Das Blog von Benni und Jonas
  • Programmvorstellung: Gajim

    Geschrieben am 29. Januar 2009 benni Keine Kommentare

      Hallo zusammen!

      In der neuen Rubrik “Programmvorstellung” kommt nun der Jabber-Client Gajim. Dieses Open-Source Produkt unterstützt natürlich alle Jabber und XMPP-Dienste und braucht keine besondere Registrierung. Ein gängiger Jabberaccount, den es ja quasi an jeder Ecke gibt, genügt vollkommen. User von googlemail können etwa ihre Anmeldedaten verwenden.

      Es werden, je nach Server des Anbietes des Accountes, die üblichen Transports zu ICQ oder MSN und vergleichbaren Diensten unterstützt. Einzig die VoIP-Funktion lässt auf sich warten, angekündigt ist sie jedoch bereits. Man kann die auf der Homepage vorkompilierten Pakete für Linux (bzw. geht die Installation auch über sudo apt-get install gajim), Windows, BSD etc. herunterladen und installieren, man kann jedoch auch eine tagesaktuelle Version herunterladen und selbst kompilieren. Der Vorteil der letzteren Methode: man hat einen tagesaktuellen Jabber-Client.

      Nach der Installation kann man sich gleich an die Einrichtung machen. Sollte folgendes Fenster nicht automatisch kommen, kann man es sich über Strg+Shift+A herholen.

      Zunächst sollte man natürlich seine Accountdaten eingeben. Für den Fall dass man keinn Account bei irgendeinem Server hat, kann man sich diesen auch zulegen. Allerdings empfehle ich für Neueinsteiger, auf einer Übersichtsseite nach einem geeigenten Anbieter Ausschau zu halten, die Transports die man benötigt berücksichtigen, und erst dann die Registrierung vorzunehmen. Die Einrichtung des Dienstes in Gajim klappt reibungslos und man kann mehrere Accounts mit Gajim verwalten. Übrigens kann man in diesem Menü auch die Ressource angeben, also den Teil hinter dem / bei der Jabber-Adresse. Dies wird allerdings nur dann lebenswichtig, wenn man mehrere Clients mit einem Konto gleichzeitig am laufen hat.

      Um jemanden zu kontaktieren, der noch nicht in der Kontaktliste ist, muss man auf Aktionen -> Einzelne Nachricht senden (und evt. die Absenderadresse auswählen). Auf die gleiche weise kann man auch einen Chatraum betreten, dessen Adresse bekannt ist.

      Einstellungen aller Art (z.B. Benachrichtungen aller Art, etwa bei Statusänderungen in der Kontaktliste) können unter Bearbeiten -> Einstellungen vorgenommen werden. Dort können auch Skins verändert werden und Töne eingestellt werden. Wem das nicht reicht, der kann unter dem Reiter “erweiterte Einstellungen” noch viel detailliertere Einstellungen vornehmen, indem man die Textdatei mit den Einstellungen öffnet:

      Ein Chat kann entweder über o.g. Maßnahme, oder per Doppelklick auf den Namen in der Kontakliste gestartet werden. Über rechtsklick auf den Namen im Chatfenster können u.a. weitere Details über den Kontakt abgerufen werden, etwa welche Ressource er benutzt. Man kann seinem Gegenüber (wenn es vom Accountserver unterstützt wird) auch Dateien versenden. Das geht entweder über den jeweiligen Eintrag im Chatfenster, oder per drag& drop. Dabei muss beachtet werden, dass der drop im Head des Chatfenster gemacht wird. Andernfalls landet der Pfad der Datei im Nachrichtenfeld.

      So, das wars mit der ersten Übersicht über Gajim, dem freien Jabberclient. Viel Spaß damit!

