Denkmal-der-Christenheit.jpg"><img class="size-medium wp-image-3687" title="Maik und Marius am Denkmal der Christenheit" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Maik-und-Marius-am-Denkmal-der-Christenheit-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Maik und Marius am Denkmal der Christenheit</p></div>
<p>Danach sind wir noch zum gigantischen Denkmal der Christenheit gefahren (Siehe Foto), ein bisschen am Strand rumgefahren und haben dann den Abend zuhause im Hotel verbracht.<br />
Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden, um den Sonnenaufgang zu sehen, danach zum Fischmarkt gegangen, wollten uns ein Dhow mieten und uns ein bisschen rumfahren lassen. Das ist dann aber an den völlig astronomischen Preisvorstellungen gescheitert, sind nach Hause gegangen, haben erstmal ausgiebig gefrühstückt. den Rest des vormittages haben wir am Strand verbracht, Nachmittags sind wir dann in die Stadt gegangen, auf einem Markt gewesen, eingekauft, gegessen, etc.<br />
Abends sind wir mit dem Taxi zum Hafen gefahren, weil Marius und Christopher nach Sansibar fahren wollten. Haben sie dann zum Schiff gebracht und sind wieder zurückgefahren. Am nächsten Morgen hieß es packen und ab zum Busbahnhof um wir wieder nach Dar-Es-Salaam zu fahren.<br />
Weiter gehts im nächsten Eintrag über die Fahrt zum Malawisee. Kommentieren erlaubt und erwünscht <img src='http://www.be-jo.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3691" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Strand-von-Bagamoyo.jpg"><img class="size-full wp-image-3691 " title="Strand von Bagamoyo" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Strand-von-Bagamoyo.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Strand von Bagamoyo</p></div>
<div id="attachment_3689" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Sonnenaufgang-in-Bagamoyo.jpg"><img class="size-full wp-image-3689 " title="Sonnenaufgang in Bagamoyo" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Sonnenaufgang-in-Bagamoyo.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenaufgang in Bagamoyo</p></div>
<div id="attachment_3688" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Maik-und-Marius-beim-Wolfgang-Petry-hoeren.jpg"><img class="size-full wp-image-3688 " title="Maik und Marius beim Wolfgang Petry hoeren" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Maik-und-Marius-beim-Wolfgang-Petry-hoeren.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Maik und Marius beim Wolfgang Petry hören</p></div>
<div id="attachment_3686" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Christopher-und-Anna-am-fahrradfahren.jpg"><img class="size-full wp-image-3686 " title="Christopher und Anna am fahrradfahren" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Christopher-und-Anna-am-fahrradfahren.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Christopher und Anna am fahrradfahren</p></div>
<div id="attachment_3684" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Anna-im-Old-Fort.jpg"><img class="size-full wp-image-3684 " title="Anna im Old Fort" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/Anna-im-Old-Fort.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Anna im Old Fort</p></div>
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		<title>Familienbilder</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 11:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afrikanische Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Leben in Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Slum]]></category>

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Für meinen Bericht Familienbilder habe ich mir die [...]]]></description>
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<div id="attachment_3676" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP2043-640x480.jpg"><img class="size-medium wp-image-3676" title="Familie Tarimo" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP2043-640x480-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Familie Tarimo aus Tansania</p></div>
<p>Für meinen Bericht Familienbilder habe ich mir die Familie Tarimo ausgewählt.</p>
<p>Die Familie Tarimo besteht aus Adelinus mit seiner Frau Mary, den Kindern aus Adelinus erster Ehe, Esther, Paulina, Joyce, und Collins, dem Kind was er mit seiner zweiten Frau, Mary hat. Adelinus` erste Frau ist 2006 gestorben, also keine Polygamie-Familie.</p>
<p lang="de-DE">Sie wohnen in Esso, einem kleinen Stadtteil, in dem aber unglaublich viele Leute leben. Es leben geschätzte 40000 Leute in diesem Gebiet, was man in einer knappen halben Stunde zu Fuß einmal durchqueren kann, nur um einmal die Bevölkerungsdichte zu veranschaulichen. Esso ist ein sehr armer Stadtteil, man könnte ihn durchaus als Slum bezeichnen.</p>
