-
Nächste Downtime von bejonet
Geschrieben am 26. August 2010 1 KommentarHallo!
Leider war unser Server (und damit auch das Blog) von Sonntag Mittag (22.08.2010) bis ca. jetzt nicht mehr online. Grund hierfür war ein großer Fehler, den wir (bzw. ich) begangen habe, weswegen sich eine große Sicherheitslücke im Server bestand. Diese ist nun (nach einigen Scherereien mit meinem Anbieter – der Gott sei Dank rechtzeitig einschritt) wieder geschlossen.
Wir hoffen nun, dass soetwas nicht mehr vorkommt und eine solch lange Downtime wieder vermieden werden kann. Ich hoffe vor allem unseren Gäste von den Suchmaschinen hatten den passenden Button auf den Suchmaschinen gefunden, um unsere Inhalte dennoch abzurufen (Im Cache).
-
DockbarX
Geschrieben am 18. August 2010 9 KommentareAuf der Suche nach einer Weise, wie ich meine geöffneten Fenster anzeigen lassen kann, allerdings ohne die Fensterleiste im Gnome-Panel oder Docks wie AWN oder Cairo-Dock bin ich über DockbarX gestolpert.
DockbarX ist eine Taskbar die geöffnete Fenster gleichen Typs gruppiert und sich in das Gnome-Panel einfügt. Sie sieht so ein bisschen aus wie das neue Panel von Windows 7.
Die Installation ist Dank eines PPA relativ einfach.
Als erstes müssen ein paar Abhängigkeiten erfüllt werden
sudo apt-get install python-gnomeapplet python-wnck python-keybinder python-numpy
Danach muss man das PPA den Quellen hinzufügen
sudo add-apt-repository ppa:dockbar-main/ppa
Und jetzt noch ganz normal das Paket installieren
sudo apt-get update && sudo apt-get install dockbarx
Extra Themes gibts im Paket dockbarx-themes-extra.
Danach fügt man einfach einem Gnome-Panel seiner Wahl einfach das Applet DockbarX hinzu.
Mit einem Rechtsklick und dann auf Eigenschaften kommt man in das Einstellungsmenü in dem man unter Anderem die Themes wechseln kann, die Farben einstellen und vor Allem Tastenkombinationen einstellen.
Wenn man ein Programm geöffnet hat, kann man mit einem Rechtsklick auf das Icon und dann auf Anwendung anheften dieses Icon zu einem Starter machen. Genauso kann man mit einem Klick auf Anwendung lösen den Starter wieder entfernen.Eine Funktion die man noch zu DockbarX hinzufügen kann ist, dass es sich bei einigen Programmen die zuletzt benutzten Dateien merkt, z.B. bei Gedit.
Dafür wird das neue Programm Zeitgeist genutzt, was Bestandteil von Gnome 3 sein wird.Mit diesen Befehlen installiert man Zeitgeist:
sudo add-apt-repository ppa:zeitgeist/ppa && sudo apt-get update sudo apt-get install libgtk2.0-0 libx11-6 libxcomposite1 zeitgeist
Viel Spaß mit diesem kleinen Programm.
-
Von Hurenkindern und Schusterjungen
Geschrieben am 17. August 2010 5 KommentareEs kommt ja hin und wieder vor, dass man für den Beruf oder die Ausbildung eine schriftliche Arbeit anfertigen muss. In bayerischen Gymnasien gab es bis zur Einführung des G8 ja die sagenumwobene Facharbeit, im Studium sind es Haus- oder Semesterarbeiten. Es gibt sehr viele Sitationen, in denen man einen wichtigen, meist langen Text anfertigen muss. Dieser muss natürlich richtig formatiert sein. Leute, die das ganze regelmäßig machen müssen oder sich einfach gut mit der Materie gut auskennen werden dabei sicherlich auf LaTeX zurückgreifen. Für alle anderen gibt es ja Openoffice.
Ich selbst befinde mich gerade wieder in so einer Sitation, in der ein langer, wichtiger Text erstellt werden muss. Bei der Formatierung ist dabei auf viele, viele Kleinigkeiten zu achten, doch OpenOffice hilft einem dabei.
Ich möchte hier einmal kurz auf eine von diesen Kleinigkeiten eingehen, den so genannten Hurenkindern und Schusterjungen. Denn diese werden bei Openoffice optional vermieden. Weiterlesen » -
Extensions im Terminal umbenennen
Geschrieben am 15. August 2010 8 KommentareManchmal steht man vor scheinbaren Banalitäten und weiß nicht, wie man weiter kommt. Mir ging es gerade eben so: Ich wollte einige Bilder in ein Onlinealbum hochladen. Die Dateinamen waren noch von der Digitalkamera vorgenommen, weswegen die Dateiendung jeweils *.JPG lautete. Leider konnte das soziale Netzwerk mit dieser Art von Extension nichts anfangen, gefordert waren kleine Buchstaben (also *.jpg).