      Gruß Benni

    • Programmvorstellung: Listen Music Player

      Geschrieben am 25. Januar 2009 jonas Keine Kommentare

        Hi
        Ich will euch heute mal eine Alternative zu Amarok vorstellen:

        Die Rede ist vom Listen Music Player, das Amarok-Äquivalent in Gnome.
        Listen kann man unter Ubuntu mit sudo apt-get install listen sehr einfach installieren, da es in den Quellen ist. Listen integriert sich, da es ein Gnome-Programm ist, natürlich weit besser in Gnome als Amarok.
        Listen hat einen sehr großen Funktionsumfang und muss sich in dieser Sicht nicht vor Amarok verstecken.

        So kann Listen natürlich die Musik aus dem Musikordner auslesen und in einer Bibliothek nach verschiedenen Gesichtspunkten, wie Künstler oder Genres anordnen. Von dort aus kann man dann seine Wiedergabelisten erstellen, auch dynamische, was ich aber noch nicht ausprobiert habe, da ich mir meine Musik lieber selber aussuche Wink.
        Natürlich kann man auch Podcasts hören, was sich als relativ problemlos erweist. Einfach unter Musik –> Neuer Podcast den Link eingeben und es kann losgehen.
        Darunter kann man verschiedene Internetradios eingeben, die man dann bei Bedarf hören kann.

        Auch bei den Funktionen, die nicht direkt etwas mit dem Musikhören zu tun haben, ist Listen gut ausgestattet.
        So kann man zu jedem Lied sich Informationen von Wikipedia zum Künstler, zum Album oder auch zum Lied in vielen verschiedenen Sprachen, auch Deutsch, ausgeben lassen.

        Dann kann man sich zum aktuell gespielten Lied die Liedtexte anzeigen lassen und man kann die gehörte Musik problemlos von LastFM scrobblen lassen.

        Man kann auch globale Tastenkombinationen festlegen, um Listen auch steuern zu können, wenn er sich auf dem Desktop gegenüber befindet.
        Listen kann man auch in vier verschiedenen Ansichtsmodi starten, zum einen den oben schon gezeigten Vollbildmodus, dann einen sogenannten “Party-Modus”, der eigentlich nur der Vollbildmodus ist, diesmal aber wirklich Vollbild ist, dann eine kleine Anzeige, bei der man nur das aktuell gespielte Lied sieht, und die normale Anzeige, wo die Playlist und das aktuell gespielte Lied angezeigt wird.

        Das Einstellungsmenü ist hat viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, ist aber trotzdem noch leicht bedienbar. Leider fehlt auch hier die Möglichkeit einige Systemeinstellungen, wie die Auswahl des Audiotreibers, zu tätigen. Außerdem startet Listen sehr viel schneller als Amarok.

        Man kann also Durchaus sagen, dass Listen eine brauchbare Alternative, vor allem für Gnome-Benutzer, zu Amarok ist.

        Gruß Joe

      • Obama setzt auf Open Source

        Geschrieben am 23. Januar 2009 benni Keine Kommentare

          Hallo zusammen!

          Als am 20.1. der 44. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt wurde, sprachen viele von einem historischen Tag, ein Tag des Wechsels an dem sich alles auf der Welt ändern wird. Höchstwahrscheinlich bezog sich die Mehrheit dieser Freudenrufe auf die erstmals schwarze Hautfarbe eines Präsidenten, aber ein winziger Bruchteil rief dies auch aus einem anderen Grund aus!

          Nachdem Obama ankündigte, dass verschiedene Vorgänge im Gebiet der Behörden transparenter werden und die Kosten in den Ämtern gesenkt werden sollen, interpretierte es der von Sun Microsystems bekannte Scott McNealy als Umstieg auf Open Source Software im Weißen Haus. Die Vereinigten Staaten investieren 400 Mrd $ allein in Lizenzen für propiretäre Software.

          Einen besseren Hinweis auf diese Bedeutung als die (windige) Interpretation liefert die Homepage des Weißen Hauses selbst: Bis auf Außnahmen stehen alle Inhalte unter der CC 3.0 Lizenz. Ein, wie ich finde, Schritt in die richtige Richtung.

