Das Blog von Benni und Jonas
  • LoG: BitTorrent-Clients

    Geschrieben am 30. August 2009 jonas 2 Kommentare

      In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell Dateien mittels BitTorrent herunterläd. Für dieses Filesharing-Protokoll gibt es natürlich auch verschiedene Programme für die Konsole. Zwei von diesen werden wir hier kurz vorstellen. (siehe auch LoG: Downloadmanager)
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    • GRUB 2: Hintergrundbild ändern

      Geschrieben am 25. August 2009 benni 4 Kommentare

        Nachdem Jonas schon erklärte, wie man mit grub2-gfxmenu den Bootvorgang mit einem ganz neuen Programm verschönert, möchte ich jetzt einmal erklären, wie man auf einfachen Weg das Hintergrundbild festlegen kann. GRUB 2 ist die neue Version des klassischen Bootloaders GRUB, der in vielen Distributionen innerhalb der nächsten Releases Einzug erhält. Dazu gehört beispielsweise Ubuntu 9.10, Karmic Koala. Es folgt nun eine sehr rootbefehllastige Anleitung ;) .

        Vorbereitung

        Zunächst benötigt man natürlich ein Bild. Das kann man sich mit GIMP selber zaubern, oder man sucht sich ein passendes Bild im Internet. Voraussetzung ist nur, dass imagemagick damit auskommt, und das ist bei nahezu allen Bildformaten der Fall. Ich habe mir etwa ein Bild gebastelt*, passend zu meiner Betriebssystemversion. Weiterlesen »

      • LoG: Browser

        Geschrieben am 23. August 2009 gobby 4 Kommentare

          In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell ein bisschen im Internet surfen kann.
          Natürlich nur sehr eingeschränkt, ohne Javaskript, Flash, Bilder, aber immerhin kann man sich die Texte anschauen, was manchmal schon sehr beruhigend sein kann ;) . Außerdem ist es sehr oft notwendig, dass man nach einem Systemabsturz weiterhin die Möglichkeit hat, auf Hilfeseiten zurückzugreifen. Dort kann man nach Hilfe suchen und den PC wieder flott zu machen. Und dafür braucht man ja diese Späßchen nicht ;) .
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        • Beutelbären wackeln nicht, haben aber schlechte Augen

          Geschrieben am 19. August 2009 benni 7 Kommentare

            KoalabärDirekt nach Erscheinen der mittlerweile vierten Alphaversion installierte ich Ubuntu 9.10 „Karmic Koala“ auf meiner externen Festplatte (nicht ganz gemäß meines Vorhabens). Da ich die dritte Alpha übersprungen habe, sah ich mich nun etwas um und stieß auf auffällige Änderungen, die es bei meinem letzten Stand noch nicht gab:

            1. Pidgin ist nicht mehr da. Wie lange zuvor angekündigt, hat Canonical den bisherigen Messengerdienst Pidgin aus Ubuntu herausgeworfen und Empathy eingeführt. Das mag sowohl Vorteile als auch Nachteile haben, mir ist es relativ egal. Ich habe parallel noch Jaunty installiert und Empathy importierte fehlerfrei meine Accounts von dort aus Pidgin, was planmäßig dem Umstieg auf das neue Programm auf minimalen Aufwand reduzierte und niemanden schwer fallen dürfte. Weiterlesen »
          • LoG: Downloadmanager

            Geschrieben am 16. August 2009 jonas 7 Kommentare

              In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell Dateien mittels eines Downloadmanagers runterladen kann. Diese Downloadmanager sind vielen bestimmt ein Begriff weil sie einfach sehr praktisch sind (auch wenn man eine GUI zur Verfügung hat).
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            • Relaunch bundestag.de

              Geschrieben am 13. August 2009 benni 5 Kommentare

                Das neue Gesicht des Onlineportals des Deutschen Bundestages zeigt sich seit gestern Mittag. Die lange Entwicklung und die Investition von 300.000 Euro haben zu einem übersichtlichen und modernen Auftritt der deutschen Politik geführt. Den Auftrag erhielt Babiel, ein Unternehmen aus Düsseldorf, das erneut die Ausschreibung gewann (wie zuletzt 2004, als der Onlineauftritt das letzte mal überarbeitet wurde).