<p lang="de-DE">Allerdings sind nicht alle Leute die dort Leben arm. Es gibt zwar sehr viele Menschen, die nur in einer Lehmhütte leben, und sich zu fünft ein Zimmer teilen, aber es gibt auch eine ganze Reihe von ordentlichen Häusern. Die dann alle stark bewacht sind. Alle mit hohen Mauern drumherum, Zäunen, viel Stacheldraht und bei den bessergestellten kommt Nachts auch noch ein Wachmann.</p>
<p lang="de-DE">
<div id="attachment_3678" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP2063-640x480.jpg"><img class="size-medium wp-image-3678" title="Familie Tarimos Haus" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP2063-640x480-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mauer vor dem Hauseingang</p></div>
<p>Familie Tarimo wohnt in einem dieser Häuser, hat allerdings keinen Wachmann. Das Haus besteht aus zwei Hälften, die baulich nicht miteinander verbunden sind. In der Mitte ist ein kleiner Hof, in dem die Wäsche gewaschen und getrocknet wird.</p>
<p lang="de-DE">Das Haus von innen ist für afrikanische Verhältnisse groß, es gibt sogar den Luxus eines eigenen Zimmers für jedes Familienmitglied, was für uns selbstverständlich ist, aber hier in Afrika eine absolute Seltenheit, wo sich doch viele Familien ein einziges Zimmer teilen müssen.</p>
<p lang="de-DE">Das Haus ist ganz gut eingerichtet, hat einen Anschluss Elektrizität, aber nicht an fließend Wasser, es gibt eine Küche, ein Wohnzimmer, was auch gleich der erste Raum ist, in dem man kommt.</p>
<p lang="de-DE"><span id="more-3673"></span>Das Wohnzimmer ist groß, mit allerlei technischen Geräten ausgestattet, aber, wie überall in Afrika, absolut geschmacklos. Aller möglicher Kitsch und Sachen, die Farblich überhaupt nicht zusammenpassen sind dort in einem Raum vereint.</p>
<p lang="de-DE">
<div id="attachment_3675" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP2042-640x480.jpg"><img class="size-medium wp-image-3675" title="Familie Tarimo Wohnzimmer" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP2042-640x480-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Wohnzimmer der Familie</p></div>
<p>Es gibt zwei Fernseher in diesem Wohnzimmer, einen modernen DVD-Player, drei Sofas, einen Kühlschrank und an der Wand hängen ein Kreuz und diverse religiöse Poster. In diesem Wohnzimmer wird die meiste gemeinsame Freie Zeit verbracht. Auch die Mahlzeiten werden dort eingenommen.</p>
<p lang="de-DE">Das zur Wohnsituation, nun komme ich zur allgemeinen Situation der einzelnen Familienmitglieder.</p>
<p lang="de-DE">Adelinus Tarimo ist der Vater der Familie. Nach dem Tod seiner ersten Frau, mit der er 3 Kinder hat, heirate er zum zweiten Mal. Er selbst hat nur eine geringe Schulbildung, hat nie die Secondary-School oder gar die Universität besucht, hat es aber trotzdem geschafft, relativen Wohlstand zu erreichen.</p>
<p lang="de-DE">Ihm gehört ein Laden in der Nähe des großen Gemüsemarktes, in dem alles mögliche verkauft wird. Dort arbeitet er sieben Tage in der Woche.</p>
<p lang="de-DE">Mary ist die zweite Frau von Adelinus und die Mutter von Collin, dem jüngsten Sohn. Auch sie hat nur niedere Schulbildung und arbeitet mit ihren Mann im Laden der Familie und verkauft dort.</p>
<p lang="de-DE">
<div id="attachment_3677" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP2061-640x480.jpg"><img class="size-full wp-image-3677" title="Familie Tarimo - Collins" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP2061-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Collins, das jüngste Kind der Familie</p></div>
<p lang="de-DE">Collins ist der jüngste und einzige Sohn. Er ist das einzige Kind, dass Adelinus mit Mary hat. Er ist zwei Jahre alt und ist noch den ganzen Tag zuhause. Nächstes Jahr soll er in die Nursery-School (Kindergarten) gehen.</p>
<p lang="de-DE">Joyce ist 10 Jahre alt, das jüngste Kind der ersten Frau, geht zu einer Primary-School in der Stadt, also außerhalb des Slumgebiets.</p>
<p lang="de-DE">Paulina, die mittlere Tochter ist 15 Jahre alt, geht auf eine staatliche Secondary-School in Arusha. Sie ist trotz ihres Alters erst in Form 1, hat also noch mindestens drei Jahre Schule vor sich.</p>
<p lang="de-DE">Esther, die älteste Tochter ist 17 Jahre alt, geht auf die Secondary-School in Moshi, der 2 Stunden entfernten Nachbarstadt. Sie ist auf einem Internat und kommt nur in den Ferien nach Hause. Esther besucht Form 5, hat also ihre O-Levels schon abgeschlossen und wird nächstes Jahr mit ihren A-Levels fertig. In den Ferien hilft sie als Assistent in der Computerschule, um ihre Computerkenntnisse auszubauen und Erfahrung zu sammeln.</p>