          Im, aus europäischen Verhältnissen gesehenen, Steuerparadies Amerika können die 400 Mrd $ wirklich für etwas besseres ausgegeben werden als für Microsoft. Durch die niedrigen Steuern werden nämlich alltägliche Dinge, wie etwa Straßen, vollkommen vernachlässigt.

          Sollte dies tatsächlich stimmen, bedeute dies, dass die tatsächlich ein “historischer Tag” werden könnte. Ein Tag, an dem der mächtigste Mensch der Welt mit gutem Beispiel vorran geht und endlich dem Lizenzendschungel aus dem Weg geht und Geld dort einspart, wo man es am einfachsten machen kann: An Lizenzschlüsseln für Windows.

          Mit freundlichen Grüßen, Benni

          Artikel auf Ikhaya basierend.

        • Inhaltsverzeichnis mit OpenOffice.org 2.4

          Geschrieben am 23. Januar 2009 benni Keine Kommentare

            Hallo zusammen!

            Aus gegebenen Anlass schreibe ich hier ein kurzes Tutorial über das Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses mit OOo 2.4 . Bei der neuen Version 3.0 wird es ähnlich sein, ich weiß allerdings nicht genau, ob die Einträge dort exakt gleich aussehen.

            Zunächst muss man OpenOffice (wie auch jedem anderen Textverarbeitungsprogramm) die Chance geben, eine Überschrift auch als solche zu erkennen. Deswegen muss man ein bisschen vorarbeiten. Allerdings wird sich die Mühe wohl lohnen, weil dadurch die Übersichtlichkeit, die Verwaltung und die Handhabung der Unterabschnitte vereinfacht wird. Darum sollte man, wenn möglich, von Anfang an auf diese Methode setzen, das spart jede Menge Nacharbeit. Nun ja, wollen wir mit einem fiktiven Lorem ipsum Dokument beginnen:

            Das, was später als Überschriften gekennzeichnet werden soll, wird hier ersteinmal fett hervorgehoben.

            Zunächst muss man also die Überschriften als Überschriften markieren, d.h. dass sich die Überschriften nicht nur im Auge des Betrachters, sondern auch für das Programm als “Überschrift” verhält. OpenOffice “weiß” nun, was eine Überschrift ist und was nicht.

            Dazu markiert man die übergeordneten (“großen”) Überschriften und klickt auf das Feld neben der Schriftarteneinstellung und wählt “Überschrift 1″.

            Ist dieses Feld nich zu sehen, holt man es sich über Ansicht -> Symbolleisten -> Format:

            Die erste Überschrift müsste sich nun vergrößert, bzw. allgemein verändert haben.

            Die wird nun mit allen Hauptüberschriften nach der gleichen Methode eingestellt. Nun kommen die kleineren Überschriften an die Reihe. Sie werden ebenfalls markiert und als “Überschrift 2″, bzw. “Überschrift 3″ usw. gekennzeichnet. Je “kleiner” die Überschrift werden soll, umso größer wird die Zahl. Dabei spiel es bisher keine Rolle, wie die Überschriften aussehen! Größe, Farbe, Nummerierung etc. kann alles später eingestellt werden!

            Das fertige Dokument sollte dann etwa so aussehen:

            Nun geht es an das Aussehen der einzelnen Überschriften. Dazu wählt man einfach so (ohne etwas zu markieren) wieder das Dropdow-Menü aus, in dem man die Überschriften einstellt und klickt auf “Weitere…”. Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster mit dem Titel “Formatvorlage”.

