bejonet

Das Blog rund um den PC – vServer
  • Die neue Ebene [in eigener Sache]

    Geschrieben am 11. März 2010 benni Keine Kommentare

      Über die Geschichte dieses Blogs habe ich ja schon zu unserem Jubiläum geschrieben. Wir haben uns ja neuerdings einen vServer gemietet. Bisher gaben wir uns mit Apache als fast einzigen Dienst zufrieden, doch das war nicht genug. Sinn und Zweck der höheren Investition war natürlich, dass wir mehrere Dienste hier laufen lassen können.

      Ein debianbasierender Server macht einem die Installation von verschiedenen Diensten natürlich extrem einfach. Die meisten Sicherheitseinstellungen werden schon bei der Installation vorgenommen, so dass am Ende nurnoch der Feinschliff übrig bleibt. Doch dieser ist wichtig und teilweise etwas komplex. Doch dank ubuntuusers.de und Stefan haben wir es dann doch hinbekommen. Die Einrichtungen sind noch nicht vollständig abgeschlossen.

      Momentan sind folgende Dienste im Betrieb bzw. in Vorbereitung:

      Ob, wann und wie wir welche Dienste freigeben, wissen wir noch nicht. Wir werden uns aber zu gegebener Zeit noch dazu äußern.

      Auf jeden Fall hat die Installation des Mailservers dazu geführt, dass die Mails von Wordpress endlich wieder abgeschickt werden :)

      Es lebe Linux, das uns das Internet-Leben so schön macht :)

    • Jobs der Zweite?

      Geschrieben am 6. März 2010 benni 40 Kommentare

        Bis vor ein paar Monaten war alles in Butter. Eine mittelständische Firma names Canonical, Inhaber ein Multimillionär, ist Hauptentwickler für ein Betriebssystem, das sie für jedermann kostenlos zur Verfügung stellen. Geld kommt in die Kasse, indem man Support für Firmen (neuerdings auch Privatleuten) zur Verfügung stellt, oder indem man Suchmaschinen einen Standardeintrag schenkt. So ging das viele Jahre gut.

        Aber dann, urplötzlich, fällt der Firma ein: Huch, die paar Dollar reichen nicht, um ein profitables Geschäft daraus zu machen. Canonical versucht daraufhin neue Märkte zu erschließen und orientiert sich dabei an schon bestehenden Erfolgsmodellen. Es gibt beispielsweise Dropbox, ein Dienst, dass eine externe Festplatte anbietet, bei Bedarf sogar gegen Bezahlung. Also startet Canonical ein Projekt, was genau dieses Modell kopiert. 2 GB sind für jeden kostenlos, 10 GB sind für eine monatliche Pauschale verfügbar. Da Canonical ein grandioses Produkt vertreibt, Ubuntu, das in der Szene einen enorm posiviten Ruf hat, wird schlichtweg dessen Name missbraucht und das neue Projekt “ubuntu one” getauft. Doch wie der Name schon vermuten lässt: Dies war nur der erste Streich. Weiterlesen »

      • Personas Zukunft

        Geschrieben am 4. März 2010 benni 5 Kommentare

          Mein Lieblingsaddon zur Zeit für Firefox ist definitiv Personas, was man an mehreren Artikeln hier im Blog auch schon gemerkt haben könnte. Mittlerweile hat sich das ehemals experimentelle Projekt zu einem großen Etwas entwickelt, was ich sehr begrüße. Denn Schritt für Schritt gewinnt Personas an Wichtigkeit und Priorität für Mozilla, was man an der nativen Integration in Firefox 3.6 erkennt. Es ist aus dem Status eines Experiments aus Mozilla Labs heraus gewachsen und geniest nun volle Aufmerksamkeit.

          Dieses Vertrauen in Personas wird von Mozilla jetzt noch auf einem weiteren Weg gezeigt, wie ich heute lesen durfte. Personas wird demnächst von der provisorischen Seite getpersonas.com auf die Seite addons.mozilla.org umziehen. Das bedeutet, dass die Entwicklung der Projekts jetzt die volle Aufmerksamkeit des Addonteams von Mozilla erhält, was die Wichtigkeit für die Firma unterstreicht. Weiterlesen »

        • Ein eigenes Persona erstellen

          Geschrieben am 24. Februar 2010 benni 3 Kommentare

            Spätestens seit Firefox 3.6 sind Personas in aller Munde. Mozilla setzt dieses Verfahren ein, um Skins für das Browserfenster zu ändern. Mozilla wirbt regelrecht für Personas, weil darüber die Skins ohne Neustart des Browsers gewechselt werden können.