<p lang="de-DE">Priscus, der älteste Sohn von Adelinus großem Bruder, der aber bei seinem Onkel lebt, ist 23 Jahre alt, hat die Secondary-School vor einem Jahr abgeschlossen, und hat nun vor auf die Universität zu gehen. Die Zeit bis dahin überbrückt er damit, ebenso wie seine Schwester, in der Computerschule zu assistieren. Da er das schon länger macht, wird er dort an den Wochenenden zum vollwertigen Lehrer ausgebildet und er soll dann die Stelle der irischen Lehrerin in den nächsten Monaten übernehmen. Im Gegensatz zu seiner Cousine kriegt er auch dort ein kleines Gehalt.</p>
<p lang="de-DE">Die Familie Tarimo und die Famile von Adelinus` Bruder sind benachbart, so dass häufig Besuch der Verwandtschaft da ist. Auch hilft man sich gegenseitig bei dem Aufpassen, vor allem in der Ferienzeit, auf die kleinen Kinder aus. Das Kochen wird von der Haushälterin übernommen, die in der Nachbarschaft wohnt, und Tagsüber kocht, putzt und wäscht.</p>
<p>Familie Tarimo ist also eine etwas reichere Familie hier in dieser Gegend.<br />
<a href="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP2031-640x480.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3674" title="Familie Tarimo" src="http://www.be-jo.net/wp-content/uploads/2010/05/IMGP2031-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<!--CusRnd-->
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		<title>Computerkenntnisse in Tansania</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 07:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
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<p>Nachdem ich die letzten Male eigentlich immer nur über die Computerschulen in denen ich gearbeitet habe, berichtet war, ist es mal an der Zeit, ein bisschen über die Computerkenntnisse der Tansanier zu berichten. Das ist natürlich auch nur eine grobe Verallgemeinerung, da ja jeder unterschiedliche Kenntnisse hat, aber so im großen und ganzen kann man das schon machen.</p>
<p>Als erstes mal zur allgemeinen Ausstattung mit Computern. Computer sind ein Luxusgut, nur wenige Menschen haben einen daheim, und wenn schon dann sind es meistens alte Computer, die in Deutschland niemand mehr benutzen würde. Meistens so Pentium 3 und geringer und kaum einer hat mehr als 256 MB Ram. Da ich als Weißer, der mit Computern arbeitet, einen gewissen Ruf habe, kommen ab und zu Leute zu mir und wollen dass ich ihre Computer repariere. Das ist meistens nicht von Erfolg gekrönt, weil sie einfach an überalterung kaputt gehen. Der älteste Computer, den ich hier gesehen habe, war ein 15 Jahre alter Laptop. Intel Pentium I und 16 MB Ram.</p>
<p>Da so wenige Leute einen PC daheim haben, und noch viel weniger einen Internetanschluss (meistens über GPRS), gibt es hier sehr viele Internetcafes, die allerdings für einen Großteil der Bevölkerung unerschwinglich sind.</p>
<p>Die Ausstattung der Schulen mit Computern ist erbärmlich, ich habe in Dar-Es-Salaam an einer Privaten Grundschule (sehr hohe Schulgebühren) unterrichtet, und die hatten ganze 3 Computer in der Schule.</p>
<p>In so einem Umfeld ist es natürlich schwer, Computerkenntnisse zu erwerben.</p>
<p>Für uns ist das alles so selbstverständlich, aber hier einfach nicht. Wenn ich hier nach meinen Qualifikationen gefragt werde, dann muss ich immer passen, weil ich, außer einem halben Jahr sinnlosen TurboPascal nie wirklich Informatik in der Schule hatte. Und trotzdem kann ich hier weitaus mehr als fast alle Menschen.</p>
<p>Ich habe einen Jugendlichen kennengelernt, der auf eine teure Privatschule geht, und ganz stolz gesagt hat, dass er seit 4 Jahren in der Schule lernt mit Computern umzugehen. Aber was er dann im Endeffekt konnte, war nicht der Rede wert. Jeder deutsche 5.Klässler kann da mehr.</p>
<p>Es gibt hier an jeder Ecke Computerschulen, in denen man alles mögliche lernen kann. Am öftesten MS Office, dann noch ab und zu ein bisschen Web-Design oder speziellere Programme.</p>
<p>Deren Qualität reicht aber von total gruselig bis ganz gut. Und mit ungefähr 5 Euro die Woche sind sie auch nicht ganz billig. Aber das ist für viele die einzige Möglichkeit, die Benutzung eines Computers zu erlernen. Und dann auch nur sehr oberflächlich.<br />
Aber man kann halt nicht jahrelanges Computernutzen in einem vierwöchigen Kurs nachholen. Das geht einfach nicht.</p>
<p>Wir sollten uns glücklich schätzen, dass wir die Möglichkeiten haben, immerzu an einem Computer zu gehen, der nicht uralt, virenverseucht oder kaputt ist.</p>
<p>Aber auch Tansania ist da, meiner Meinung nach, auf den richtigen Weg. Und mit steigenden Wohlstand werden auch automatisch die Computerkenntnisse steigen.</p>
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