            In diesem Fenster wählt man die Überschrift aus, die man Verändern möchte (etwa “Überschrift 1″) und klickt mit der rechten Maustaste darauf. Bei der nun erscheinenden Auswahl zwischen “Neu…” und “Ändern…” wählt man das letztere und gelangt so ins Einstellungsmenü zur jeweiligen Überschrift. Anmerkung: Die hier getroffenen Einstellungen gelten für alle Überschriften, die mit der jeweiligen Nummer gekennzeichnet wurden (etwa “Überschrift 1″)! Die nun folgenden Einstellungen müssten selbsterklärend sein:

            Sollte man mit der Einstellung der Nummerierung nicht zufrieden sein, kann man diese einstellen, indem man (wenn wieder alle Einstellungsfenster geschlossen sind) auf eine der Nummerierungen (die man einstellen möchte) rechtsklickt und im Kontextmenü auf “Nummerierung und Aufzählung…” klickt.

            Doch nun kommt das Inhaltsverzeichnis, das eigentliche Ziel:

            Man setzt den Cursor der Maus an die Stelle, an der das Inhaltsverzeichnis erscheinen soll. Danach klickt man nacheinander auf “Einfügen” “Verzeichnisse” “Verzeichnisse…” und gelangt zum Inhaltsverzeichnismanager. Dort kann man wahlweise noch ein paar Einstellungen vornehmen, in der Vorschau links sieht man die Auswirkungen.

            Ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen!

            Bis bald, Benni

          • Amarok 2.0

            Geschrieben am 22. Januar 2009 benni Keine Kommentare

              Hallo zusammen!

              Heute möchte ich mich mal über Amarok 2.0 auslassen, der neuen Version des Musikabspielprogramms für KDE. Dabei möchte ich besonders auf den Vergleich zu alten Version eingehen.

              Zunächst das Erscheinungsbild: Es wurde einfach überarbeitet: Die Grundstruktur ist ähnlich: Rechts die Abspielliste, links die Sammlung. Neu dabe ist, dass die Zusatzinformationen jetzt auf 4 Seiten aufgeteilt werden können, die über Button durchgewechselt werden können. In der Voreinstellung entspräche das einem Applet pro Seite, denn es gibt nur 4 Applets:

              • Wikipediaartikel zur Band
              • Liedtext basierend auf mehreren Datenbanken
              • Stückinformationen aus den ID3-Tags mit ein bisschen Last.fm
              • Albuminformation basierend auf der eigenen Datenbank

              Etwas dürftig wenn man Amarok aus früheren Versionen kennt. Dort konnte man noch Wikipediaartikel zum Album und sogar (wenn vorhanden) zum Song aufrufen. Zusätzlich gab es noch Informationen von Last.fm über die Interpreten und eine bessere Statistik über das Hörverhalten der einzelnen Songs. All dies ist hier nicht mehr anzutreffen. Genauso fehlen plötzlich etliche Basics eines Musikabspielprogrammes, etwa ein stinknormaler Equalizer. Den gab es früher noch. Auch die Einstellungen sind drastisch gekürzt worden. Konnte man früher noch halbwegs “Feineinstellungen” vornehmen (etwa die Auswahl der Soundquelle bzw. Soundkarte), beschränkt es sich jetzt auf unwichtige Kleinigkeiten, wie “Soll der Startbildschirm angezeigt werden” oder “Soll die Wiedergabe beim Start fortgesetzt werden”? Solche Kindereinstellungen braucht man dann auch nicht mehr anzubieten, die Einstellungsfunktion könnte genauso gut weggelassen werden.

              Ebenfalls doof: Die Podcasts kann man nicht mehr so gut modifizieren wie bei der Vorgängerversion. Nicht einmal den Namen kann man mehr einstellen. Es ist auch recht schwierig einen einzigen Eintrag per drag& drop in die Playlist einzugfügen, manchmal hängt sich das Programm dabei sogar auf.

              Doch man darf es nicht einfach nur schlechtreden, denn es gibt auch Dinge, die sich im Vergleich zur Vorgängerversion verbessert haben. So gibt es jetzt die sog. “dynamische Wiedergabeliste”, bei der man nach “Festen -” und “Ungenauen Gewichtung[en]” eine Playlist erstellen kann. Dabei gibt es vielfältige Einstellungsmöglichkeiten für die Gewichtungen:

              Diese Playlist wird nach jedem Durchspielen nach den eingestellten Kriterien neu erstellt und abgespielt. Dies ist wirklich eine tolle Funktion, weil dadurch eine gute Mischung von alles Sondfiles auf der Festplatte entsteht.