Nun ja, um das Problem zu lösen öffnete ich ein Terminal um mit mv alle Dateien mit einem Rutsch in *.jpg umzubennen, doch leider sties der simple Befehl mv *.JPG *.jpg auf den Fehler: angegebenes Ziel „./*.jpg“ ist kein Verzeichnis (weil)
mv kann mit dieser Art der Umbenennung also nicht umgehen. Der vollständige Befehl zur Umbenennung der Dateiendungen muss eine Schleife sein und lautet korrekt:
$ for i in *.JPG; do mv "$i" "${i/.JPG}".jpg; done -
canonical-census: Der neuste Streich von Canonical
Geschrieben am 10. August 2010 31 Kommentare
Was mir gestern Abend in den Feedreader schwappte lies mich gleich einmal hellhörig werden: Canonical Begins Tracking Ubuntu Installations.
Wie die englischsprachige Nachrichtenseite berichtet gibt es von nun an ein Paket in den Repositories, welches den Namen „canonical-census“ trägt. Und was macht es?
Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn canonical-census installiert wird, schreibt es sich automatisch in die crontab ein, so dass es täglich ausgeführt wird. Das Programm besteht angeblich nur aus einem einfachen, lokalen Zähler, der bei jeder Ausführung um eins erhöht wird. Der aktuelle Zählerstand wird dann via HTTP an Canonical übermittelt.
Die Gründungsfirma von Ubuntu erhält damit täglich tausende kurze „ich lebe noch, und zwar schon X Tage!“-Pings von den Ubuntu-Benutzern.
Weitere Daten werden offenbar nicht übermittelt, nur die Zahl der „aktiven Tage“. Dies betrifft im Übrigen nicht alle Benutzer, sondern lediglich die, die Ubuntu bereits vorinstalliert auf dem PC erworben haben, die sog. OEM-Versionen. Wer also einen PC mit vorinstalliertem Ubuntu erwirbt, wird spätestens ab Ubuntu Maverick auf Lebenszeichen überwacht.
Canonical möchte damit erfahren, wieviele von den gekauften Ubuntuversionen auch weiterhin benutzt werden und welche danach wieder entfernt werden. Wer an dieser Volkszählung nicht teilnehmen möchte, kann die Statistik verweigern und das Programm mit einemsudo apt-get remove canonical-census
wieder entfernen. Warum also macht Canonical diesen Aufwand und gibt uns das Gefühl, überwacht zu werden?
-
Finde-10-Unterschiede-Cheat mit GIMP
Geschrieben am 9. August 2010 3 KommentareWas haben Cornflakespackungen, Boulevardblätter, das Internet und Rätselblöcke gemeinsam? Genau: in den meisten der genannten Produkte findet man den beliebten Rätselspaß „Finde 10 Unterschiede in den beiden Bildern“.
Ich weiß nicht wer diese Rätselart erfunden hat, ich weiß auch nicht wie lang es her ist, jedenfalls gehört das zweifelsfrei zu den beliebtesten Rätselarten weltweit, und das auch noch für jede Altersklasse. Denn egal ob Kindergartenkind oder Rentner, mitmachen kann fast jeder.
Leider gibt es dann aber auch Rätsel, bei denen der verfluchte zehnte Fehler einfach nicht zu finden ist. Egal wie lang man sucht, er lässt sich einfach nicht finden. Doch Gott sei dank gibt es moderne Technik!
Alles was man dazu benötigt ist ein guter Scanner (wenn das Spiel in einem Printmedium ist) und das open source Bildbearbeitungsprogramm GIMP. Der Rest ist ein Kinderspiel, im wahrsten Sinne des Wortes
Zur Verdeutlichung hier ein selbsterstelltes Suchspiel, basierend auf dem Wikimedia Commons Bild des Jahres 2009:
Im unteren Bild sind 10 Fehler versteckt. Finde sie!Um den Computer nach den Fehlern suchen zu lassen, muss man wie folgt vorgehen:

Ebenenmodus und Deckkraft im Ebenenstapel ändern
Zunächst eins der beiden Bilder mit GIMP laden. Anschließend das jeweils andere Bild via drag&drop exakt auf das andere Bild legen. Dazu kann man gerne die Deckkraft der oberen Ebene herabsetzen, um die Bilder besser übereinander legen zu können.
Wenn das Original und das Fehlerbild in ein und derselben Bilddatei sind, kann man die Ebene mit einem Rechtsklick auf sie im Ebenenmenü duplizieren und anschließend verschieben.
Liegen die beiden Dateien dann exakt übereinander, kann die Fehlersuche beginnen, dazu muss nur eine einzige Einstellung geändert werden: Im Ebenenstapel muss man den „Ebenenmodus“ der oberen Ebene auf „Unterschied“ stellen (siehe Screenshot), sofort spuckt uns GIMP alle Unterschiede aus, die es im Bild gibt. Für das obige Beispiel sähe das ganze dann etwa so aus (Link).
