Das Blog von Benni und Jonas
  • Ylmf-OS: Das Schaf im Wolfspelz

    Geschrieben am 28. Dezember 2009 benni 8 Kommentare

      Es gibt eine chinesische Firma, die sich auf das Verkaufen von gecrackten Windows-XP Systemen spezialisiert hat. Diese Firma trägt den Namen Ymlf. Als die Inhaber eine ähnlichen Firma jedoch wegen Raubkopierens zu mehreren Jahren Haft verurteilt wurden, widmete sich die Firma einem Linuxprojekt zu. Und was kam dabei raus?

      Ein Betriebssystem namens Ylmf-OS, basierend auf unser aller Liebling Ubuntu mit einem (netten?) Windows-XP Skin.

      Da fragt man sich doch: warum zwingt man einem tollen Betriebssystem so einen Schmarrn auf? Ich meine, ich hab auch noch keinen Porsche gesehen, der aussieht wie ein Trabbi ;-)

      Wer es mal testen möchte, der kann es sich auf der Downloadseite herunterladen. Die ISOs liegen auf verschiedenen Mirrors bereit. Ich habe es bisher noch nicht ausprobiert, werde es aber mal durch die Virtuelle Maschine jagen.

      (via)

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      Kommentare:

      • Ich hoffe das ding gibts nicht nur mit Chinesischen Zeichen ;)

      • @ Schiwi

        Doch. Gemäss Guli gibt es nur eine chinesische Version.

        Aber mal ehrlich, wer will sein Rechner mit dem XP-Design verschandeln? Dann doch lieber KDE4 :-)

      • So verkehrt ist dieser Ansatz allerdings nicht. Ich selbst arbeite in einer Firma mit älteren Kollegen, die keinen blassen Schimmer über die Funktionsweise des Computer haben. Sie sind froh, wenn sie das Icon für Firefox aufm Desktop finden. Jede optische/bedientechnische Veränderung verunsichert sie. Bei einer Migration auf Linux würde die täuschend echte XP-Optik die Hemmschwelle einerseits aber auch die Kosten für Umschulungen senken.

      • Na gut, wenns nur ne Chinesische Version gibt, dann eben nicht…
        Da ist bestimmt eh Spyware drin ;)

      • Sieht ganz witzig aus :) Und dann kommt jemand und fragt ob man ihn mal an seinen XP Rechner ranlässt^^ Gerne :)

        (KDE 4 Nutzer)

      • @ anfi

        Ich gebe dir grundsätzlich recht. Nur, selbst wenn man innerhalb von Windows migriert, was bis spätestens 2014 geschehen sollte, müssen sich die Mitarbeiter umgewöhnen.
        Rein von der Usability finde ich KDE einfacher als Windows. Sobald man mehrere Programme installiert hat sucht man bei Windows teilweise ewig.
        Zudem plaziere ich einfach Schnellstarter der wichtigsten Programme (Internet, Office) auf dem Desktop. Simpler geht es kaum :-)

      • bei http://www.youtube.com/watch?v=n4StlvX-kOg kann man sehen wie man sich aus nem normalen Ubuntu ein XP machen kann

      • Schaut mal hier, ich habe es nach ein paar Updates, install. der Deutschen Sprache, entfernen der Englisch/Chinesischen ins Komplett Deutsche geschafft.

        http://forum.ubuntuusers.de/post/2409487/

        Wie ich schon dort geschrieben habe kann man es eventuell als Vorlage nutzen, um Wuensche von Freunden oder Bekannten entgegen zu kommen, damit man sich nicht gleich so “Fremd” fuehlt wenn man sich Ubuntu etc. installiert und damit arbeitet.


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