              Ebenfalls neu sind einige neue Internetdienste, etwa die Hörbuchbibliothek libivox.org, deren Hörbücher direkt abgespielt werden können. Die Suchfunktion hier ist allerding unbrauchbar. Manchmal werden Einträge gefunden, sind aber nicht vorhanden…

              Nunja, ich werde mir wohl oder übel wieder den alten Amarokplayer holen, denn auf Equalizer und die ganzen anderen Spielereien möcht ich nicht verzichten.

              Bis bald mal wieder!

              Gruß Benni

            • Microsoft droht EU-Strafe

              Geschrieben am 18. Januar 2009 jonas Keine Kommentare

                Hi Leute

                Nachdem der Benni sich in den letzten Artikeln sehr “Microsoft-fixiert” gezeigt hat, muss ich auch mal einen Artikel über Microsoft schreiben^^

                Und zwar nicht über die Beta, sondern über eine Nachricht, die nicht so positiv für Microsoft ist.

                Und zwar hat die EU-Kommision ein Missbrauchsverfahren gegen Microsoft eingeleitet. Demnach könnte Microsoft mal wieder zu einer hohen Geldstrafe verurteilt werden. Diesmal geht es aber nicht um den Windows-Media-Player, sondern um den Internet Explorer. Der Browserhersteller Opera hat sich bei der EU-Wettbewerbskommision darüber beschwert, dass Microsoft durch die Bündelung vom IE und Windows seine Marktmacht ausnutzt und so den freien Browsermarkt behindert.

                Mal sehen, was dabei herrauskommt^^

                Vielleicht muss dann das Windows ohne den Internet-Explorer ausgeliefert werden, aber wie soll man dann an einen anderen Browser kommen?

                Und wenn das so ist, schafft es Microsoft dann überhaupt den Internet-Explorer zu deinstallieren, oder ist der schon zu sehr mit dem System verbunden?

                Und warum beschränkt sich das nur auf Microsoft, Apple liefert schließlich auch sein OS X mit dem Safari aus, oder Linux mit Konqueror/Firefox

                Und warum nur Browser? Man sollte sich seine Desktopumgebung auch frei wählen können ;)

                Wie man sieht, Fragen über Fragen, und das eigentliche Übel, dass neue PCs fast nur mit Windows, und seltenst komplett ohne Betriebssystem ausgeliefert werden, wird wieder übersehen.

                So, das wars von mir

                Gruß Joe

              • Windows 7 in der Virtualbox (Teil 5)

                Geschrieben am 16. Januar 2009 benni Keine Kommentare

                  Hallo zusammen!

                  Nach dem ersten Start von Windows 7 in der Virtualbox muss man noch einige Einstellungen vornehmen:

                  Nunächst gibt man einen Benutzer- und Computernamen ein, legt ein Passwort an und tippt die Registrierungsnummer ein:

                  Als nächstes gibt man noch die Standardeinstellung für die Windows Sicherheitseinstellungen an

                  Stellt Datum und Uhrzeit ein (soweit nicht schon die vorgegebene Zeit passt) und gelangt zum Desktop.

                  Dieser sieht ordentlich aus (ist ja auch nicht viel drauf. Auffallend ist zunächst das neue Panel unten, das jetzt an Größe bezüglich der Höhe gewonnen hat. Damit wird die Uhrzeit und das Datum nun übereinander angezeigt. Schnellstarteinträge gibt es und der “Startbutton” wurde, analog zu Vista, durch ein Windowslogo ersetzt. A propos Vista: Abgesehen vom Panel hat sich auf den ersten Blick kaum etwas geändert. Der Startmenüeintrag sieht nahezu gleich aus, auch die Liste mit allen Programmen ähnelt stark den Einstellung par default von Windows Vista.