            Doch das ist noch nicht alles! Man kann sogar relativ unkompliziert eigene Persona erstellen. Und ich zeige nun, wie:

            Bilder vorbereiten

            Mit dem freien Bildbearbeitungsprogramm GIMP kann man sehr einfach solche Bilder erstellen. Öffnet GIMP, klickt auf DateiNeu… und erstellt ein neues Bild der Größe 3000×200 Pixel für die Kopfgrafik, 3000×100 Pixel für die Fußgrafik. Diese Grafiken könnt ihr nun mit eurem Design füllen. Das sollte der Schwerpunkt dieser Arbeit sein, denn der Rest geht wie von alleine. Auf folgende Dinge solltet ihr aber beim designen unbedingt achten:

            • Die Bildgröße sollte stimmen. Bilder mit größeren Abmaßen als oben genannt werden nicht akzeptiert. Also haltet euch am besten an diese Maße
            • Der Bildaufbau muss passen. Das klingt vielleicht merkwürdig, ist aber sehr wichtig. Entgegen der ersten Annahme werden die Personas-Grafiken für den Kopf nicht linksbündig oder zentriert, sondern rechtsbündig und am oberen Rand fixiert angezeigt. Das Zentrum der Kreativität sollte also für die Kopfgrafik am rechten, oberen Bildrand liegen.
              Der Anker für die Fußgrafik liegt in der unteren linken Ecke, also genau gegenüber der Kopfgrafik. Das unten stehende Bild verdeutlicht die Situation. Weiterlesen »
          • Die Olympischen Winterspiele, live in Linux II

            Geschrieben am 15. Februar 2010 benni 6 Kommentare

              Erst vorgestern habe ich eine Anleitung verbreitet, wie man mit Hilfe von Prism, einem Produkt aus Mozillas Werkstatt, die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver live verfolgen kann. Dabei wird auf das Streaming der öffentlich rechtlichen Sender ARD und ZDF zurückgegriffen. Der Nachteil der beschriebenen Methode ist ganz klar: beide Mediatheken setzten hauptsächlich auf Flash um das Videomaterial zu streamen, und das verursacht bei uns Linuxbenutzern eine enorme CPU Last, was das verfolgen der Wettkämpfe nicht gerade spaßig macht, immerhin übertönt die PC-Lüftung beinahe das Geräusch der Athleten ;)

              Doch zum Glück setzen ARD und ZDF nicht rein auf dieses proprietäre Format, nein, noch auf ein zweites (und drittes) proprietäres Format steht zur Verfügung: der Windows Media Video Stream.

              Mit dem quelloffenen Programm VLC (VideoLan Client) kann man diese Streams abrufen, ganz ohne die CPU zur Weißglut zu bringen (im wahrsten Sinne des Wortes). Die eigentliche Herausforderung bei der Sache ist eigentlich nur das Herausfinden der Streams. Die ARD gibt diesen ganz freundlich unter dem Flashvideo an, beim ZDF muss man erst in den HTML-Modus wechseln, um ihn zu finden.

              Man kann diese Streams ganz einfach über die Befehle vlc STREAM öffnen. Doch da auch das auf Dauer (es gibt ja Leute, die täglich Sport sehen möchten ;) ) ein bisschen viel Aufwand ist, sollten wir uns für das ZDF und die ARD jeweils einen Starteintrag im Startmenü anlegen.

              Ich beschreibe nun einmal gleich zwei Möglichkeiten, das zu tun. Beide Methoden vereint, dass man das Logo der Winterspiele benötigt, um den Startmenüeintrag damit zu schmücken:

              sudo wget http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/5c/Olympische_Winterspiele_2010_logo.svg -O /usr/share/pixmaps/olympia.svg

              Weiterlesen »

            • Die Olympischen Winterspiele, live in Linux

              Geschrieben am 13. Februar 2010 benni 11 Kommentare

                Gestern Nacht haben die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver begonnen. Zahlreiche Fernsehsender übertragen die Wettkämpfe im Fernsehen, oft live, aber auch in der Zusammenfassung. In Deutschland haben sich die öffentlich rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF die Rechte gekrallt und zwar nicht nur für die Ausstrahlung im Fernsehen, sondern auch über das Internet.