                Startseite von bundestag.de

                Startseite von bundestag.de

                Die Startseite von bundestag.de ist ordentlich, wirkt übersichtlich und aufgeräumt. Die Navigation befindet sich horizontal über dem eigentlichen Content, auf Unterseiten erscheint eine zweite auf der linken Seite. Auf der Homepage wird (so vorhanden) der Livestream in den Bundestag bzw. zu den Ausschüssen unübersehbar angezeigt und über einen Mausklick gestartet.

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              • LoG: Netzwerk

                Geschrieben am 9. August 2009 benni 9 Kommentare

                  In unserer Vorstellungsreihe “Linux ohne Grafik” stellen wir euch heute vor, wie man in der Shell eine Verbindung ins Internet aufbauen kann, kabellose Netzwerke verwaltet und eine Verbindung dazu herstellt.

                  Während viele Distributionen mit GNOME als Desktopumgebung auf den gnome-network-manager zurückgreifen, gibt es ein anderes mächtiges Tool zur Netzwerkverwaltung, dass nicht nur distributionsübergreifend ist, sondern auch für KDE oder andere Desktopumgebungen geeignet ist: wicd.

                  Was an Wicd jedoch viel interessanter ist, ist der shell-Modus, mit dem man sogar in der Shell eine Verbindung aufnehmen kann. Und genau das zeige ich euch nun.

                  Installation

                  Grundlegend ist zu sagen, dass Wicd automatisch gnome-network-manager ersetzt und diesen auch entfernt (zumindest unter Ubuntu). Dadurch wird verhindert, dass es mehrere Netzwerkmanager gleichzeitig gibt, was zu großen Daemonproblemen führen würde. Weiterlesen »

                • Linux ohne Grafik

                  Geschrieben am 7. August 2009 gobby 18 Kommentare

                    Linux ohne Grafik ist der Titel einer nun folgende Artikelserie, die sich mit Anwendungen in der Konsole befasst. Ziel der Serie ist es, nach und nach Programme beherrschen zu können, mit denen man (theoretisch) einen produktiven Einsatz im dritten Runlevel (der rein rechnerisch nicht der „dritte“ ist, siehe Wikipedia) starten kann. Oder falls der Grafikkartentreiber mal total abschmieren sollte, kann man den PC vorübergehend gut nutzen. Wir gehen dabei auf fast alle Bereiche des täglichen Computerbereichs ein.

                    Themenschwerpunkte

                    • Internet: Wir erklären, wie man in der Konsole eine Verbindung ins Internet aufbaut. Dies wird auch gleich der Eröffner dieser Serie sein. Außerdem werden wir Browser vorstellen. Downloadmanager und Bittorrent-Clients bekommen die gleiche Aufmerksamkeit wie ein Mailclient.
                    • Dateiverwaltung: Wie man Dateien verwalten kann und mehr oder weniger übersichtlich darstellt.
                    • Editoren: Bei diesem Schwerpunkt stellen wir Editoren und Kalendersoftware vor.
                    • Spiele: Auch die Unterhaltung darf bei einem produktiven Gebrauch der Konsole nicht zu kurz kommen. Aus diesem Grund werden wir auch ein paar Konsolengames beleuchten.
                    • Mulitimedia: Von Bildbearbeitung über Musikabspielsoftware bis zum Videoabspielprogramm gibt es auch hier allerhand zu berichten.

                    Vorgehensweise

                    Wir werden in noch unbeschlossener Reihenfolge die Themenbereiche nacheinander bearbeiten. Umfangreicheren Programmen widmen wir eigene Artikel, wodurch sich manche Themenschwerpunkte über Wochen ausdehnen.