                  Nach den Öffnen des Internet Explorers 8 wird man zu dessen Konfiguration aufgefordert. Eine handvoll Fragen, bezogen auf Standardsuche und Updateverhalten musst durchgenommen werden und endet mit der Meldung, dass keine Netzwerkverbindung gefunden wurde. Alles klar: es gibt in dieser Virtualbox also noch kein Internet. Diesem Problem widme ich mich später. Nur mal schnell nachsehen, ob es denn tatsächlich an der Netzwerkverbindung liegt, also kurz im “Netzwerk- und Freigabecenter” vorbeigeschaut.

                  Gut, ein Vistabenutzer wird sich hier wie zuhause fühlen. Augenscheinlich wurde hier nichts großartiges verändert. Doch wo ist das Internet? Laut Virtualbox müsste eine Kabelverbindung vorherschen.

                  Sehen wir uns als nächstes mal die einzelnen Programme in Windows 7 an. Aber auch dazu wird es einen eigenen Eintrag geben Smile

                  Gruß, Benni

                • Windows 7 in der Virtualbox (Teil 4)

                  Geschrieben am 16. Januar 2009 benni Keine Kommentare

                    Hallo zusammen!

                    Da der letzte Versuch der Installation auch wieder gescheitert ist, wollte ich ausschließen, dass es an einem fehlerhaften Download lag. Darum hab ich einen Freund das Image herunterzuladen und auf DVD zu brennen. Er gab mir die DVD und ich erstellte wieder eine .iso, die sage und schreibe 4,4 GB groß war, ganze 2 GB mehr als die heruntergeladene iso!

                    Nun, ich bettete sie wieder in die Virtualbox ein und startete. Die ersten Schritte waren wie schon bei den Versuchen vorher, allerdings kam nun statt der Fehlermeldung die Auffoderung, die Lizenzvereinbarung abzuhaken. Gesagt, getan.

                    Nun sollte ich Wählen ob ein Upgrade oder eine Neuinstallation vorliegt (natürlich neu).

                    Nun eine Partition auswählen, auf der Win 7 installiert werden soll. Und los ging es mit der Installation.

                    Nach einem automatischem Neustart sah es tatsächlich so aus, als ob die Installation erfolgreich gewesen wäre: es erschien der neue Bootsplash:

                    und die Installation wurde beendet:

                    Wieder Neustart und los gings: Der heiß ersehnte Willkommenschriftzug kam!

                    Nun erschienen noch 2 Meldungen mit gut aussehendem Ladebalken Laughing:

                    Die Installation war erfolgreich!!


                    Fazit zur Installation:

                    Man muss ehrlich gestehen: die Installtion der Beta ist angenehm und größtenteils selbsterklärend. Partitionen können relativ gut ausgewählt werden und es stehen mehrere Hilfen bereit: z.B. die Hinweise vor der Installation (siehe Teil 2), die Hilfebuttons die ab und zu angezeigt werden und sicherlich irgendwelche Foren, die offiziell Hilfestellungen geben.

                    Aber: Es ist wahnsinnig aufwendig an so eine Beta zu gelangen. Man muss etliche Hürden packen um an das Image zu kommen, sie erst auf DVD brennen und wieder rippen, bis es funktioniert. (War zumindest bei mir so, mir ist kein Fall bekannt, bei dem es reibungslos klappte) und mit 2,4 GB ist das Image schlicht weg viel zu groß! Beim ersten herumstöbern (wird ein eigenener Artikel) gab es kaum Programme, die diese Größe rechtfertigen. Nunja, es ist einfach so. Immerhin muss ich zugeben, dass der Server nach den ersten Überlastungen wirklich gut überholt und aufgerüstet wurde, was tatsächlich spontan von Microsoft gemacht worden sein muss *Ironie*. Was ich im Übrigen noch weiter zu bemängeln habe, ist die Selbstzerstörung im August. Ich verstehe es nicht, weil mit dieser Beta eh nicht viel anzustellen ist…

                    Also, ich freue mich schon, euch von meinen ersten Eindrücken zu erzählen, bis dann!