-
Downtime bei server4you
Geschrieben am 7. August 2010 Keine KommentareHallo! Ich möchte mich für die kurzzeitigen Probleme bei der Erreichbarkeit unserer Dienste entschuldigen. Bejonet war von ca. 14.40 Uhr bis 18 Uhr nicht erreichbar. Nach kurzer Beratung im IRC stellte ich fest, dass der Fehler nicht von mir behoben werden konnte, so hies es erstmal warten.
Ich eröffnete ein Ticket mit der Fehlerbeschreibung, über das sich mein Serveranbieter (Server4you) entschuldigte und den Grund benannte: Lizenzprobleme.
Offenbar war eine Lizenz abgelaufen, die nun verlängert werden musste. Nun ist dieser Prozess abgeschlossen und alles ist wieder bestens. Peinlich finde ich das schon, aber es wurde relativ schnell reagiert (wobei das vermeidbare Komplikationen waren). Dennoch fand ich es nett, dass sich die Firma entschuldigt hat, darum werde ich jetzt auch kein Lizenzbashing betreiben
Frohes Surfen weiterhin im Blog!
-
Chromium vs. Firefox
Geschrieben am 3. August 2010 38 Kommentare
Seitdem ich Lucid Lynx installiert habe, teste ich neben diversen Versionen von Firefox auch die Konkurrenz von Google: Chromium. Dieser open-source Browser ist in Lucids Quellen und lässt sich leicht viasudo apt-get install chromium-browser
installieren. Jetzt habe ich wie gesagt beide Browser einige Zeit genutzt und wage nun einen subjektiven Vergleich mit den Vor- und Nachteilen der beiden Browser. Denn beide haben ihre Vorzüge.
Startgeschwindigkeit
Das erste was bei der Benutzung eines Browsers auffällt, ist der so genannte Kaltstart des Programms. Dieser ist bei Chromium wirklich um einiges schneller! Nach nicht einmal 4 Sekunden ist auf meinem System Chromium startklar, während Firefox etliche Sekunden länger braucht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Firefox noch um einiges „schwerer“ ist als Chromium, weil dieser auch noch mit Plugins vollgestopft ist (später dazu mehr).
Anpassungsmöglichkeiten
Die Anpassungsmöglichkeiten der beiden Browser ist sehr, sehr unterschiedlich, da liegen sozusagen Welten dazwischen. Da muss Chromium die Hausaufgaben noch machen, definitiv. Schon allein die Menüstruktur ist bei Mozillas Browser um etliche Einträge länger. Dort kann man fast alles einstellen, selbst Dinge, bei denen man nichteinmal auf die Idee gekommen wäre, dass man sie einstellen können soll. Weiterlesen »
-
Internet-TV unter Linux – es geht!
Geschrieben am 30. Juli 2010 24 KommentareFernsehen über das Internet ist eine super Sache, ob Zuhause, im Internetcafe, im Zug, am Strand, am Flughafen, im Schnellrestaurant, man kann viel flexibler fernsehen als mit dem heimischen Heimkinoset. Heute bin ich über ein kleines Programm gestolpert, was das ganze auch noch professionell für Linux betreibt: FreetuxTV.
Worum gehts?
Das Internet-TV und -radioprogramm basiert auf VLC und hat eine GTK2+ Oberfläche. Das von französischen Entwicklern erstellte Programm hat eine Menge voreingestellte Channels, sortiert nach Ursprungsländern. Das laufende Programm kann man mittels Mausklick aufzeichnen.
Die Auswahl an deutschen Channels ist in der Voreinstellung leider ziemlich rar. Es umfasst folgende TV-Sender:- EinsExtra
- ZDF
- Astro TV
- Bahn TV
- DW-TV
- München TV
- und noch ein paar kleine Sender, deren Namen ich noch niemals gehört habe.
Anders sieht es schon bei fremdsprachigen Programmen aus: Die englische Channellist umfasst schon sage und Schreibe 83 Sender, die französische sogar über 100. Da sind dann schon bekannte Sender wie BBC 2, Euronews, Fox oder NBC dabei.
-
Firefox 4.0b2 mit App Tabs nutzen
Geschrieben am 28. Juli 2010 6 KommentareFirefox 4.0 ist heute in der zweiten Betaversion veröffentlicht worden. Betatester können nun die neue Version des Browsers auch in Deutsch und 23 anderen Sprachen herunterladen und testen. Das geht sogar vergleichsweise einfach: Auf der Internetseite das Paket herunterladen, entpacken und die Datei firefox im entpackten Ordner ausführen. Danach öffnet sich Firefox 4.0 mit allen Änderungen, Verbesserungen und Features.