                Das ZDF und die ARD bieten in ihren Mediatheken z.B. die Möglichkeit, die Wettkämpfe online in Bild und Ton zu verfolgen. Nun kommt es ja oft vor, dass zwar ein Internetanschluss, jedoch kein Fernseher zur Verfügung steht. Um dem Olympiafan trotzdem die Möglichkeit zu geben, die Spiele zu verfolgen, gibt es eine saubere Lösung: Prism aus den Mozilla Labs.

                Wie schon in meinen Ubiquity Artikel erwähnt, gibt es in den Mozilla Labs einige tolle und praxisnahe Projekte. Dazu gehört auch zweifelsfrei Prism, ein Programm, dass einen Browser ohne den störenden „Schnickschnack“ öffnet. Das kann man z.B. nutzen, um Googles Clouddienste wie die Textverarbeitung ohne einen richtigen Browser in der Arbeitsumgebung zu betreiben, aber auch um die Olympischen Winterspiele zu verfolgen. Folgende Schritte sind dazu notwendig: Weiterlesen »

              • Bildschirmfotos aufbereiten

                Geschrieben am 12. Februar 2010 benni 9 Kommentare

                  Tipps und Tricks für den PC, egal ob in Wikis oder in Blogs, kommen oft nicht ohne Bildschirmfotos aus. Wie denn auch, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und bebilderte Anleitungen sind leichter verständlich als reine Textbeschreibungen.

                  Allerdings sind die wenigsten Screenshots ohne Nachbearbeitung schon zum publizieren geeignet und meistens auch nicht wirklich aussagekräftig. Viele Veränderungen am Bild sind aber im Handumdrehen mit dem freien Bildbearbeitungsprogramm GIMP relativ unkompliziert erledigt.

                  Bildschirmfoto aufnehmen

                  Es gibt eine Menge Tools in den Quellen der Linuxdistributionen, die Bildschirmfotos aufnehmen können. Ich wüsste allerdings nicht, warum man auf die GNOME-Funktion verzichten sollte, denn GNOME bringt mit gnome-screenshot eigentlich alles mit, was man im Schnitt für ein Bildschirmfoto benötigt. Sowohl in Ubuntu als auch in Fedora und vielen anderen Distributionen mit GNOME als Oberfläche kann man mit einem Druck auf die Taste „Druck“ (vereinzelt: print) ein Bildschirmfoto aufnehmen. Mit der Kombination Alt+Druck wird nur das aktive Fenster fotografiert. Standardmäßig wird das Bild auf dem Desktop gespeichert.

                  Nachteil diese Methode: das Fotografieren von Kontextmenüs ist schwierig. Allerdings kann man mit dem grafischen Frontend des Programms, aufrufbar entweder mit

                  gnome-screenshot --interactive

                  oder über AnwendungenZubehörBildschirmfoto aufnehmen, eine Zeitverzögerung einführen, die das Fotografieren von Kontextmenüs deutlich vereinfacht.

                  Freunden der Konsole sei folgender Tipp gegeben: Tipp.

                  edit: Compiz bieten ebenfalls eine komfortable Möglichkeit, Bildschirmfotos zu machen. Damit kann man sogar Bildschirmbereiche umranden und fotografieren lassen. Für nähere Infos siehe Kommentar von seaman. Weiterlesen »

                • Serverumzug

                  Geschrieben am 10. Februar 2010 benni 3 Kommentare

                    Der Umzug ist abgeschlossen

                    Seit heute Nacht läuft unser Blog bejonet nicht mehr auf dem von Strato gehosteten Webspace, sondern auf unserem gemieteten vServer bei der Firma server4you. Als Betriebssystem haben wir Debian Lenny, als CMS weiterhin Wordpress.
                    Alle Wordpresslinks der seit Juni erstellten Artikel sollten funktionieren, ausschließlich unsere ersten Artikel, die noch mit Lifetype erstellt wurden, werden sich merkwürdig verhalten. Hintergrund ist der: Auf dem alten Webspace hatten wir Lifetype und Wordpress parallel laufen, wobei wir Ersteres auf die Subdomain alt.be-jo.net umleiteten. Folglich indizierten etliche Suchmaschinen die Einträge über diese URL und speicherten die Permalinks.