                    Benni

                  • Windows 7 in der Virtualbox (Teil 3)

                    Geschrieben am 15. Januar 2009 benni Keine Kommentare

                      Hallo zusammen!

                      Da die Installation gester nicht geklappt hat, habe ich mir überlegt, ob es vielleicht funktioniert, wenn ich das .iso-File auf DVD brenne und diese in der VirtualBox boote. Also iso gebrannt

                      und eingehängt und gewartet, was passiert….

                      Der Bootsplash erscheint genauso wie bei der .iso. Es dauerte wieder ca. 90sek bis tatsächlich irgendetwas geschah, dann erschien wieder die Layoutauswahl und die Installationsaufforderung. Danach der Hinweis:

                      Und gleich wieder die Fehlermeldung

                      Installation von Windows 7

                      Also eine Fehlerquelle kann ich ausschließen: es lag nicht daran, dass von einem .iso-File gebootet wurde. Naaajaaaaaaa….


                      Update: Übrigens half auch nicht die in diesem Blog vorgeschlagene Neuinstallation der VB.

                    • Windows 7 in der Virtualbox (Teil 2)

                      Geschrieben am 13. Januar 2009 benni Keine Kommentare

                        Hallo zusammen!

                        Der Download ist endlich beendet, jetzt geht es ans eingemachte. Die 2,41 GB große Imagedatei liegt auf dem Desktop zur Installation bereit. Also wird sie zuerst einmal in die VirtualBox geladen und eingestellt. Nun noch auf “Starten” und sofort geht es los:

                        Nach wenigen Sekunden erscheint der bekannte Windows Bootscreen, bei dem der Ladebalken recht zügig die gesamte Bildschirmbreite erreicht.

                        Installation von Windows 7

                        Jedoch dauert es im Anschluss über eine Minute, bis überhaupt irgendenetwas zu sehen ist, der Bootscreen verwandelt sich einfach in Leere und wird so schnell auch nicht mehr gefüllt.

                        Dann jedoch erscheint das Hintergrundbild und im Vordergrund wird man aufgefordert, die gewünschte Sprache und das gewünschte Layout einzustellen (Voreinstellung: alles auf deutsch).

                        Installation von Windows 7

                        Mit Klick auf “weiter” war schon die Aufforderung zum Installieren da, der ich auch gleich nachkam:

                        Installation von Windows 7

                        Doch schon jetzt, nach gerade mal 3 Minuten, kommt die erste Fehlermeldung des Systems:

                        Installation von Windows 7

                        Nach deren Bestätigung folgte wieder die Aufforderung des Installierens. Diesmal sah ich mir jedoch das “Wissenswerte[s] vor der Windowsinstallation” an, welches ich aber schon nach Lesen der Überschrift wieder schloss Laughing.

                        Installation von Windows 7

                        Nun probierte ich es über die “Computerreperaturoptionen”, vielleicht ist ja mein Computer kaputt.

                        Installation von Windows 7

                        Also “reparierte” ich meinen “Systemstart”, da jedoch der Balken unaufhörlich alternierte und kein Ende in Sicht war, versuchte ich die “Reparatur” zu beenden, was mit der nächsten “Befehls”meldung endete:

                        Installation von Windows 7

                        Nun, also lies ich ihm die 2 Minuten der “Selbstreperatur” und wartete auf eine Fehlermeldung, die dann prompt kam:

                        Soweit, so gut, ich bin noch genau am Anfang, habe noch nichts erreicht. Fürs erste reicht das, ich wende mich morgen (oder später) dem Projekt erneut zu.

                        Freut euch auf weitere Berichte,

                        Gruß Benni