Das Blog von Benni und Jonas
  • Subdomains und Apache

    Geschrieben am 4. Februar 2010 benni 5 Kommentare

      Subdomains sind eine tolle Sache. Damit kann man z.B. verschiedene Webseiten parallel mit einer Domain betreiben, oder spezielle Installationen über Subdomains organisieren. Wir haben etwa eine Subdomain für das Besucherstatistikprogramm Piwik eingerichtet.

      Man kann Apache so konfigurieren, dass es selbstständig den Subdomains Ordner zuweist, sie sozusagen als Wurzelverzeichnis verwendet werden sollen. Stichwort hierzu ist “Virtual Host”, Diese Dateien müssen unter beliebigen Namen im Ordner /etc/apache2/sites-available/ gespeichert werden. Standardmäßig befindet sich bereits eine Datei namens default in diesem Ordner, die als Vorbild für neue Dateien genutzt werden kann.

      Eine neue Subdomain richtet man nun ein, indem man eine weitere Datei in diesem Ordner ablegt, der Name ist dabei egal. Der Inhalt hingegen ist nicht egal. Ich werde nun den minimalen Inhalt zeigen, den eine Konfigurationsdatei beeinhalten muss:
      <VirtualHost *>
      ServerName sub.beispiel.de
      DocumentRoot /var/www/ordnername/
      </VirtualHost>

      Dabei gibt ServerName an, welche Domain hier beschrieben wird, im Beispiel beschreibt es die Seite sub.beispiel.de. Mit DocumentRoot wird angegeben, welcher Ordner als Wurzelverzeichnis genommen werden soll.

      Eventuell sind auch Bearbeitungen in der Datei /etc/apache2/ports.conf notwendig. Darin sollte die Einstellung von NameVirtualHost geändert werden, so dass in der Datei folgende Zeile steht:
      NameVirtualHost *
      Soll der Server nur über eine IP angesprochen werden, sollte man diese statt dem Sternchen eingeben.

      Um diese Subdomain benutzen zu können, muss man sie erst in Apache freischalten. Dazu ist der folgende Befehl notwendig, im Anschluss folgt ein Reload Apaches:

      sudo a2ensite dateiname
      sudo /etc/init.d/apache2 reload

      Wer diese Methode zur Subdomainverwaltung nehmen möchte, sollte sich noch mindestens die beiden folgenden Links ansehen, in denen vertieft auf das Thema eingegangen wird:

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      Kommentare:

      • Fein – sowas hab ich gesucht – Danke!

      • Na, haben wir da nicht noch was vergessen bezüglich NameVirtualHost und default-VHost? *winkmitdemzaunpfahl*

        mfg Betz Stefan

      • Eine solche Anleitung gibt es schon äußerst lange im ubuntuusers-Wiki.
        Warum beschreibst du das ganze nochmal hier? Ist die Anleitung im Wiki fehlerhaft oder unverständlich? Wenn ja, dann verbessere sie doch bitte.

        Danke


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