                    Die Artikel erscheinen von nun an jedes Wochenende.

                    Wie kommt man in die Shell?

                    Terminal

                    Der einfachste Weg ist natürlich einfach ein Terminal zu öffnen, dort kann man alle Anwendungen testen, ohne die die Desktopumgebung verlassen zu müssen. Terminals gibt es für jede Desktopumgebung, meistens schon vorinstalliert. Im GNOME-Menü findet man es z.B. unter Anwendungen → Zubehör (Systemwerkzeuge) → Terminal. Eine Liste weiterer Terminals hat ubuntuusers zusammegetragen.

                    Im laufenden System

                    Ein weiterer Weg ist es, einfach im laufendene Betrieb STRG+ALT+F1 zu drücken. Damit kommt man in ein virutelles Terminal. Mit STRG+ALT+F2 bis STRG+ALT+F6 kommt man in weitere davon, falls eine mal nicht ausreicht. Über ALT+{← | → } kann man zwischen ihnen navigieren. Zur grafischen Desktopumgebung gelangt man wieder mit STRG+ALT+F7.

                    Vor dem Booten

                    Wenn ihr ganz ohne Grafik starten wollt müsst ihr den Eintrag in Grub aufpassen. Dazu wählt ihr im Grubmenü den jeweiligen Eintrag und bestätigt dabei nicht mit Enter, sondern drückt die Taste e. Jetzt eröffnet sich die Möglichkeit, den entsprechenden Eintrag in der menu.lst zu editieren. Ihr wechselt in die Zeile, die mit “kernel” beginnt und bestätigt erneut mit e. In der nun angezeigten Zeile fügt ihr eine mit Leerzeichen getrennte 3 an und speichert es temporär mit Enter. Mit b wird der Bootvorgang eingeleitet, der im dritten Runlevel planmäßig beendet wird. (Bei einem Neustart ist die Zeile wieder normal).
                    Beispiel:

                    vorher: 
                    kernel		/boot/vmlinuz-kern root=UUID=zahlen... ro quiet splash
                    nachher: 
                    kernel		/boot/vmlinuz-kern root=UUID=zahlen... ro quiet splash 3

                    Wir hoffen, ihr habt viel Spaß dabei, euer Linux auch mal ohne grafische Oberfläche zu entdecken und können euch dazu überreden, euer System auch das eine oder andere mal komplett ohne Grafik zu laden.
                    Gruß Benni und Jonas

                  • Schöner booten mit Grub2-gfxmenu

                    Geschrieben am 1. August 2009 jonas 14 Kommentare

                      Schon seit langem stört mich das hässliche Grub beim Systemstart. Auch wenn man es zwar mit ein paar Grub-splashes verschönerern kann, wird es dennoch nicht wirklich ansehnlich. Bei der Suche nach etwas ansprecherenden bin ich auf grub2-gfxmenu gestoßen.

                      Grub2-gfxmenu ist ein Grub2, also die neue Grub-Version, mit der Gfx-menu Erweiterung, die es auch schon für Grub1 gibt. Man hat dort ein Hintergrundbild, eine grafische Zeitanzeige in Form eines Kreises, wann das Standard-Betriebssystem gestartet wird und man kann vor jedem Grub-Eintrag das Logo des Betriebssystems setzen. Insgesamt sieht es also weitaus schöner aus als Grub-legacy.

                      Installation

                      Hier fing das Problem schon an, wo kriegt man dieses Programm denn her?
                      Aus dem Quellcode zu kompilieren ist mit einem 64-bit-Betriebssystem schon etwas anspruchsvoller (Stichwort 32-bit-ChRoot-Umgebung), also schied es für mich aus. Nach längeren Suchen bin ich dann auf ein Zusatzrepository für Arch-Linux gestoßen. Da ich Arch ja auch installiert habe, machte mir dies nix aus, dann ist Grub halt nicht mehr auf Jaunty sondern auf Arch. Weiterlesen »