                    Nach dem Umzug verzichten wir jedoch auf die Installation von Lifetype, haben stattdessen die Artikel in Wordpress importiert. Um die alten Links zumindest provisorisch weiter betreiben zu können, haben wir eine Umleitung eingefügt, die die Links sozusagen auf die Wordpress-Entsprechung weiterleiten soll. Da wir dafür die wordpressinterne Suche verwenden, sind die „Suchergebnisse“ leider nicht direkt die gesuchten Artikel. Wir arbeiten daran.

                    Letztendlich wurde heute, dem 10. Februar 2010 um 3.08 Uhr die Domain auf unseren vServer umgeleitet, so dass es für ca. 4 Stunden zu einer Downtime kam, zumindest für Besucher über www.be-jo.net. Um 7 Uhr habe ich diese Lücke in meiner Apachekonfiguration entdeckt, konnte sie beheben und Wordpress auch noch richtig einstellen, so dass jetzt alles soweit funktioniert. Hoffe ich zumindest :)

                  • Ubiquity – Konsole für Firefox

                    Geschrieben am 8. Februar 2010 benni 5 Kommentare

                      Neben den üblichen Addons für den populären Browser Firefox gibt es auch Experimente mit Erweiterungen, die direkt von Mozilla stammen. In Mozillas „Labs“ werden verschiedene Projekte behandelt und einige lassen sich schon in frühen Entwicklungsstadien testen. Und was dort herauskommt, hat oft Hand und Fuß! Bestes Beispiel dafür ist Personas. Dieses Produkt aus stammt aus diesem Labor und hat es mit dem neuen Release 3.6 sogar in die native Unterstützung geschafft: Was vor kurzem noch ein Experiment war, ist jetzt fest in den Browser eingewandert. Ähnlich erging es dem Projekt „Prism“, welches es mittlerweile schon als eigenständiges Programm in den Repositorys gibt.

                      Ein anderes Projekt aus diesem Bereich ist „Ubiquity“, eine Konsole für Firefox. Dieses Tool ist sehr vielseitig und verknüpft verschiedene Webanwendungen miteinander, so dass man verschiedene Services kombinieren kann. Besonders komfortabel ist es beim Schreiben von E-Mails, wenn man externe Services (etwa eine Karte von Google-Maps) einbinden will.

                      Dieses Addon lässt sich wie jedes andere Addon installieren: auf der Projektseite findet sich der Link zum XPI. Nach dem Neustart des Browsers lässt sich die „Konsole“ standardmäßig über ALT+Leertaste aktivieren (bei mir was diese Kombination schon belegt, weswegen ich sie unter about:ubiquity änderte). Das Programm beherrscht zwar seit geraumer Zeit fünf verschiedene Sprachen, deutsch gehört bislang aber noch nicht dazu. Weiterlesen »

                    • LoG: Festplattenspeicher

                      Geschrieben am 5. Februar 2010 benni 3 Kommentare

                        In unsrer fast schon in Vergessenheit geratener Reihe „Linux ohne Grafik“ stelle ich heute einige Tools vor, mit denen man schnell und übersichtlich den Speicherplatz auf der Festplatte erkennen kann.

                        Zunächst gibt es da das Ubuntu-onboard-Tool names df. Der Name steht treffender Weise für disk free und zeigt dementsprechend den freien Speicher auf der Festplatte an.  Mit dem Schalter h wird das ganze sogar als „menschlich lesbar“ ausgegeben. Der entsprechende Befehl und die darauf folgende Ausgabe sieht etwa so aus:

                        $ df -h
                        Dateisystem            Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf
                        /dev/sda3              23G   12G   11G  53% /
                        udev                  1,5G  336K  1,5G   1% /dev
                        /dev/sda5             142G   89G   53G  63% /media/daten

                        Das Äquivalent für den belegten Festplattenplatz heißt übrigens du (disk usage) und benötigt mehr Optionen für eine ordentliche Ausgabe:

                        $ du -hs
                        7,6G	.

                        Die folgende Linuxprogramme sind in den Repositorys zu finden und müssen evtl. nachträglich installiert werden. Weiterlesen »